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	<title>Inneneinrichtung &amp; Ausstattung Archive | FranchiseUNIVERSUM</title>
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		<title>Erfolgsfaktoren im Franchising: Ein Leitfaden für (künftige) Franchisegeber</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 22:33:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Leitfaden bietet fundierte Einblicke in Aufbau und Pflege eines erfolgreichen Franchisesystems. Er deckt die wirtschaftlichen Grundlagen, Markenführung, Standardisierung, Unternehmenskultur, Qualitätsmanagement, Benchmarking, kundenzentrierte Weiterentwicklung und internationale Expansion ab. 1. Einleitung: Dein Schlüssel zum Franchise-Erfolg Franchising eröffnet Unternehmern eine Welt voller Möglichkeiten. Aber wie kannst du sicherstellen, dass dein Franchise-System in der sich ständig wandelnden Geschäftswelt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Leitfaden bietet fundierte Einblicke in Aufbau und Pflege eines erfolgreichen Franchisesystems. Er deckt die wirtschaftlichen Grundlagen, Markenführung, Standardisierung, Unternehmenskultur, Qualitätsmanagement, Benchmarking, kundenzentrierte Weiterentwicklung und internationale Expansion ab.</p>
<h2>1. Einleitung: Dein Schlüssel zum Franchise-Erfolg</h2>
<p>Franchising eröffnet Unternehmern eine Welt voller Möglichkeiten. Aber wie kannst du sicherstellen, dass dein Franchise-System in der sich ständig wandelnden Geschäftswelt erfolgreich bleibt? </p>
<p>In diesem Leitfaden erfährst du, wie du dein Franchise-Netzwerk zukunftssicher machst.</p>
<p><strong>1.1. Bedeutung des Franchising für Unternehmer</strong><br />Franchising bietet dir als Franchisegeber eine außergewöhnliche Chance, dein Geschäftsmodell zu skalieren und zu erweitern. Es erlaubt dir, die Vorteile deiner etablierten Marke mit der unternehmerischen Dynamik deiner Franchisenehmer zu kombinieren, was eine ideale Grundlage für nachhaltiges Wachstum und effektive Marktdurchdringung bildet.</p>
<p><strong>1.2. Bedeutung der strategischen Planung und Anpassungsfähigkeit</strong><br />In einer schnelllebigen Geschäftswelt ist die Fähigkeit zur strategischen Planung und Anpassung von entscheidender Bedeutung. Daher musst du als Franchisegeber dein System ständig weiterentwickeln, um schnell und effektiv auf Markttrends sowie Kundenbedürfnisse reagieren zu können.</p>
<p><strong>1.3. Überblick über franchise-spezifische Erfolgsfaktoren</strong><br />Als Säulen des Erfolgs im Franchising gelten ein tragfähiges Geschäftsmodell, eine starke Markenführung, effiziente Standardisierung und eine kultur- und wertebasierte Führung. Diese Faktoren sind entscheidend, um das Franchise-System sowohl für Franchise-Nehmer als auch Endkunden attraktiv zu gestalten.</p>
<p><strong>1.4. Aktuelle Trends im Franchising</strong><br />Franchise-Systeme sind &#8211; unabhängig von ihrer spezifischen Ausrichtung &#8211; einem ständigen Wandel unterworfen. Zu nennen sind derzeit besonders folgende Trends und Herausforderungen:</p>
<ul>
<li>Digitale Transformation: In der heutigen digitalen Ära ist die Integration von Online-Marketing, E-Commerce und Social Media unverzichtbar. Wie nutzt du diese Werkzeuge, um deine Marke zu stärken und mit deinen Kunden zu interagieren?</li>
<li>Nachhaltigkeit: Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Praktiken steigt. Wie kannst du nachhaltige Ansätze implementieren, um sowohl ökologischen als auch ökonomischen Anforderungen gerecht zu werden?</li>
<li>Anpassung an die COVID-19-Pandemie: Die Pandemie hat das Verbraucherverhalten und die Betriebsabläufe deutlich verändert. Mit welchen Strategien kannst du dich diesen Veränderungen anpassen und resiliente Geschäftsmodelle schaffen?</li>
</ul>
<p><strong>1.5. Zielsetzung des Artikels: Tiefgreifende Einblicke für Franchisegeber</strong><br />Unser Hauptziel in diesem Artikel ist es, dir tiefgreifende Einblicke in die wesentlichen Erfolgsfaktoren des Franchising zu bieten. Dabei möchten wir nicht nur theoretische Konzepte präsentieren, sondern auch praktische Strategien aufzeigen, die du als Franchisegeber unmittelbar umsetzen kannst. Wir werden konkrete Fragen aufwerfen, wie du diese Faktoren effektiv managen und dein Franchise-System nachhaltig erfolgreich gestalten kannst.</p>

<h2>2. Wirtschaftliche Basis eines Franchise-Systems</h2>
<p><strong>2.1. Bedeutung eines wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodells</strong><br />Ein solides Geschäftsmodell ist das Fundament jedes erfolgreichen Franchise-Systems. Es muss nachhaltig profitabel sein und den Franchise-Nehmern die Möglichkeit bieten, die angestrebten Gewinne zu erzielen. Wie analysierst du die wesentlichen Aspekte des Geschäftsmodells, wie Marktbedingungen, Finanzen, Betriebsabläufe und Kundenbeziehungen, um eine klare Umsatz- und Kostenstruktur zu schaffen und potenzielle Risiken zu identifizieren?</p>
<p><strong>2.2. Rolle eigener Filialen des Franchisegebers als Pilot- und Vorzeigebetriebe</strong><br />Eigene Filialen des Franchisegebers bieten eine einzigartige Gelegenheit, neue Konzepte und Innovationen zu testen. Wie setzt du diese Pilotbetriebe ein, um neue Produkte, Dienstleistungen oder Betriebsprozesse unter realen Marktbedingungen zu erproben? Und wie nutzt du die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesen Betrieben, um bewährte Praktiken im gesamten Franchise-Netzwerk zu implementieren und als Erfolgsbeispiele zu präsentieren?</p>
<p><strong>2.3. Finanzielle Planung und Wachstumsstrategien</strong><br />Eine fundierte finanzielle Planung ist entscheidend für die Skalierbarkeit des Franchise-Systems. Welche Wachstumsstrategien verfolgst du, um die Finanzierung der Expansion abzusichern und die Kapitalbedürfnisse deiner Franchise-Nehmer zu berücksichtigen? Deine Strategien können beispielsweise die Entwicklung flexibler Finanzierungsmodelle für Franchise-Nehmer, die Erschließung neuer Finanzierungsquellen oder die sorgfältige Budgetierung der Expansionsschritte beinhalten.</p>
<p><strong>2.4. Kostenmanagement und Effizienzsteigerung</strong><br />Effizientes Kostenmanagement ist wesentlich für die Rentabilität deines Franchise-Systems. Wie identifizierst du Einsparpotenziale und optimierst die Kostenstruktur? Dies kann beispielsweise die Analyse und Anpassung von Betriebs- und Marketingkosten umfassen. Zudem ist es wichtig, Prozesse zu rationalisieren und Ressourcen effizient einzusetzen. Überlegungen zur Automatisierung bestimmter Abläufe oder zur Verbesserung der Lieferketten können ebenfalls dazu beitragen, Kosten zu reduzieren und die Gesamteffizienz zu steigern.</p>
<p><strong>2.5. Die Rolle des Franchisenehmers: Lokale Marktforschung und Frühwarnsystem</strong><br />Die Franchisenehmer spielen eine entscheidende Rolle im Franchise-System, nicht nur als Betreiber, sondern auch als wertvolle Informationsquelle. Wie nutzt du ihre lokalen Erkenntnisse für Marktforschung und als Frühwarnsystem für Marktveränderungen? Die Integration ihrer Rückmeldungen kann wesentlich zur Anpassungsfähigkeit und zum Erfolg des gesamten Netzwerks beitragen.</p>
<p><strong>2.6. Synergien aus zentraler Schlagkraft und dezentraler Flexibilität</strong><br />Die Kombination aus zentraler Steuerung und dezentraler Flexibilität ist eine Schlüsselkomponente für erfolgreiches Franchising. Wie balancierst du die zentrale Führung in Bereichen wie Marketing und Markenführung mit der lokalen Anpassungsfähigkeit und individuellen Kundenbetreuung aus, um die Stärken des Franchise-Systems voll auszuschöpfen?</p>

<h2>3. Markenführung und einheitlicher Auftritt</h2>
<p><strong>3.1. Aufbau und Pflege eines starken Markenimages</strong><br />Ein starkes Markenimage ist entscheidend für den Erfolg jedes Franchise-Systems. Wie arbeitest du daran, den Bekanntheitsgrad und das positive Image deiner Marke aufzubauen und zu erhalten? Dies beinhaltet die Entwicklung einer einprägsamen Markenidentität und die kontinuierliche Pflege des Markenimages durch konsistente Marketingstrategien und Qualitätsstandards.</p>
<p><strong>3.2. Gewährleistung eines konsistenten Markenauftritts</strong><br />Ein konsistenter Markenauftritt über alle Franchise-Standorte hinweg ist für die Glaubwürdigkeit des Systems essentiell. Wie stellst du sicher, dass alle Franchise-Nehmer die Markenstandards einhalten und somit zu einem einheitlichen Kundenerlebnis beitragen? Die Schulung der Franchise-Nehmer und regelmäßige Qualitätskontrollen sind hierbei unerlässlich.</p>
<p><strong>3.3. Beitrag der Franchisenehmer zur Markenführung</strong><br />Die aktive Beteiligung der Franchisenehmer an der Markenführung ist ein wichtiger Aspekt. Wie ermutigst und befähigst du deine Franchisenehmer, zum Markenimage beizutragen und die Markenwerte in ihrem täglichen Geschäft umzusetzen? Die Einbindung und das Engagement der Franchisenehmer in Marketingaktivitäten und Markeninitiativen sind wichtig, um die Marke lokal zu stärken und das Kundenvertrauen zu fördern.</p>
<p><strong>3.4. Markenschutz und rechtliche Aspekte</strong><br />Der Schutz der Marke ist für den langfristigen Erfolg eines Franchise-Systems notwendig. Dies umfasst Maßnahmen wie Markenregistrierung, die Verteidigung gegen Markenverletzungen und die Sicherstellung der Einhaltung rechtlicher Vorgaben. Wie schützt du die Rechte und den Ruf deiner Marke, um Verwässerung und Missbrauch vorzubeugen?</p>
<p><strong>3.5. Markenkommunikation und -positionierung</strong><br />Die Positionierung des Franchise-Systems am Markt setzt eine klare und effektive Markenkommunikation voraus. Wie vermittelst du die Kernbotschaft der Marke und passt du deine Kommunikationsstrategien an die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe an? Eine zielgerichtete Markenkommunikation hilft dabei, die Markenidentität zu stärken und die Kundenbindung zu erhöhen.</p>

<h2>4. Standardisierung und Vervielfältigung</h2>
<p><strong>4.1. Entwicklung effizienter, standardisierter Prozesse</strong><br />Die Schaffung effizienter und standardisierter Prozesse ist eine Kernaufgabe erfolgreicher Franchisegeber. Wie gestaltest du Abläufe, die leicht replizierbar sind und gleichzeitig hohe Qualität gewährleisten? Dies umfasst die Betriebsführung, Kundenbetreuung und die Erbringung von Produkten oder Dienstleistungen. Die Herausforderung besteht darin, Prozesse zu entwickeln, die sowohl effizient als auch flexibel genug sind, um eine Anpassung an unterschiedliche Marktbedingungen zu ermöglichen.</p>
<p><strong>4.2. Vervielfältigung des Geschäftsmodells: Expansion und Skalierung</strong><br />Die erfolgreiche Vervielfältigung des Geschäftsmodells ist für Expansion und Skalierung entscheidend, da sie die Einheitlichkeit und Qualität über neue Märkte hinweg sicherstellt. Wie stellst du sicher, dass dein Modell in neuen Märkten und Regionen konsistent umgesetzt wird? Eine sorgfältige Planung unter Berücksichtigung lokaler Marktbedingungen ist dabei der Schlüssel, um das Vertrauen in die Marke zu stärken und das Wachstumspotenzial des Franchisesystems optimal zu nutzen.</p>
<p><strong>4.3. Sicherstellung der Einhaltung von Standards</strong><br />Die Sicherstellung, dass alle Franchise-Nehmer die festgelegten Standards einhalten, ist grundlegend, um Qualität und Markenimage konstant zu halten. Wie organisierst du regelmäßige Überprüfungen und stellst du Schulungen bereit? Diese Maßnahmen zielen nicht nur darauf ab, eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, sondern damit das Vertrauen der Kunden zu stärken und die Glaubwürdigkeit deiner Marke zu sichern. Konsistenz in Qualität und Service trägt dazu bei, das Kundenvertrauen in jeden einzelnen Geschäftsbetrieb und somit in das gesamte Franchisesystem zu stärken.</p>
<p><strong>4.4. Anpassung an lokale Gegebenheiten</strong><br />Die Anpassung an lokale Gegebenheiten ist ein kritischer Faktor für den Erfolg eines Franchise-Systems. Sie ermöglicht es, die Standards des Franchise-Konzepts beizubehalten, während gleichzeitig auf spezifische regionale Anforderungen und Kundenpräferenzen eingegangen wird. Diese Balance zwischen Standardisierung und lokaler Flexibilität ist von Bedeutung, um sowohl die Markenintegrität zu bewahren als auch die Kundenzufriedenheit zu steigern. Die Fähigkeit, das Geschäftsmodell an verschiedene regionale Kontexte anzupassen, trägt damit wesentlich zur Stärkung und zum Wachstum des Franchise-Netzwerks bei.</p>

<h2>5. Kultur, Führung und Teamgeist</h2>
<p><strong>5.1. Aufbau einer gemeinsamen Unternehmenskultur</strong><br />Eine erfolgreiche Unternehmenskultur erfordert nicht nur die Etablierung gemeinsamer Werte und Prinzipien, sondern auch eine kontinuierliche Pflege. Dies kann durch regelmäßige Treffen oder Workshops unterstützt werden, bei denen Franchise-Nehmer die Möglichkeit haben, sich aktiv an der Weiterentwicklung der gemeinsamen Kultur zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen. Dies fördert nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl, sondern auch die Identifikation der Franchise-Partner mit der Kultur des Netzwerks.</p>
<p><strong>5.2. Klare und konsequente Führung</strong><br />Die Festlegung von Zielen und Richtlinien sollte nicht nur verstanden und akzeptiert, sondern auch kontinuierlich kommuniziert und überprüft werden. Es ist wichtig, regelmäßige Meetings oder Berichte zu etablieren, um sicherzustellen, dass die Franchise-Nehmer auf dem Laufenden sind und Feedback zu den strategischen Zielen geben können. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Führung sowohl klar als auch konsistent bleibt und das Vertrauen der Franchise-Partner in die Führungsebene gestärkt wird.</p>
<p><strong>5.3. Förderung von Teamgeist und Netzwerkdenken</strong><br />Um den Teamgeist und das Netzwerkdenken innerhalb des Franchise-Netzwerks zu stärken, sollten nicht nur Erfahrungsaustausch-Plattformen und Veranstaltungen geschaffen, sondern auch Anreize für gemeinsame Marketinginitiativen und Kooperationen geschaffen werden. Dies kann beispielsweise durch die Bereitstellung von Ressourcen und Unterstützung für gemeinsame Projekte oder Kooperationsmöglichkeiten zwischen Franchise-Nehmern erreicht werden. Ein solches Vorgehen trägt dazu bei, die Bindung unter den Partnern zu stärken und die Wettbewerbsposition des gesamten Systems zu festigen.</p>
<p><strong>5.4. Einbindung und Motivation der Franchise-Nehmer</strong><br />Die Einbindung der Franchise-Nehmer in die Entscheidungsfindung kann durch die Einführung von Beiräten oder Arbeitsgruppen erleichtert werden, in denen ihre Stimmen gehört werden. Darüber hinaus ist die Anerkennung der Leistungen der Franchise-Partner von entscheidender Bedeutung. Dies kann durch regelmäßige Bonusprogramme, Ehrungen oder Auszeichnungen für herausragende Leistungen erreicht werden. Die kontinuierliche Bereitstellung von Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zeigt auch das Engagement des Franchise-Systems für die Entwicklung seiner Partner und fördert deren Motivation und Loyalität. Ein umfassender Ansatz zur Einbindung und Motivation der Franchise-Nehmer ist entscheidend, um talentierte Partner anzuziehen und langfristig zu binden.</p>

<h2>6. Benchmarking und Best Practices</h2>
<p><strong>6.1. Bedeutung von Benchmarking in Franchisesystemen</strong><br />Benchmarking ist ein mächtiges Werkzeug im Franchising, um Wettbewerbsvorteile zu identifizieren und umzusetzen. Wie nutzt du Benchmarking, um die Leistung deines Franchisesystems mit den Besten der Branche zu vergleichen und kontinuierlich zu verbessern? Die regelmäßige Analyse und Anpassung basierend auf diesen Benchmarks ermöglichen es, Best Practices effektiv zu implementieren und den Standard des gesamten Netzwerks anzuheben.</p>
<p><strong>6.2. Austausch von Best Practices innerhalb des Netzwerks</strong><br />Der Austausch von Best Practices innerhalb des Franchise-Netzwerks kann zu signifikanten Verbesserungen führen. Wie förderst du die Kommunikation und den Wissensaustausch zwischen deinen Franchise-Nehmern, um gemeinsam zu wachsen und zu lernen? ERFA-Tagungen und Regionaltreffen bieten deinen Partnern ideale Gelegenheiten, um Erfahrungen zu teilen und von Kollegen zu lernen.</p>
<p><strong>6.3. Lernen von anderen Franchisesystemen</strong><br />Wie nutzt du Erkenntnisse und Erfahrungen aus anderen Franchisesystemen, um deine eigenen Strategien und Prozesse zu optimieren? Das Lernen von anderen kann neue Perspektiven eröffnen und innovative Ansätze inspirieren. Arbeitsgruppen und Veranstaltungen des Franchiseverbandes oder Webinare des  FranchisePORTAL stellen wertvolle Plattformen dar, um branchenübergreifende Einblicke zu gewinnen und von den Besten zu lernen.</p>
<p><strong>6.4. Anwendung von Branchentrends und Innovationen</strong><br />Wie integrierst du aktuelle Branchentrends und Innovationen in dein Franchisesystem? Dies kann von technologischen Fortschritten bis hin zu Veränderungen im Verbraucherverhalten reichen und bietet Chancen, dein Geschäft kontinuierlich weiterzuentwickeln. Eine kontinuierliche Marktbeobachtung und schnelle Anpassungsfähigkeit sind dabei unerlässlich, um relevant und wettbewerbsfähig zu bleiben.</p>

<h2>7. Kundenzentrierte Weiterentwicklung</h2>
<p><strong>7.1. Kundenorientierung als Schlüssel zum Erfolg</strong><br />Kundenorientierung ist entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Franchise-Systems. Es geht darum, die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden in den Vordergrund zu stellen – ein Prozess, der weit über das bloße Angebot von Produkten und Dienstleistungen hinausgeht. Wie sorgst du dafür, dass diese Kundenorientierung in deinem Franchisesystem gelebt wird? Nutze die Kundennähe deiner Franchisenehmer vor Ort als Stärke, um flexibel auf lokale Bedürfnisse zu reagieren. Die Kundenorientierung sollte sich als gelebte Unternehmenskultur in allen Aspekten des Franchisesystems manifestieren.</p>
<p><strong>7.2. Anpassung des Angebots an Kundenbedürfnisse und Trends</strong><br />Die kontinuierliche Anpassung deines Angebots an verändernde Kundenbedürfnisse erfordert ein tieferes Verständnis für deine Zielgruppe und eine enge Zusammenarbeit mit den Franchisenehmern. Wie gelingt es dir, aktuelle Trends schnell zu erkennen und in dein Angebot zu integrieren? Durch die Förderung eines offenen Dialogs zwischen Franchisegeber und -nehmern können Kundenerwartungen effektiv erfasst und umgesetzt werden. Berücksichtige dabei auch Kundenfeedback, um dein Angebot ständig zu verfeinern und zu aktualisieren.</p>
<p><strong>7.3. Entwicklung kundenorientierter Strategien</strong><br />Für die Entwicklung kundenorientierter Strategien ist ein umfassendes Verständnis der gesamten Customer Journey unerlässlich. Wie entwirfst du Strategien, die nicht nur bestehende, sondern auch potenzielle Kunden ansprechen und begeistern? Nutze Instrumente wie Kundenbefragungen und Marktanalysen, um die Kundenbindung zu stärken und ein positives Kundenerlebnis zu schaffen. Stelle dabei sicher, dass deine Strategien flexibel genug sind, um auf sich ändernde Kundenbedürfnisse und Marktbedingungen reagieren zu können.</p>
<p><strong>7.4. Nutzung von Kunden-Feedback für Produkt- und Serviceinnovationen</strong><br />Kundenfeedback ist ein Schlüssel zu Innovation und kontinuierlicher Verbesserung. Wie integrierst du Kundenrückmeldungen in deinen Innovationsprozess? Sei offen für neue Ideen und Ansätze, um deine Produkte und Dienstleistungen stetig zu optimieren und an die sich wandelnden Bedürfnisse deiner Kunden anzupassen. Ermutige deine Franchisenehmer, aktiv Feedback von ihren Kunden einzuholen und in den Innovationsprozess einzubringen, um lokal relevante und ansprechende Angebote zu entwickeln.</p>

<h2>8. Qualitätsmanagement und Kundenzufriedenheit</h2>
<p><strong>8.1. Implementierung von Qualitätsstandards</strong><br />Die Implementierung von Qualitätsstandards erfordert detaillierte Richtlinien und Protokolle für alle Aspekte des Franchise-Betriebs. Dies umfasst nicht nur die Qualität von Produkten oder Dienstleistungen, sondern auch die Qualität der Kundeninteraktionen, die Schulung der Mitarbeiter und das Management der Lieferkette. Wie führst du regelmäßige Audits durch und überarbeitest diese Standards, um die Qualität kontinuierlich zu verbessern?</p>
<p><strong>8.2. Feedback-Systeme und Kundenzufriedenheitsmessung</strong><br />Wie richtest du effektive Feedback-Systeme ein, die verschiedene Kanäle wie Umfragen, direktes Kunden-Feedback und Datenanalyse nutzen? Eine umfassende Analyse der Kundenzufriedenheit, die Segmentierung nach Standort, Demografie und Kaufverhalten einschließt, kann nuancierte Erkenntnisse liefern. Wie nutzt du diese Informationen, um strategische Entscheidungen und Prozessverbesserungen voranzutreiben?</p>
<p><strong>8.3. Umgang mit Beschwerden und Qualitätsproblemen</strong><br />Wie gehst du mit Beschwerden und Qualitätsproblemen um? Dies erfordert einen vielschichtigen Ansatz, der nicht nur die sofortige Behebung von Problemen, sondern auch die Durchführung von Ursachenanalysen umfasst, um Wiederholungen zu verhindern. Wie ermächtigst du Mitarbeiter auf allen Ebenen, Probleme zeitnah anzugehen und eine Kultur der Verantwortlichkeit und kontinuierlichen Verbesserung zu betonen?</p>
<p><strong>8.4. Ständige Qualitätsverbesserung und Innovation</strong><br />Kontinuierliche Verbesserung geht über die bloße Behebung von Defekten hinaus. Sie beinhaltet die proaktive Suche nach Möglichkeiten zur Steigerung der Qualität und Kundenzufriedenheit. Wie förderst du Experimente, Forschung und Entwicklung, um dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus zu sein? Dies umfasst die Erkundung neuer Technologien, die Weiterentwicklung von Produktangeboten und das Abstimmen auf sich ändernde Kundenpräferenzen.</p>

<h2>9. Internationale Expansion und Wachstumsstrategien</h2>
<p><strong>9.1. Expansionsstrategien und -modelle</strong><br />Die Wahl der richtigen internationalen Expansionsstrategie ist von grundlegender Bedeutung. Wie gehst du bei der Analyse der lokalen Marktbedingungen, Wettbewerbssituationen und rechtlichen Rahmenbedingungen vor, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können? Sei dir bewusst, dass Master-Franchising, Joint Ventures und die Gründung eigener Tochtergesellschaften jeweils ihre eigenen Herausforderungen und Chancen bieten. Wie wählst du den optimalen Ansatz für deine internationale Expansion, ohne die spezifischen Anforderungen und Möglichkeiten im jeweiligen Zielland zu vernachlässigen?</p>
<p><strong>9.2. Kulturelle Anpassung und lokale Marktanalyse</strong><br />Wie passt du dein Geschäftsmodell an unterschiedliche Kulturen an? Dies erfordert mehr als die Übersetzung von Marketingmaterialien; es geht um die Anpassung von Produkten, Services und Marketingstrategien an lokale Gegebenheiten. Eine gründliche Marktanalyse ist unerlässlich, um die Bedürfnisse und Vorlieben der Zielgruppe zu verstehen und darauf einzugehen. Wie gehst du bei der Anpassung an lokale Märkte vor, um sicherzustellen, dass deine internationale Expansion erfolgreich ist?</p>
<p><strong>9.3. Risikomanagement bei internationaler Expansion</strong><br />Wie gehst du Risiken bei der internationalen Expansion an? Eine umfassende Analyse geopolitischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Risiken ist entscheidend. Frühzeitige Maßnahmen zur Risikominimierung, wie die Diversifizierung von Standorten und das Abschließen geeigneter Versicherungen, sind unerlässlich. Darüber hinaus ist es wichtig, vorsorglich Pläne für das Krisenmanagement zu entwickeln und Schulungen durchzuführen, um auf potenzielle Krisen vorbereitet zu sein und die Resilienz deiner internationalen Geschäftsaktivitäten sicherzustellen.</p>
<p><strong>9.4. Aufbau internationaler Partnerschaften</strong><br />Der Aufbau von internationalen Partnerschaften erfordert Feingefühl und die Schaffung fairer und transparenter Vereinbarungen. Wie wählst du die richtigen Partner aus und gestaltest die Beziehungen so, dass Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Gewinne angemessen aufgeteilt werden? Die Pflege dieser Partnerschaften erfordert kontinuierliche Kommunikation und professionelles Konfliktmanagement, um sicherzustellen, dass gemeinsame Ziele und Interessen erhalten bleiben und Unstimmigkeiten konstruktiv gelöst werden können.</p>

<h2>10. Schlussfolgerung: Die Zukunft deines Netzwerks gestalten</h2>
<p><strong>10.1. Anpassung an Markt- und Technologietrends</strong><br />Die Franchise-Welt entwickelt sich ständig weiter. Wie bleibst du über Marktentwicklungen und Technologien informiert und passt dein Geschäftsmodell entsprechend an, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Integration innovativer Technologien sind unerlässlich für deine Zukunft im Franchising. In einer Welt, die von raschem Wandel geprägt ist, wird die kontinuierliche Adaption an die neuesten Trends und Technologien entscheidend sein, um im Franchising erfolgreich zu bleiben.</p>
<p><strong>10.2. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung</strong><br />Wie integrierst du nachhaltige Praktiken und soziale Verantwortung in deine Unternehmensstrategie, um den wachsenden gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden? Dies umfasst Maßnahmen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks, die Einhaltung ethischer Lieferketten und aktives soziales Engagement. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung wird nicht nur dazu beitragen, die Akzeptanz deines Franchise-Systems zu steigern, sondern auch dazu beitragen, eine positive und langfristige Markenreputation aufzubauen.</p>
<p><strong>10.3. Langfristige Visionen und strategische Ziele</strong><br />Als Franchisegeber solltest du klare, langfristige Visionen entwickeln und Strategien festlegen, um diese umzusetzen. Wie definierst du langfristige Ziele, die die Entwicklung deines Franchise-Systems über Jahrzehnte hinweg steuern? Die Schaffung und Kommunikation einer langfristigen Vision wird nicht nur die Ausrichtung deiner Organisation fördern, sondern auch dazu beitragen, langfristige Erfolge und Wachstumsmöglichkeiten zu realisieren.</p>
<p><strong>10.4. Abschließende Empfehlungen und Ausblick</strong><br />Deine Zukunft im Franchising hängt von kontinuierlicher Innovation, Anpassungsfähigkeit an gesellschaftliche Veränderungen und der Ausrichtung auf langfristige Ziele ab. Wie bleibst du proaktiv und offen für neue Wege, um dein Franchisesystem voranzutreiben und langfristigen Erfolg zu sichern? Abschließend empfehle ich dir, ein flexibles Mindset zu bewahren, Trends zu antizipieren und auf Kundenfeedback zu hören, um zukünftige Herausforderungen zu meistern und das Wachstum deines Franchise-Netzwerks sicherzustellen.</p>
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		<title>&#8222;Ich mach dann mal Franchise!&#8220; – Warum es so einfach leider nicht ist</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Anfang jedes Franchisesystems steht eine Idee. Bei näherer Betrachtung zeigt sich ein vielfältiges Szenario möglicher Startbedingungen. Die Ausgangssituationen für Aufbau und Marktetablierung eines Systems sind fast so vielfältig wie die rund 1.000 aktiven Franchisekonzepte in Deutschland.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/ich-mach-dann-mal-franchise-warum-es-so-einfach-leider-nicht-ist-a-32929/">&#8222;Ich mach dann mal Franchise!&#8220; – Warum es so einfach leider nicht ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/28804.jpg" alt="" title="" width="3720" height="1418" data-rel="33850" align="center" class="fr-fic fr-dii"></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/37265.jpg" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="42890" align="left" class="fr-fil fr-dii">Am Anfang jedes <strong>Franchisesystems</strong> steht eine Idee. Auf den ersten Blick eine simple Erkenntnis – bei näherer Betrachtung zeigt sich aber ein <strong>vielfältiges Szenario&nbsp;</strong>möglicher Startbedingungen für <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/franchisesysteme-a-4756" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Franchisesysteme</a>. Die Ausgangssituationen für den <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/wie-baut-man-ein-franchise-system-auf-a-29786/" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#20" target="_blank" rel="noopener">Aufbau</a> und die <strong>Marktetablierung&nbsp;</strong>eines Systems sind fast so vielfältig wie die rund 1.000 <strong>Franchisekonzepte</strong>, die in Deutschland aktiv sind. Manche sind seit Jahrzehnten sehr erfolgreich, andere fristen ebenso beständig ein eher kümmerliches Dasein.</p>
<blockquote><p>Eine große Gemeinsamkeit haben aber alle: die vielfältigen Aufgaben zur Entwicklung eines Franchisesystems, die Expansion und das Systemmanagement ziehen arbeitsmäßig erhebliche Belastungen und damit entsprechende Kosten nach sich.</p></blockquote>
<h2>Die Voraussetzungen für den Aufbau eines Franchisesystems</h2>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/37266.jpg" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="42891" align="left" class="fr-fil fr-dii">Unabhängig vom jeweiligen <strong>Geschäftsfeld</strong> gibt es ein paar grundsätzliche Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um sich als <strong>Franchisesystem</strong> erfolgreich zu entwickeln. Das Marktpotential muss bekannt und zukunftssicher sein, idealerweise in einem <strong>Wachstumsmarkt</strong>. Kurzfristige Trends können niemals die wirtschaftliche Grundlage für ein <strong>Franchisesystem</strong> sein. Vor einigen Jahren wurde der Verkauf von Bubble-Tea als <strong>Franchisekonzept</strong> angeboten, ein besonders markantes Beispiel für fehlende wirtschaftliche Weitsicht.</p>
<p>Vor der Entscheidung für eine <strong>Expansion</strong> als Franchisesystem müssen gesetzliche und berufsrechtliche Bedingungen geprüft werden, die Einfluss auf das Profil der künftigen <strong>Franchisepartner</strong> und damit auf die Chancen der <strong>Expansion</strong> haben. Wenn bei Handwerksleistungen ein<strong>&nbsp;Meisterbrief&nbsp;</strong>erforderlich ist oder bei Konzepten im <strong>Gesundheitswesen</strong> das ärztliche Berufsrecht und die Einschränkungen bei der Werbung für Dienstleistungen im Gesundheitswesen eine Rolle spielen, muss das beim Aufbau eines <strong>Franchisesystems&nbsp;</strong>von Beginn an beachtet werden. Der Status welche gewerblichen <strong>Schutzrechte</strong> wie Patente, Marken oder <strong>Gebrauchsmuster&nbsp;</strong>vorhanden sind oder gesichert werden sollten, ist ebenfalls frühzeitig zu klären.</p>
<blockquote><p>Aus der für Franchisesysteme typischen Arbeitsteilung zwischen dem Franchisegeber und seinen Franchisepartnern müssen sich dauerhaft Vorteile ergeben. Für die Kundenzielgruppe muss das Konzept gegenüber den Mitbewerbern leistungsfähiger sein und zusätzlichen Nutzen bieten.&nbsp;</p></blockquote>
<p>Zudem begebe ich mich als Franchisegeber auf den „<strong>Markt der Existenzen</strong>“. Das bedeutet, für einen<a href="https://www.franchiseportal.de/definition/franchisenehmer-a-4754" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">&nbsp;Franchisenehmer</a> muss die unternehmerische Perspektive nachweisbar attraktiver sein als eine vergleichbare <strong>Individualgründung</strong>. Andernfalls macht es wenig Sinn, sich einem Franchisesystem als Partner anzuschließen. Da sollten die Konditionen und die Entwicklung bereits bestehender Franchisesysteme als Mitbewerber auf diesem Markt der Existenzen aufmerksam betrachtet werden. Sich selbst als einzigartig zu bezeichnen bringt nicht viel, wenn vergleichbare Franchisesysteme objektiv gesehen besser sind. Andernfalls könnte die <strong>systematische Expansion</strong> erheblich erschwert werden und das Ziel einer nachhaltigen Marktetablierung rückt in weite Ferne.</p>
<p>Elementare <strong>Voraussetzung</strong> für Franchisesysteme ist das unter realen<strong>&nbsp;Bedingungen&nbsp;</strong>erprobte und identifizierbare <strong>Knowhow</strong>. Üblicherweise läuft die <strong>Erprobung</strong> in eigenen <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/pilotbetrieb-a-4770" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Pilotbetrieben</a> mit unterschiedlichen Standortprofilen. Das sollte über einen Zeitraum von mindestens einem Kalenderjahr erfolgen, damit die wirtschaftliche <strong>Entwicklung</strong> nicht durch etwaige saisonale Einflüsse beeinflusst wird. Wer bereits als Filialist erfolgreich ist, kann natürlich auf die Erkenntnisse über <strong>Ertrags- und Kostenstrukturen</strong>, zum Verhaltensmuster seiner Kunden und auf vorhandene Lieferantenbeziehungen zurückgreifen und für die Entwicklung des Franchisesystems nutzen.</p>
<p>Das alles funktioniert nur, wenn der Franchisegeber von Beginn an über eine <strong>professionelle Organisation&nbsp;</strong>verfügt und eine solide <strong>Kapitalbasis</strong> hat, die nicht gleich bei der ersten finanziellen Überraschung zerbröselt.</p>
<blockquote><p>Wer Franchisegeber werden will und keinen Überblick über seine wirtschaftliche Situation hat, begibt sich auf eine unternehmerische Geisterfahrt – und wer eine unterentwickelte Idee unter dem Begriff Franchise vermarktet, um seine maroden Finanzen zu sanieren, ist ein Betrüger.</p></blockquote>
<p>Leider versuchen immer wieder <strong>Anbieter</strong>, nur auf dem Papier existierende Franchisekonzepte mit äußerst <strong>fragwürdigen Strategien</strong> zu vermarkten. Die Überlegung dahinter lautet: Wenn wir von den ersten fünf oder zehn Franchisenehmern <strong>Einstiegsgebühren</strong> kassiert haben, ist vielleicht auch Geld für die <strong>Systementwicklung</strong> vorhanden. Unabhängig von dieser <strong>Denkweise</strong> – das sind die denkbar <strong>schlechtesten Voraussetzungen</strong> für den Aufbau eines Franchisesystems.</p>
<p>Natürlich sind Höhe und Struktur der <strong>Franchisegebühren</strong> in mehrfacher Hinsicht von <strong>Bedeutung</strong> für den Franchisegeber, denn die wirtschaftliche Entwicklung wird wesentlich durch die <strong>Erträge</strong> aus den Gebühren geprägt. Daher ist das Thema <strong>Gebühren</strong> bereits in einer sehr frühen Phase der <strong>Entscheidungsfindung</strong>, Franchisegeber werden zu wollen, zu beachten. Der Zusammenhang von Gebühren und Leistungen des Franchisegebers sollte auch möglichst <strong>transparent&nbsp;</strong>sein, denn die dauerhafte <strong>Gebührenakzeptanz</strong> bei den <strong>Franchisepartnern</strong> darf nicht aus den Augen verloren werden.</p>
<h2>Das kostet Sie der Aufbau eines Franchisesystems</h2>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/37267.jpg" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="42892" align="left" class="fr-fil fr-dii">Wenn ich einen <strong>Immobilienmakler</strong> frage: „Was kostet ein Haus?“, kann er mir keine konkrete Antwort geben, wenn meine Vorstellungen zu Lage, Größe und <strong>Ausstattung&nbsp;</strong>der Immobilie völlig unklar sind. Ebenso sind pauschale Aussagen was der gesamte Aufbau eines<strong>&nbsp;Franchisesystems&nbsp;</strong>kostet schlicht und ergreifend nicht möglich – egal welcher <strong>Experte</strong> sich dazu äußert. Eine seriöse Antwort lässt sich nur finden, wenn die <strong>Ausgangssituation</strong> und die mit dem Franchisesystem verbundenen <strong>Unternehmensziele</strong> individuell und detailliert analysiert werden.</p>
<p>Sicher ist nur, dass der Aufbau, das <strong>Erproben</strong> und die <strong>Markteinführung</strong> eines Franchisesystems gänzlich ohne <strong>Investitionen&nbsp;</strong>nicht funktionieren. In der Aufbau- und <strong>Anlaufphase</strong> des Franchisesystems sollte immer eine finanzielle Unterdeckung eingeplant werden. Die Anlaufphase dauert zudem oft länger als geplant, die <strong>Finanzierung</strong> muss von Beginn an auf einem soliden <strong>Fundament&nbsp;</strong>stehen. Neben der klassischen <a href="https://www.franchiseportal.de/ratgeber/die-finanzierung-wie-investiert-man-richtig-in-die-unternehmensgruendung-a-30384" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#4">Finanzierung</a> über die Hausbank können auch bei einem Systemaufbau öffentliche <strong>Förderprogramme</strong>, Zuschüsse und <strong>Bürgschaften</strong> genutzt werden. Auch Beteiligungen institutioneller oder <strong>privater Investoren</strong> können den Weg für die <strong>Systementwicklung&nbsp;</strong>ebnen und das<strong>&nbsp;Franchisesystem</strong> in kalkulierbarer Zeit entstehen lassen.</p>
<p>Art und Höhe sämtlicher<strong>&nbsp;Vorlaufkosten</strong> und Investitionen werden dagegen stark von der Ausgangslage des Unternehmens beeinflusst. Es besteht ein ganz entscheidender Unterschied darin, ob das Unternehmen als <strong>Newcomer</strong> des betreffenden <strong>Geschäftsfeldes</strong> zu betrachten ist, oder ob es sich um ein <strong>etabliertes Unternehmen&nbsp;</strong>handelt, das künftig Franchisegeber sein will.</p>
<p>Ein Newcomer hat mit Sicherheit höhere Vorlauf- bzw. <strong>Projektentwicklungskosten</strong>. Angefangen bei den Kosten für <strong>Marktstudien</strong> über die Suche und Auswahl von <strong>Lieferanten&nbsp;</strong>bis zur praktischen Durchführung der erforderlichen <strong>Pilotphase</strong>. Gerade die Pilotphase stellt in der Regel den mit Abstand größten und mit diversen Risiken behafteten Kostenblock dar.</p>
<p>Ein etabliertes Unternehmen hat dagegen entsprechende <strong>Marktkenntnisse</strong> und eine leistungsfähige Infrastruktur. Die<strong>&nbsp;Pilotphase</strong> ist deutlich weniger <strong>kostenintensiv</strong> oder ganz entbehrlich. Im Idealfall können sogar bestehende <strong>Filialbetriebe</strong> in Franchisebetriebe gewandelt werden.</p>
<p>Einflussfaktoren zu den <strong>Entwicklungskosten</strong> ergeben sich aus den Möglichkeiten, Eigenleistungen beim Systemaufbau durch personelle Ressourcen und eigenes <strong>Spezialwissen</strong> erbringen zu können oder der <strong>Notwendigkeit</strong> externe Leistungen einkaufen zu müssen. Daraus ergibt sich das Verhältnis zwischen Eigen- und<strong>&nbsp;Fremdleistungen</strong> beim Systemaufbau. In der Praxis zeigen sich erfahrungsgemäß verschiedene<strong>&nbsp;Aufgabenkategorien</strong>:</p>
<p>1. Eine Aufgabe ist bereits als erledigt vorhanden und als <strong>Know-how</strong> ohne weitere Bearbeitung sofort nutzbar. Beispiele hierfür sind erprobte <strong>Organisationsprozesse</strong>, eine wettbewerbsfähige Produktpalette, wirksame <strong>Werbekampagnen</strong>, Kalkulationshilfen usw. Alles <strong>Leistungsbausteine</strong> des künftigen Franchisekonzepts, die nur zusammengefügt werden müssen und als fragmentiertes Knowhow bezeichnet werden.</p>
<p>2. Andere Aufgaben können durch externe Beratung und Begleitung in enger Zusammenarbeit mit internen Mitarbeitern zielorientiert und professionell erledigt werden. Die Erarbeitung sämtlicher <strong>Akquiseunterlagen&nbsp;</strong>für Franchisepartner, die Erstellung des digitalen <strong>Franchisehandbuchs</strong> oder der Aufbau eines systemspezifischen <strong>Systemcontrollings</strong> gehören in diese Kategorie.</p>
<p>3. Die dritte Kategorie betrifft <strong>franchisespezifische&nbsp;</strong>Aufgaben, die bisher für das Unternehmen kein Thema waren. Hier ist es wirtschaftlich der beste Weg, die <strong>Aufgabenstellung</strong> komplett durch externe Beratung erledigen zu lassen. Die Entwicklung des <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/franchisevertrag-a-4814" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Franchisevertrages&nbsp;</a>durch einen darauf <strong>spezialisierten Juristen</strong>, die Organisation der<strong>&nbsp;Franchisenehmerakquise</strong>, die Erstellung von Businessplänen für die Franchisenehmer unter Berücksichtigung möglicher <strong>Fördermittel</strong> oder die Suche und Einarbeitung des künftigen <strong>Systemmanagements</strong> sind typische Arbeiten in dieser Kategorie.</p>
<p>Die Erledigung des gesamten <strong>Aufgabenspektrums</strong> kostet natürlich Geld, gewährleistet aber auch von Beginn an ein professionell entwickeltes Franchisesystem mit klaren <strong>Qualitätsstandards</strong> anzubieten und sich dieses <strong>Leistungspaket&nbsp;</strong>mit entsprechenden Gebühren bezahlen zu lassen.</p>
<p>Ein großes Unternehmen kann aus den eigenen Reihen eine<strong>&nbsp;Projektgruppe</strong> bilden und umfangreiche Leistungen zur<strong>&nbsp;Systementwicklung</strong> selbst erbringen. Dadurch kann an externen <strong>Dienstleistungen</strong> gespart werden und der Systemaufbau ist in überschaubarer Zeit zu bewältigen. In manchen Fällen kann zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben auch ergänzend ein <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/joint-venture-a-4902" data-available-lang="de,ch,at">Joint Venture</a> in Betracht kommen.&nbsp;</p>
<p>Ein kleines Unternehmen dagegen hat diese <strong>Möglichkeiten</strong> meistens nicht und steht vor der Entscheidung: Langsamer <strong>Systemaufbau&nbsp;</strong>mit wenig personellem und finanziellem Einsatz oder beschleunigte Systemetablierung mit deutlich höherem <strong>finanziellem Aufwand&nbsp;</strong>durch den Zukauf von <strong>externen Leistungen</strong>.</p>
<h2>Ein paar wesentliche Kosten im Detail</h2>
<p>1. Personalkosten für die <strong>Systemzentrale</strong>. Wird bereits vorhandenes Personal eingebunden, wird der Aufwand nur durch interne Kostenumlagen ermittelt. Müssen die <strong>Arbeitsplätze&nbsp;</strong>neu geschaffen werden, sind die Kosten liquiditätswirksam. Die Systemzentrale ist das Herz eines Franchisesystems, sie ist das Co-Management für den Franchisenehmer, das <strong>Marktforschungsinstitut</strong>, die Werbeagentur und die Ideenschmiede. Hier darf die Professionalität nicht am Geld scheitern. Dazu kommt die <strong>Vertragsgestaltung</strong>, die rechtliche Beratung zu gewerblichen Schutzrechten und eventuell die Gründung einer Tochterfirma als Rechtskörper für die <strong>Franchiseaktivitäten</strong>. Hierbei handelt es sich typischerweise um externe<strong>&nbsp;Beratungskosten</strong> und Gebühren der betreffenden <strong>Behörden</strong>.</p>
<p>2. Dokumentation des <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/know-how-transfer-a-29181" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Know-how</a> und Erstellen des<strong>&nbsp;digitalen Systemhandbuches</strong>. Ein Punkt, der vom Arbeitsaufwand sehr schwierig zu kalkulieren ist und regelmäßig zu Überraschungen führt. Einerseits liegt das an der unterschiedlichen <strong>Komplexität&nbsp;</strong>von Franchisesystemen. Bei einem Konzept für <strong>schlüsselfertiges Bauen</strong> mit Musterstatiken, Ausführungsplänen, haftungsrelevanten Dokumenten und rechnergestützter Arbeitsorganisation ist deutlich mehr Arbeitsaufwand einzuplanen als bei der Knowhow-Dokumentation für einen Jeansladen. Andererseits kann die Frage, wie detailliert <strong>Systemhandbücher</strong> sein müssen, bis heute niemand mit messbaren Fakten beantworten.</p>
<p>3. Bei der Organisation der <strong>Marktbeobachtung</strong>, Entwicklung der <strong>Kommunikationsstrukturen</strong> zur Systemführung, Vorbereiten des Systemcontrolling und Anpassen der IT-Struktur kommt es darauf an, was beim künftigen Franchisegeber schon vorhanden ist. Sind die personellen und organisatorischen <strong>Bedingungen</strong> schon vorhanden, bleibt der finanzielle <strong>Aufwand</strong> überschaubar. Müssen die Voraussetzungen dagegen vom Punkt Null aufgebaut werden, entstehen erhebliche <strong>Kosten</strong> unterschiedlicher Art.</p>
<p>4. Die kompletten Kosten für den Betrieb eines, oder mehrerer <strong>Referenzobjekte</strong> über den Zeitraum von mindestens einem Jahr. Wer mit seiner <strong>Idee</strong> neu auf den Markt kommt, muss hier schnell mit einem hohen sechsstelligen Betrag kalkulieren, der solide finanziert werden muss. Berücksichtigt werden müssen bei der <strong>Vorfinanzierung für Standortsicherungen&nbsp;</strong>unter anderem Maklerprovisionen, Mietkautionen und <strong>Umbaumaßnahmen</strong>. Bei Filialisten, die sich zum <strong>Franchisesystem</strong> wandeln und bestehende Standorte nach und nach auf geeignete Partner übertragen, spielt diese Frage dagegen keine große Rolle.</p>
<p>5. Sämtliche Kosten zur <strong>Franchisenehmerakquise&nbsp;</strong>wie Infomaterialien, <strong>Messepräsenz</strong> und Reisekosten. Obwohl diese Aktivitäten genau genommen erst nach Abschluss der <strong>Erprobungsphase</strong> beginnen, fällt der finanzielle Aufwand dafür deutlich früher an, um beim Beginn der eigentlichen <strong>Vermarktung&nbsp;</strong>des Franchisesystems keine Zeit zu verlieren.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/28518.png" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="33531" align="left" class="fr-fil fr-dii">Franchise ist und bleibt eine intelligente Art der <strong>Zusammenarbeit</strong> und die konsequenteste Form der <strong>Kooperation</strong>. Professionell gemacht entsteht Nutzen für den Franchisegeber, jeden einzelnen <strong>Franchisenehmer</strong> und natürlich für die Kunden.</p>
<p>Ein Franchisesystem aufzubauen ist eine unternehmerisch <strong>anspruchsvolle Aufgabe</strong>. Geprägt durch viele individuelle Details, aber auch durch viele allgemein gültige Aufgabenstellungen. Wer aber als Unternehmer meint „Ich mach dann mal Franchise“, für den gilt ganz schnell der Buchtitel von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ – nämlich aus dem <strong>Wirtschaftsleben</strong>.</p>
<h3>Expertenstimme Reinhard Wingral</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/ich-mach-dann-mal-franchise-warum-es-so-einfach-leider-nicht-ist-a-32929/">&#8222;Ich mach dann mal Franchise!&#8220; – Warum es so einfach leider nicht ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Das sind die typischen Stolpersteine im Systemaufbau</title>
		<link>https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/das-sind-die-typischen-stolpersteine-im-systemaufbau-a-32244/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen und Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Franchisierung und Systemaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Handbuch, Wissens- & Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Inneneinrichtung & Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperative Vertriebsformen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingkonzeption & Marktpositionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Marktanalysen & Geschäftspläne]]></category>
		<category><![CDATA[Markttrends & Geschäftsimpulse]]></category>
		<category><![CDATA[Partner und Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Partnergewinnung & Auswahlverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Pilotphase & Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien & Unternehmensziele]]></category>
		<category><![CDATA[Systementwicklung und Systemführung]]></category>
		<category><![CDATA[Systemfinanzierung & Investitionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-new.franchiseuniversum.de/article/das-sind-die-typischen-stolpersteine-im-systemaufbau-a-32244/</guid>

					<description><![CDATA[<p>So vermeiden Sie die typischen Stolpersteine beim Systemaufbau!  Welche Schritte müssen getan werden und warum? Ein Kurzleitfaden zum Aufbau eines Franchise-Systems und Fehler die vermieden werden sollten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/das-sind-die-typischen-stolpersteine-im-systemaufbau-a-32244/">Das sind die typischen Stolpersteine im Systemaufbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/35933.jpg" alt="" title="" width="3720" height="1418" data-rel="41471" align="center"></p>
<p>Kurzleitfaden zum <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/wie-baut-man-ein-franchise-system-auf-a-29786/" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#20" target="_blank" rel="noopener">Aufbau eines Franchise-Systems</a> und Fehler die vermieden werden sollten </p>
<p>Ein Franchise-System ist ein <strong>vertikal-kooperatives Vertriebssystem</strong> rechtlich <strong>selbständiger&nbsp;</strong> <strong>Unternehmer</strong> auf Basis eines <strong>Dauerschuldverhältnisses</strong>. Dieses System agiert am Markt einheitlich unter der <strong>Marke</strong> und dem Namen des <strong>Franchise-Gebers</strong>. Das <strong>Leistungspaket</strong> des <strong>Franchise-Gebers</strong> umfasst die <strong>Bereitstellung</strong> des <strong>Betriebsführungssystems</strong> bzw. des <strong>Betriebsführungskonzepts</strong> und den kontinuierlichen <strong>Transfer</strong> von <strong>Betriebsführungs-</strong><a href="https://www.franchiseportal.de/definition/know-how-transfer-a-29181" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3"><strong>Know-how</strong></a>; der Franchise-Nehmer entrichtet als <strong>Gegenleistung</strong> ein <strong>Entgelt</strong> und führt seinen <strong>Franchise-Nehmer&nbsp;</strong> <strong>Betrieb</strong> im eigenen Namen und auf eigene <strong>Rechnung</strong> <strong>systemkonform</strong>. </p>
<p><strong>Verpflichtungen</strong> und <strong>Leistungen</strong> eines <strong>Franchise-Gebers</strong> gegenüber einem Franchise-Nehmer </p>
<p>Bevor wir auf den Aufbau eines Franchise-Systems eingehen, hier die <strong>Verpflichtungen</strong>, die ein <strong>Franchise-Geber</strong>, als <strong>Leistung</strong> gegenüber einem <strong>Franchise-Nehmer</strong>, erbringen muss:</p>
<ul>
<li>Unterhaltung einer Zentrale für die Franchise-Nehmer</li>
</ul>
<ul>
<li>Unterstützung bei der Standortsuche/Objektauswahl, Aus-/Umbau und Eröffnung</li>
</ul>
<ul>
<li>Zurverfügungstellung des Franchise-Konzeptes</li>
</ul>
<ul>
<li>Dokumentation des Know-hows in Form von Handbüchern</li>
</ul>
<ul>
<li>Unterstützungsleistung bzgl. Organisation, Personal und Marketing</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Registrierung und Eintragung der Wort-, Bild- und Markenerstellung für den Logo-Entwurf</li>
</ul>
<ul>
<li>Markenanmeldung, entweder als EU-Marke oder als Deutsche Marke mit entsprechenden Kategorien die Franchising erlauben</li>
</ul>
<ul>
<li>Weiterentwicklung der Marketing-Konzeption</li>
</ul>
<ul>
<li>Anleitung und Beratung bzgl. Kundenbetreuung und -gewinnung</li>
</ul>
<ul>
<li>Durchführung von Betriebsvergleichen Einführungsschulung und Training des Franchise-Partners</li>
</ul>
<ul>
<li>Bereitstellung von Lieferantenverbindungen</li>
</ul>
<ul>
<li>Beratung bei der Auswahl von Mitarbeitern</li>
</ul>
<ul>
<li>Laufende Weiterentwicklung des Know-hows</li>
</ul>
<ul>
<li>ERFA-Tagungen und hierbei laufende Informationen über die Unternehmens- und Systementwicklung, den Wettbewerb und sonstige Marktentwicklungen</li>
</ul>
<ul>
<li>Zurverfügungstellung einer Internetplattform (Internet, Intranet)</li>
</ul>
<ul>
<li>Betreuung in Fragen des selbständigen Unternehmertums bzgl.:
<ul>
<li>kaufmännische Fragen </li>
<li>Versicherungsfragen </li>
<li>Leasing-Verträge </li>
<li>Kostenstrukturen </li>
<li>Finanzierungsprobleme </li>
<li>Investitionen</li>
</ul>
</li>
<li>Erstellung eines Franchise-Vertrages: Bezüglich des Franchisevertrages empfehlen wir dem Franchise-Geber, diesen von einem auf Franchising spezialisierten Rechtsanwalt erstellen zu lassen. Arbeiten Sie ausschließlich mit führenden Anwaltskanzleien in Deutschland im Bereich Franchising zusammen und bedenke Sie, dass die Verträge nicht nur alle vertretbaren rechtlichen Regelungen beinhalten sollten, sondern auch verkaufbar gestaltet sein müssen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ziel sollte es sein, ein Mitglied im DFV e.V. (Deutscher Franchiseverband) zu werden </li>
</ul>
<p>Nachdem Sie als Franchise-Geber nun aufgrund Ihrer <strong>Erfahrungen</strong> einen <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/pilotbetrieb-a-4770" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Pilotbetrieb </a>über <strong>6 bis 12 Monate&nbsp;</strong> <strong>erfolgreich</strong> geführt haben und nachweisen können, dass das <strong>Geschäftsmodell&nbsp;</strong> <strong>erfolgreich</strong> am Markt aufgebaut wurde, sollten sie die <strong>„Entwicklungsmaschine“</strong> in Gang setzen. </p>
<h2>Der erfolgreiche Systemaufbau &#8211; leichter gesagt als getan </h2>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/35930.jpg" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="41468" align="left">Es müssen <strong>wesentlich&nbsp;</strong> <strong>Unterlagen</strong> für das <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/franchisesysteme-a-4756" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Franchise-System</a> wie z. B. <strong>Musterkalkulation</strong> für den <strong>Franchise-Geberbetrieb</strong>, <strong>Musterkalkulation</strong> für einen <strong>Franchise-Nehmerbetrieb</strong>, <strong>Marktanalysen</strong>, <strong>Schulungskonzepte</strong>, ein <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/franchisevertrag-a-4814" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3"><strong>Franchise-Vertrag</strong></a>, die <strong>Handbücher</strong> technischer und kaufmännischer Natur, schlicht weg alle <strong>Systemunterlagen</strong> erstellt werden.&nbsp;<span style="font-size:1em;"></p>
<p>Anstatt nun auf die einzelnen Schritte im Detail einzugehen, möchten wir als Praxishinweis lediglich auf das Zusammenspiel von </span><strong style="font-size:1em;">Marktanalyse</strong><span style="font-size:1em;"> und </span><strong style="font-size:1em;">Businessplanung</strong><span style="font-size:1em;"> eingehen.</span></p>
<p>Die Erstellung der <strong>Marktanalysen</strong> mit <strong>Marktpotenzialen</strong> und einer <strong>Wettbewerbsanalyse</strong> sollte die folgenden Punkte beinhalten:</p>
<ul>
<li>Allgemeine und relevante Informationen in Bezug auf die makroökonomische Situation und Demographie</li>
</ul>
<ul>
<li>Recherche in Bezug auf die relevante Branche:
<ul>
<li>Firmen/Mitbewerber im Marktsegment </li>
<li>Struktur der Branche </li>
<li>Trends des Marktsegments </li>
<li>Besonderheiten und Schwierigkeiten des Teilmarktes </li>
<li>Kundenverhalten </li>
<li>Größe der Zielgruppe</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Preisgestaltung (B2B, B2C):
<ul>
<li>Online-Preise </li>
<li>Einzelhandelspreise </li>
<li>Typische Marketing-Aktivitäten innerhalb des Teilmarktes </li>
<li>Marktrelevante Regulierungsinstitutionen, Behörden</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Erst aus diesen auszugsweise <strong>dargestellten D</strong><strong>aten</strong> können <strong>konkrete&nbsp;</strong> <strong>Schlüsse</strong> auf die <strong>überregionalen</strong> und die <strong>regionalen&nbsp;</strong><strong>Marktsegmente</strong> des zukünftigen Franchise-Nehmers abgeleitet und in einem <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/businessplan-geschaeftsplan-a-4884" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Businessplan </a>verarbeitet werden.</p>
<h2>So vermeiden Sie die typischen Stolpersteine beim Systemaufbau! </h2>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/35931.jpg" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="41469" align="left"><em>Fehlervermeidung:</em> Dieser <strong>Aufwand</strong> wird entweder gar nicht betrieben oder völlig <strong>unterschätzt</strong>. Wenn dieser Schritt nicht mit sehr hoher <strong>Sorgfalt</strong> betrieben wird, ist das <strong>System</strong> in der Regel nicht auf lange Zeit erfolgreich am Markt tätig. Sollten die <strong>Chancen</strong> und <strong>Risiken</strong> nicht erkannt werden und seitens des <strong>Franchise-Gebers</strong> aufgezeigt beziehungsweise eingedämmt werden oder zu mindestens dem zukünftigen Franchise-Nehmer als <strong>Risiko</strong> dargelegt werden, lassen sich nur sehr schwer <strong>Maßnahmen&nbsp;</strong> <strong>erarbeiten</strong>, die <strong>Lösungen</strong> für der Praxis aufzeigen. </p>
<p>Erst die intensive <strong>Marktbetrachtung</strong> ermöglicht, <strong>gemischt</strong> aus den <strong>Erfahrungen</strong> der <strong>Pilotbetriebes</strong>, die <strong>Ableitung</strong> <strong>realistischer&nbsp;</strong> <strong>Umsatzgrößen</strong> und die hiermit einhergehenden <strong>Gewinnerwartungen</strong>. Auch eine <strong>faire&nbsp;</strong> <strong>Errechnung</strong> der Gebühren des Systems, seien es die einmaligen oder die <strong>laufenden&nbsp;</strong> <strong>Gebühren</strong>, lassen sich erst hierdurch berechnen. Diese Informationen werden für die <strong>Ausarbeitung</strong> der USPs (<strong>Unique Selling Proposition</strong>) für den Franchise-Vertrag, die <strong>Handbücher</strong>, die <strong>Partnergewinnung</strong> und die <strong>Businessplanung</strong> der zukünftigen Franchise-Nehmer benötigt. </p>
<p><em>Fehlervermeidung</em>: Zu hohe oder zu niedrige <strong>Gebühren</strong> haben <strong>Einfluss</strong> auf das <strong>Wachstum</strong> des <strong>Systems</strong>. Der Erfolg der Franchise-Nehmer sollte aus Sicht des Franchise-Gebers im <strong>Vordergrund</strong> stehen, ein schnell <strong>wachsendes&nbsp;</strong> <strong>System</strong> lässt sich aus Sicht möglicher zukünftiger Franchise-Nehmer – unter anderem am <strong>Jahreswachstum</strong> der Franchise-Nehmer Anzahl messen. </p>
<p>Zu <strong>niedrige&nbsp;</strong> <strong>Gebühren</strong> führen seitens des Franchise-Gebers zu einer <strong>geringeren&nbsp;</strong> <strong>Investition</strong> für die <strong>Franchise-Nehmersuche</strong>. Zu <strong>hohe&nbsp;</strong> <strong>Gebühren&nbsp;</strong> <strong>schrecken</strong> zukünftige <strong>Franchise-Nehmer</strong> ab, dem System beizutreten. </p>
<p>Des Weiteren sind die <strong>Pflichten</strong> und der <strong>Aufwand</strong> einer <strong>Systemzentrale</strong> genau zu untersuchen und entsprechend <strong>abzubilden</strong>. </p>
<p>Es muss geklärt werden, wie die deutsche <strong>Systemzentrale</strong> organisiert werden soll. Hier gibt es mehrere <strong>Möglichkeiten</strong>:</p>
<ul>
<li>Den Aufbau einer eigenen Systemzentrale durch Gründung einer neuen Gesellschaft (GmbH oder GmbH &amp; Co. KG) oder die wirtschaftliche und rechtliche Abtrennung eines bestehenden Unternehmensteils.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die zeitliche Ausgliederung der Verwaltung an ein als Bürodienstleister tätiges Unternehmen, welches Ihnen viele Aufgaben einer Franchise-Systemzentrale abnimmt (Fremdeinrichtung der Systemzentrale im Wachstumsprozess).</li>
</ul>
<ul>
<li>Diese Gesellschaft dient zukünftig ausschließlich als Franchise-Systemzentrale, welche die Franchise-Verträge mit zukünftigen Franchise-Nehmern abschließen wird.</li>
</ul>
<h3>Suche und Gründung/Konvertierung neuer Partner</h3>
<p>Nachdem die <strong>Vorarbeiten</strong> abgeschlossen sind, geht es nun um die <strong>Suche</strong> der <strong>Franchise-Partner</strong>. Um <strong>Streuverluste</strong> zu vermeiden, muss ein <strong>exaktes&nbsp;</strong> <strong>Suchprofil</strong> für einen <strong>idealen&nbsp;</strong> <strong>Franchise-Nehmer</strong> für das Franchise-System erstellt werden. Hieran anschließend sollte ein <strong>konkreter&nbsp;</strong> <strong>Medienplan</strong> für die Suche von Franchise-Nehmern erstellt werden. Dieser Plan stellt die Medien dar, die zur Suche eingesetzt werden und die Kosten, die dadurch entstehen können. </p>
<p><strong>Franchise-Nehmersuche</strong>, hier verweisen wir auf den <strong>Praxisleitpfaden</strong> des Deutschen Franchiseverbandes e.V. „<a href="https://www.franchiseverband.com/blog/2018/11/07/die-erfolgreiche-rekrutierung-von-franchisenehmern/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Der erfolgreiche Rekrutierungsprozess</strong></a>“ aus diesem Jahr. </p>
<p><em>Fehlervermeidung</em>: Viele gerade <strong>beginnende&nbsp;</strong> <strong>Franchise-Geber</strong> agieren nach dem Motto „Was kommt, das nehmen wir.“ Auch hier zeigt uns die Praxis, dass mit einem <strong>exakten&nbsp;</strong> <strong>Suchprofil</strong> im Nachhinein eine <strong>Menge&nbsp;</strong> <strong>Geld</strong> und <strong>Ärger</strong> hätte vermeiden werden können. </p>
<h2>Fazit </h2>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/28607.png" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="33629" align="left">Eine <strong>Garantie</strong> für die <strong>Vermeidung</strong> von <strong>Fehlern</strong> und somit den <strong>ausschließlichen&nbsp;</strong> <strong></strong><strong>Erfolg</strong> mit obigen <strong>Ansätzen</strong> können wir sicherlich nicht darstellen, aber wenn der <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/wie-baut-man-ein-franchise-system-auf-a-29786/" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#20" target="_blank" rel="noopener">Systemaufbau </a>mit Franchising nicht genau das <strong>risikoreiche&nbsp;</strong> <strong>Abenteuer</strong> wäre, das es ist, mit der realen Chance eines „Total Fails“, dann wäre die erwähnte magische <strong>Anziehungskraft</strong> des Themas wohl auch nicht vorhanden. </p>
<p>Die <strong>Kosten</strong> für solche <strong>Beratungsleistungen</strong> wie für die <strong>Erhebung</strong> oder den <strong>Aufbau</strong> bzw. die Erstellung all obiger <strong>Dokumente</strong> werden oft gescheut, ist aber nahezu nicht anders möglich. Meist fehlt es den <strong>zukünftigen&nbsp;</strong> <strong>Franchise-Gebern</strong> auch an <strong>unternehmerischer&nbsp;</strong> <strong>Erfahrung</strong> auf den <strong>unterschiedlichen&nbsp;</strong> <strong>Sachgebieten</strong>. Dabei sind die Kosten für eine solche <strong>Beratungsleistung</strong> bzw. <strong>Sekundär-Erhebung</strong> in der Regel überschaubarer, als im Vergleich zu den <strong>kostspieligen&nbsp;</strong> <strong>Fehlversuchen</strong> des <strong>Systemaufbaus</strong>. Zu verlockend scheint jedoch die Möglichkeit zu sein, mit nur wenig&nbsp;<strong></strong>Aufwand, Interessenten als zukünftige <a href="https://www.franchiseportal.de/definition/franchisenehmer-a-4754" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Franchise-Nehmer</a> zu begeistern und zu überzeugen, ohne dass der Franchise-Geber alle <strong>erforderlichen&nbsp;</strong> <strong>Maßnahmen</strong> ergriffen hat, damit alles getan wurde, dass das System selbst und damit die zukünftigen Franchise-Nehmer erfolgreich werden können. <strong>Verkauft</strong> ist eine <strong>Lizenz</strong> unter Umständen allerdings schnell, sie aufzubauen und zu erhalten benötigt volle <strong>Aufmerksamkeit</strong> und <strong>Ressourcen</strong>. </p>
<p>Auch aus diesem Grund ist ein <strong>bewusst</strong> entschiedenes <strong>Vorgehen</strong> von <strong>Vorteil</strong>. Es ist wie mit vielen Dingen im Leben: Nur wenn man sich für ein Ziel entscheidet und sich darauf konzentriert, kann es gelingen. Ein <strong>nachhaltiger&nbsp;</strong> <strong>Ansatz</strong> bringt dabei <strong>langfristig</strong> die besten <strong>Ergebnisse</strong> ein und dies spiegelt sich letzten Endes auch in der Frage wider, in welchem Verhältnis <strong>Eintrittsgebühren</strong> zu <strong>regelmäßigen&nbsp;</strong> <strong>Gebühren</strong> stehen. Wer an den <strong>langfristigen&nbsp;</strong> <strong>Erfolg</strong> glaubt, der kann auf die <strong>Belohnung</strong> der <strong>Arbeit</strong> warten. </p>
<p>Lassen Sie sich als <strong>Franchise-Geber&nbsp;</strong> <strong>Zeit</strong> mit der <strong>Entscheidung</strong>, den Schritt als <strong>Systemgeber</strong> zu wagen. Treffen Sie eine <strong>informierte</strong> und <strong>nachhaltige&nbsp;</strong> <strong>Entscheidung</strong> und hinterlegen Sie diese mit Ihren eigenen <strong>Ressourcen</strong>, sonst gehen Ihre zukünftigen <strong>Franchise-Nehmer</strong> eventuell irgendwann auf die <strong>Barrikaden</strong>. Alle <strong>Maßnahmen</strong> die Sie ergreifen, <strong>kosten&nbsp;</strong> <strong>Geld</strong>, <strong>Zeit</strong> und <strong>menschliche&nbsp;</strong> <strong>Ressourcen</strong>, um <strong>entsprechende&nbsp;</strong> <strong>Strukturen</strong> neu aufzubauen oder umzubauen, so dass ein Zustand erreicht wird, den man mit <strong>genügend&nbsp;</strong> <strong>Weitsicht</strong> erreichen konnte. </p>
<h3>Expertenstimme von Jörg T. Eckhold</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/das-sind-die-typischen-stolpersteine-im-systemaufbau-a-32244/">Das sind die typischen Stolpersteine im Systemaufbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
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		<title>Wie baut man ein Franchise-System auf?</title>
		<link>https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/wie-baut-man-ein-franchise-system-auf-a-29786/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betreuungsleistungen, Aus- & Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um ein Franchise-Unternehmen zum Erfolg führen zu können, hat ein Franchise-Geber eine Vielzahl an Aufgaben zu erfüllen. Die korrekte Erfüllung seiner Franchisegeber-Pflichten bildet die Basis für eine faire und vielversprechende Zusammenarbeit mit seinen Franchise-Nehmern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/wie-baut-man-ein-franchise-system-auf-a-29786/">Wie baut man ein Franchise-System auf?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/27981.png" alt="" title="" width="630" height="200" data-rel="32952" align="center"></p>
<h2><a href="https://www.franchiseportal.de/definition/franchise-definition-a-4751" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Was ist Franchise / Franchising?</a> </h2>
<p>Als Franchise wird das <strong>Vertragsverhältnis</strong> zwischen einem Franchise-Geber und einem Franchise-Nehmer bezeichnet. Der Franchise-Geber unterstützt während der gesamten Vertragslaufzeit die Geschäftstätigkeit seines Franchise-Nehmers durch <strong>Vermittlung von Know-how und Schulungen</strong>. </p>
<p>Der Franchise-Nehmer tritt unter einer <strong>gemeinsamen Marke</strong> auf und bewegt sich im Rahmen eines <strong>erprobten Geschäftskonzeptes</strong>, dessen Einhaltung vom Franchise-Geber überprüft wird. Als selbstständiger Unternehmer trägt der Franchise-Nehmer selbst die <strong>Investitionen in seine Geschäftsentwicklung</strong>, außerdem ist er zur <strong>Zahlung von Gebühren an den Franchise-Geber</strong> verpflichtet. </p>
<p>Presseveröffentlichungen und Fernsehsendungen befassen sich vorwiegend mit Problemfällen, auch die Kommentare in Social Media spiegeln eher <strong>Vorurteile gegenüber dem Franchising</strong>. Dabei wird mit <strong>Franchising in Deutschland</strong> eine Erfolgsgeschichte geschrieben, dafür sprechen jedenfalls die überdurchschnittlichen Wachstumsraten.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/30270.png" alt="" title="" width="630" height="200" data-rel="35445" align="center"></p>
<h2><a href="https://www.franchiseportal.de/definition/franchisegeber-a-4753" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Umfangreiche Basis für eine vielversprechende Zukunft als Franchise-Geber</a> </h2>
<p>Um ein Franchise-Unternehmen zum Erfolg führen zu können, hat der Franchise-Geber eine Vielzahl an Aufgaben zu erfüllen. Mit Franchise hat er eine <strong>sehr effiziente Vertriebsform</strong> gewählt, und die korrekte <strong>Erfüllung seiner Franchise-Geberpflichten</strong> bildet die Basis für eine <strong>faire und vielversprechende Zusammenarbeit</strong> mit seinen Franchise-Nehmern. </p>
<h3>Im Rahmen des Aufbaus seines Franchise-Systems: </h3>
<p>Bevor der Franchise-Geber als Franchise-Unternehmen im Markt auftritt, muss er einen <strong>Pilotbetrieb </strong>oder etwas Vergleichbares geführt haben. Aus diesen Organisationsformen lassen sich dann die Grundlagen und Ergebnisse seines Geschäftserfolges ableiten. Dabei sollte er in der Lage sein, ein Geschäftskonzept anzubieten, das durch die künftigen Franchise-Nehmer an anderen regionalen Orten umgesetzt werden kann. Die Inhalte des Geschäftskonzeptes sind <strong>nicht ohne Weiteres kopierbar</strong> und es ist so ausgereift, dass es in <strong>erfolgreicher Weise</strong> umgesetzt werden kann. </p>
<p>Hierzu wurde von vornherein dafür gesorgt, dass dieses <strong>Know-How</strong> umfassend und adressatengerecht <strong>dokumentiert </strong>ist und künftigen Franchise-Partnern zur Verfügung gestellt werden kann. Darauf aufbauend verfügt das Franchise-System über ausgewogene <strong>(Franchise)-Vertragsklauseln</strong>, um ein <strong>partnerschaftliches Franchising</strong> zu gewährleisten. </p>
<p>Den künftigen Erfolg seiner Franchise-Partner unterstützt der Franchise-Geber mit erprobten und bewährten <strong>Marketing-Materialen</strong>, die von den Franchise-Nehmern zum Zwecke der Verkaufsförderung genutzt werden können. </p>
<p>Der Franchise-Geber hat bereits die erforderlichen <strong>Schutz- und Markenrechte</strong> sichergestellt und kann seinen künftigen Franchise-Nehmern einen Gebiets-, Kunden- oder Standortschutz in Aussicht stellen. </p>
<h3>Als aktive Franchise-System-Zentrale:</h3>
<p>Als aktiver Franchise-Geber ist er nunmehr mit der <strong>Weiterentwicklung der Produkte und/oder Dienstleistungen</strong>, die durch die Franchise-Nehmer zu vermarkten sind, betraut und konzipiert Maßnahmen, welche die Marke und des Erscheinungsbildes des Franchise-Konzeptes weiter voranbringen. In diesem Zusammenhang führt er u.a. <strong>Marktanalysen</strong> durch und beobachtet überregional auftretende Mitbewerber. </p>
<p>Der Franchise-Geber unterstützt seine Franchise-Partner in <strong>Fragen der Kundengewinnung</strong> und -bindung und berät diese in kaufmännischen, organisatorischen, vertriebs- oder marketingtechnischen Fragestellungen. Er <strong>informiert</strong> seine Franchise-Partner nicht nur regelmäßig hinsichtlich System-relevanter Neuigkeiten, sondern stellt seinen Franchise-Nehmern in der System-Zentrale einen <strong>Betreuer und Ansprechpartner</strong> zur Verfügung steht. </p>
<p>Zu Beginn einer Franchise-Partnerschaft <strong>unterstützt dieser Partnermanager</strong> Franchise-Nehmer bei der Umsetzung der <strong>Ladengestaltung</strong> und allen Aktivitäten, die dem Franchise-Nehmer zu einem <strong>erfolgreichen Markteintritt</strong> verhelfen. </p>
<p>Die Erhöhung des Bekanntheitsgrades wird seitens der Systemzentrale durch <strong>überregionale Marketing-Aktivitäten</strong> sichergestellt. Die Systemzentrale ist i.d.R. für den <strong>zentralen Einkauf</strong> von Produkten und Dienstleistungen zuständig, die anschließend von den einzelnen Franchise-Partnern vertrieben werden. Die Systemzentrale führt <strong>Betriebsvergleiche</strong> durch und sorgt für die Bekanntgabe der Ergebnisse. Ein <strong>systeminternes Kommunikationssystem</strong> dient dem <strong>Erfahrungs- und Meinungsaustauschs</strong> innerhalb des Franchise-Systems. </p>
<p>Darüber hinaus ist das Franchise-Management für den <strong>Schutz seiner Franchise-Nehmers</strong> durch unberechtigte Übergriffe anderer Franchise-Nehmer zuständig. </p>
<p>Die Ergebnisse der <strong>Modernisierung und Weiterentwicklung des Franchise-Systems</strong> oder Teile davon werden möglichst zeitnah in den dafür vorgesehenen <strong>Franchise-Handbüchern</strong> aktualisiert und den Franchise-Partnern zur Verfügung gestellt. </p>
<p>Signifikante Änderungen innerhalb des Franchise-Systems werden auch in den <strong>v</strong><strong>orvertraglichen Systeminformationen</strong> hinterlegt und bilden somit die Gewähr, dass der Franchise-Nehmer-Interessent ein aktuelles Bild des Franchise-Systems erhält.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/30271.png" alt="" title="" width="630" height="200" data-rel="35446" align="center"></p>
<h2><a href="https://www.franchiseportal.de/definition/pflichten-des-franchisegebers-a-4768" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Gewisse Pflichten zum Wohle des gesamten Franchise-Systems</a> </h2>
<p>Ein Franchise-Partner profitiert nicht nur von dem gemeinsamen Zusammenwirken mit der System-Zentrale, sondern auch von der korrekten Umsetzung des Franchise-Konzeptes durch die anderen <strong>Franchise-Nehmer</strong>. Damit dies gelingen kann, genießt der Franchise-Nehmer nicht nur die unternehmerische <strong>Freiheit </strong>bei der erfolgreichen Geschäftsführung seines Franchise-Nehmer-Betriebes, sondern er hat auch bestimmte <strong>Regeln</strong> zu beachten, die das gesamte Franchise-Konzept auf Dauer und zum gegenseitigen Nutzen fördern. </p>
<h3>In der vorvertraglichen Phase: </h3>
<p>Zwar spricht man in diesem zeitlichen Abschnitt noch nicht vom Franchise-Nehmer, sondern eher vom Franchise-Nehmer-Interessenten, doch bereits hier obliegen im einige Pflichten, die nicht überall bekannt sind. Führt der Franchise-Nehmer-Interessent mit dem Franchise-Geber <strong>Gespräche</strong>, die auf den <strong>Abschluss eines Franchise-Vertrages</strong> hinauslaufen sollen, so ist er &#8211; wie der Franchisegeber auch &#8211; an eine <strong>korrekte Schilderung seiner Kenntnisse und Fertigkeiten</strong> gebunden. Selbstverständlich wird von ihm die wahrheitsgemäße Darstellung erwartet, ob er die <strong>Mindesterfordernisse für die Finanzierun</strong><strong>g</strong> des Franchise-Betriebes sicherstellen kann. Eine vorsätzliche Täuschung des Franchise-Gebers über die Voraussetzungen, den in Frage kommenden Franchise-Nehmerbetrieb führen zu können, kann (wenn auch selten) zu <strong>Schadensersatzforderungen</strong> führen. </p>
<h3>Während der Vertragslaufzeit: </h3>
<p>Gleich zu <strong>Beginn der Franchise-Partnerschaft</strong> wird vom Franchise-Nehmer erwartet, dass er an den erforderlichen <strong>Pflichtschulungen</strong> teilnimmt, die insbesondere auf den schnellen und erfolgreichen Markteinstieg des Franchise-Nehmers ausgerichtet sind. Darüber hinaus sollte er auch an späteren <strong>Informationsveranstaltungen</strong> des Franchise-Gebers teilnehmen, um sein Wissen hinsichtlich der Umsetzung des Systems nicht nur zu stabilisieren, sondern zu erweitern.</p>
<p>Das korrekte <strong>Einrichten des Franchise-Nehmer-Betriebes</strong> oder Ladengeschäftes ist gerade in der Anfangsphase wichtig. Hier helfen die oft mannigfachen Erfahrungen des Franchise-Gebers und sollten auch dann beachtet werden, wenn sie nur empfehlenden Charakter haben. </p>
<p>Der Abschluss geeigneter <strong>Versicherungen</strong>, um den Bestand bzw. die Wiedereinrichtung des Franchise-Nehmer-Betriebes gewährleisten zu können, wird von einem Franchise-Nehmer vorausgesetzt. </p>
<p>Um die korrekte<strong> Führung des Franchise-Betriebes</strong>, die ordnungsgemäße Betreuung des Personals und die Einhaltung der Sauberkeit der Betriebsstätte sicherzustellen, hat der Franchise-Nehmer die hierzu in den <strong>Franchise-Handbüchern</strong> aufgeführten Bestimmungen zu beachten. </p>
<p>Im Rahmen seiner Vertriebstätigkeit kann u.U. vereinbart worden sein, dass gewisse <strong>Mindestabnahmepflichten </strong>zu erfüllen sind. Dies ist nicht überall der Fall, doch wenn sie vertraglich geregelt wurden, sind sie auch einzuhalten. </p>
<p>Damit der Franchisegeber seine Pflichten, beispielsweise der <strong>Durchführung von Betriebsvergleichen</strong> erfüllen kann, haben die Franchise-Nehmern gegenüber dem Franchise-Geber oder seines Beauftragten entsprechende <strong>Auskünfte</strong> zu erteilen. Dazu kann ein regelmäßiges <strong>schriftliches Reporting</strong> gehören, das Auskunft über Umsätze, Kosten sowie der durchgeführten Marketing- und Vertriebsaktivitäten des Franchise-Nehmers-Betriebes beinhaltet. Damit verbunden ist die Gewährung des Franchise-Nehmers, dem Franchise-Geber <strong>Einblick in die Geschäftsunterlagen</strong> des Franchise-Nehmer-Betriebs zu gestatten. </p>
<p>Zur Förderung des Franchise-Nehmer-Umsatzes ist dieser zur <strong>Teilnahme an Marketing-Aktivitäten und Maßnahmen</strong> angehalten und setzt zur Steigerung seines Umsatzes die Werbe-, Marketing- und Vertriebsaktivitäten um, die ihm vom Franchise-Geber empfohlen wurden. </p>
<p>Im allgemeinen Geschäftsumgang unterstützt er die <strong>Förderung und Aufrechterhaltung der Systemdarstellung nach außen</strong> anhand der in den System-Dokumentationen beschriebenen Maßnahmen. Auch legt er die pünktliche und ordnungsgemäße <strong>Zahlung der einzelnen Franchise-Gebühren</strong> gegenüber der System-Zentrale fest. </p>
<h3>Nach dem Ende der Franchise-Partnerschaft: </h3>
<p>Bei <strong>Beendigung einer Franchise-Partnerschaft</strong> ist der Franchise-Nehmer zur ordnungsgemäßen Übergabe der vereinbarten Betriebs- und Marketingmittel verpflichtet. Auch hat er weiterhin eine <strong>Verschwiegenheitspflicht hinsichtlich der Betriebsgeheimnisse</strong> und darf keine Materialien mehr verwenden, die fälschlicher Weise auf eine fortbestehende Zugehörigkeit zu dem Franchise-System schließen lassen könnten.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/30272.png" alt="" title="" width="630" height="200" data-rel="35447" align="center"></p>
<h2><a href="https://www.franchiseportal.de/ratgeber/vor-nachteile-im-franchising-a-25666" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#2">Vorteile der Franchise-Partnerschaft mit einem erprobten Konzept für Gründer</a> </h2>
<p>Zieht man eine Parallele zum Hausbau, dann kann man ein <strong>seriöses Franchise-System</strong> mit einem modernen, hochwertigen und erprobten Fertighaus-Konzept vergleichen, bei dem die Grundstruktur vorgegeben ist, aber der Individualität ansonsten nahezu keine Grenzen gesetzt sind. Und der Vorteil des Bauherrn: Er fängt nicht bei null an, <strong>muss das Rad nicht neu erfinden</strong> und <strong>profitiert von dem bewährten Konzept</strong> und den <strong>Erfahrungen Dritter</strong>. </p>
<p>Anders ist es bei der traditionellen Unternehmensgründung: Ohne die Unterstützung eines Franchise-Systems muss der angehende Unternehmer vom Firmenlogo über Visitenkarten und Briefpapier bis zum komplexen Unternehmenskonzept alles selbst entwickeln, erproben und bezahlen (mit Zeit oder mit Geld). Ist er endlich soweit, dass er sich dem Wettbewerb stellen kann, dann geschieht es zunächst als „No-name“. </p>
<p>Der Franchise-Nehmer <strong>spart</strong> durch ein ausgetestetes, erprobtes Geschäftskonzept <strong>viel Zeit</strong>, <strong>vermeidet Fehler</strong> und <strong>reduziert das finanzielle Risiko</strong>. Er wird vom Franchise-Geber ständig betreut, erfährt <strong>Hilfestellung </strong>und nutzt die internen Schulungen und <strong>Weiterbildungsmaßnahmen</strong>. Hilfe bei der Standortsuche, Unterstützung bei der Geschäftseröffnung nach dem Einrichtungskonzept des Systems, günstige Einkaufskonditionen, Werbung, Schulung und Betreuung, ein bewährtes EDV-System und auch Finanzierungshilfen sind nur einige <strong>Serviceleistungen</strong>, die ein Franchise-Geber seinem Partner bietet. </p>
<p>Die <strong>Gefahr eines Scheiterns als Franchise-Nehmer</strong> ist deutlich geringer, wenn das Franchise-Angebot seriös ist und zu ihm passt. Dennoch ist und bleibt er als Franchise-Nehmer ein <strong>selbstständiger Unternehmer</strong>, der nach seinen Prinzipien denkt und handelt sowie sein Einkommen nach seinen Vorstellungen und Fähigkeiten maximiert. </p>
<p>Im FranchisePORTAL finden Sie zahlreiche Beispiele von Gründern, die sich mit Franchisesystemen erfolgreich selbstständig gemacht haben.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/30273.png" alt="" title="" width="630" height="200" data-rel="35448" align="center"></p>
<h2><a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/die-chancen-und-risiken-des-franchise-system-aufbaus-a-29339/" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#20" target="_blank" rel="noopener">Umfangreiche Vorarbeiten sind erforderlich, bevor man Franchise-Geber werden kann</a> </h2>
<p>Der Aufbau eines Franchise-Systems ist aufwändig. Und dies nicht nur hinsichtlich der <strong>Zeit und Mühen</strong>, die ein Unternehmer bereits investieren musste, um das <strong>Geschäftskonzept zu strukturieren</strong>, bestimmte <strong>Arbeitsprozesse</strong> zu entwickeln, unwirtschaftliche Verfahren wieder zu verwerfen, kundengerechte <strong>Marketing-Werkzeuge</strong> zu konzipieren oder unterschiedliche <strong>Vertriebsstrategien </strong>zu etablieren. </p>
<p>Alle diese gemachten <strong>Erfahrungen </strong>und die betriebswirtschaftlichen <strong>Zahlen </strong>eines erfolgreichen Geschäftskonzeptes bilden die <strong>Grundlage für den gelungenen Aufbau zum Franchise-Systems</strong>. Folgende Überlegungen werden vor dem System-Aufbau angestellt: </p>
<h3>Geschäftskonzept als Franchise-System </h3>
<ul>
<li>Kann das eigene Geschäftskonzept später auch <strong>von anderen Personen oder Klein-Unternehmen umgesetzt</strong> werden? </li>
<li>Ist das Geschäftskonzept auch <strong>in den nächsten 10 Jahren attraktiv</strong> genug? </li>
<li>Gibt es <strong>aussagekräftiges Zahlenmaterial</strong>, das den Erfolg auch gegenüber Dritten deutlich machen kann? </li>
<li>Ist das Geschäftskonzept für eine <strong>genügend große Anzahl potenzieller Franchise-Interessenten</strong> geeignet? </li>
</ul>
<h3>Ressourcen </h3>
<p>Verfügt das eigene Unternehmen über ausreichend <strong>personelle Ressourcen</strong>, um später die Gewinnung von Franchise-Nehmern sowohl hinsichtlich der Akquise als auch der späteren Partner-Betreuung gewährleisten zu können oder muss auf<strong> externe Hilfe</strong> zurückgegriffen werden? </p>
<p>Kann das Unternehmen genügend <strong>Kommunikationswege </strong>installieren, um den Informationsfluss nach mehreren Seiten hin zu gewährleisten, zum Beispiel: </p>
<ul>
<li>Ansprechpartner und Erreichbarkeit für Franchise-Nehmer </li>
<li>Ansprechpartner und Erreichbarkeit für Franchise-Interessenten </li>
<li>Intranet für Mitteilungen der System-Partner </li>
<li>Durchführung von Betriebsvergleichen als Steuerungshilfe für die einzelnen Franchise-Partner </li>
<li>Überregionale Darstellungen der Marke gegenüber den Endkunden der Produkte/Dienstleistungen </li>
</ul>
<h3>Dokumentationen und Vertrags-Management</h3>
<p><span style="font-size:1em;">Das <strong>Vertrags-Management </strong>einer Franchise-System-Zentrale soll nicht nur die reinen Rechtsgebiete abdecken, sondern die unterschiedlichen vertraglichen Dokumente (Franchise-Vertrag, Vorvertrag, Reservierungsvereinbarungen, Vorvertragliche Aufklärung, Beendigungsvereinbarungen, etc.) sind auf die spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Franchise-Systems abgestimmt sein.</span></p>
<p>So müssen die <strong>Dokumentationen</strong> über das Geschäfts-Know-How (z.B. System-Handbuch, Marketing-/Vertriebs-Handbuch, Schulungskonzepte, etc.) so aufbereitet sein, dass sie, ohne den Regelungen aus dem Franchise-Vertrag zu widersprechen, von den künftigen Franchise-Partnern<strong> sinnvoll genutzt werden</strong>. Insbesondere sind die wichtigsten Regelungslücken zu identifizieren und auszumerzen, die für eine <strong>partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Systemzentrale und den Franchise-Partnern</strong> erforderlich sind. </p>
<p>Das Unternehmen kann sich parallel zu seinem Kerngeschäft um den <strong>Aufbau des Franchise-Systems</strong> bemühen oder aber die Kompetenzen von Know-How-Trägern bei der Projekt-Steuerung einsetzen. </p>
<h3>Schritte, die zum Aufbau eines Franchise-Systems erforderlich sind </h3>
<p>Um das Potenzial der künftigen Franchise-Betriebe in Anlehnung an den Pilotbetrieb darstellen zu können, werden <strong>Marktdaten sowie Endkunden- und Mitbewerberverhalten erhoben</strong> und ausgewertet. </p>
<p>Nur wenn beide Seiten (Franchise-Geber und Franchise-Nehmer) von dem Franchise-Konzept profitieren, ist <strong>Franchising als Expansionsform</strong> zu empfehlen. Hierzu wird gleich zu Beginn eine <strong>Analyse der Rentabilität des künftigen Franchise-Konzeptes</strong> erarbeitet und zwar sowohl für die künftige System-Zentrale als auch für die künftigen Franchise-Nehmer-Betriebe. </p>
<p>Die Expansion wird nachhaltig von den persönlichen und fachlichen Eigenschaften der künftigen Franchise-Partner bestimmt. Mit der <strong>Ausarbeitung des Franchise-Nehmer-Profils</strong> wird die Grundlage für die Expansionspolitik gebildet. Ergänzend dazu erfolgt eine genaue <strong>Abgrenzung der Vertriebsgebiete</strong> oder eine konkrete <strong>Definition der Standortkriterien</strong> für die künftigen Franchise-Betriebe, um einerseits den <strong>Gebietsschutz</strong> sicherstellen zu können und andererseits den künftigen Franchise-Partnern eine <strong>seriöse Grundlage für ihr Vertriebsumfeld</strong> zu bieten. </p>
<p>In zeitlicher Nähe werden die <strong>Franchise-Handbücher</strong>, die <strong>Schulungskonzepte</strong> und die <strong>Kommunikationsstrukturen</strong> innerhalb der System-Zentrale sowie die erforderlichen <strong>Vertragswerke</strong> mit den dazugehörigen Anlagen erstellt. </p>
<p>Neben der Sicherung der erforderlichen <strong>Lizenz-, Domain- und Markenrechte</strong> erfolgt die Erarbeitung von <strong>Finanzierungskonzepten</strong> für Franchise-Nehmer mit Fremdkapitalbedarf. </p>
<p>Anschließend wird die <strong>Entwicklung der Marketing- und Vertriebsstrukturen</strong> der Systemzentrale für die <strong>Gewinnung geeigneter Franchise-Nehmer</strong> konkretisiert und in eine Umsetzungsstrategie eingebaut. Hiermit wird gleichzeitig der <strong>Aufbau einer effektiven Franchise-Organisation</strong> vorbereitet, um die Aufgaben gegenüber den Franchise-Interessenten und den eigenen Franchise-Partnern wahrnehmen zu können. </p>
<h3>Investitionserfordernisse </h3>
<p>Da der Aufbau eines Franchise-Unternehmens regelmäßig <strong>nicht zum Tagesgeschäft</strong> eines Unternehmens gehört, sind <strong>fremde Hilfen</strong> für die Erarbeitung wichtiger <strong>Teilbereiche des System-Aufbaus</strong> (z.B. Finanzierung, Handbuch-Erstellung, Vertragsgestaltungen, Organisationsaufbau, Gewinnung von Franchise-Nehmern) <strong>erforderlich</strong> und als Investitionskosten einzuplanen. Im Rahmen einer zu Beginn durchgeführten <strong>Franchise-Rentabilitätsvorschau</strong> kann zunächst aufgezeigt werden, wie ein <strong>Gebühren-Modell</strong> für die <strong>Refinanzierung des System-Aufbaus</strong> aussieht.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/30274.png" alt="" title="" width="630" height="200" data-rel="35449" align="center"></p>
<h2><a href="https://www.franchiseportal.de/definition/systementwicklung-franchising-a-28302" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Faire Grundlage zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung eines Franchise-Systems</a> </h2>
<p>Unter dem Begriff <strong>Gebühren</strong> versteht man zumeist eine zahlungspflichtige Abgabe, für die man <strong>im Gegenzug eine Leistung</strong> erhält. Da im Franchising von den Franchisegebern unterschiedliche Leistungspakete zur Verfügung gestellt werden, wird auch die Höhe dieser Abgabe <strong>nach unterschiedlichen Kriterien bemessen</strong> und festgelegt. </p>
<p>Der <strong>Franchisegeber ist verpflichtet</strong>, sein Geschäftskonzept <strong>ständig weiter zu entwickeln</strong> und mit Investitionen voranzutreiben. Um den Fortbestand des Franchise-Systems zu sichern, erhebt er in der Regel sogenannte <strong>kostenüberdeckende Gebühren</strong>. Darüber hinaus können vom Franchisegeber Leistungen erbracht werden, bei denen die Gebühren gerade einmal die entstandenen Kosten decken. Aus Marketing-Gesichtspunkten wird es in bestimmten Einzelfällen sogar vorkommen, dass Gebühren, die gegenüber einem Franchise-Nehmer erhoben werden, die Kosten nicht decken. </p>
<p>Die letzten beiden Fällen werden und sollten eher die Ausnahme bleiben, denn <strong>ein gutes Franchise-Konzept lebt von einer kontinuierlichen Entwicklung</strong> und muss über Franchise-Gebühren finanziert werden. </p>
<h3>Formen der Franchise-Gebühren: </h3>
<p>Zu den bekanntesten Formen von Franchise-Gebühren zählen die einmalig erhobene <strong>Einstiegsgebühren</strong>, sowie die zumeist monatlich anfallenden <strong>System- und Marketing-Gebühren</strong>. </p>
<p>Die Einstiegsgebühr wird i.d.R. zur <strong>Deckung der Investitionskosten</strong> genutzt, die dem Franchise-Unternehmen für den Aufbau und der Entwicklung des Franchise-Konzeptes entstanden sind. Die <strong>Investitionskosten </strong>können für ein Unternehmen schnell zu einem sechsstelligen Betrag führen. So hat das Unternehmen für den <strong>Aufbau seines Franchise-Systems</strong> eigene Entwicklungsleistungen erbracht, hat Kosten für externe Beratungsleistungen getragen und Dienstleister (z.B. Marketing-Firmen) für die Außendarstellung des Franchise-Konzeptes bezahlt. Konkret lassen sich für einen Franchise-Interessenten die Gegenleistungen an der <strong>Qualität der vorvertraglichen Unterlagen</strong>, dem <strong>Erscheinungsbild der Franchise-Zentrale</strong>, der <strong>Ausgewogenheit des Franchise-Vertrages</strong>, der <strong>Aussagekraft der Franchise-Handbücher</strong>, dem <strong>Nutzen der Schulungskonzeptionen</strong> für die Franchise-Nehmer sowie der bisherigen <strong>Außendarstellung des Franchise-Systems</strong> ableiten. </p>
<p>Die <strong>laufende System-Gebühr</strong> zählt den regelmäßig wiederkehrenden Gebühren, die der Franchise-Nehmer an die System-Zentrale entrichtet. Diese kann in unterschiedlichen Formen anfallen, sei als <strong>prozentualer Anteil am Netto-Umsatz, als fester Betrag oder als Mischform</strong>. Zumeist dient diese Gebühr dazu, die laufenden Kosten einer System-Zentrale zu sichern. Damit werden unter anderem die Miete für Räumlichkeiten, Personalkosten, interne Betriebsmittel, Kosten für Steuerberatungen, gesetzlich auferlegte Abgaben (z.B. Steuern) und dergleichen mehr beglichen. Als Franchise-Nehmer wird man von diesen Bestandteilen meist nur die <strong>laufende Betreuung seitens der System-Zentrale</strong> wahrnehmen. Aus welchen Bestandteilen diese laufende Unterstützung besteht, erfährt der Franchise-Interessent nicht nur aus den Vorgesprächen, sondern konkret aus den <strong>Unterlagen der vorvertraglichen Systeminformation</strong>.</p>
<p>Die <strong>laufende Marketing-Gebühr</strong>, deren Höhe meist deutlich geringer ausfällt als die Systemgebühr, dient zur Finanzierung der <strong>überregionalen Vermarktung des Franchise-Systems</strong>. Mit diesen Gebühren wird also nicht einem einzelnen Franchise-Betrieb unter die Arme gegriffen, sondern mit ihnen werden überregionale Werbemaßnahmen (z.B. Bannerwerbungen im Internet), laufende Kosten externer Graphiker z.B. für die Erstellung und Entwicklung von Anzeigen-, Flyer- oder Broschüren-Vorlagen, etc., finanziert, die dann dem gesamten Franchise-System zu Gute kommt. Da es bei den gewünschten Marketing-Tools zu individuell unterschiedlichen Auffassungen innerhalb des gesamten Franchise-Systems kommen kann, entscheiden sich <strong>größere Franchise-Unternehmen</strong> für die <strong>Etablierung eines Marketing-Beirates</strong>, der sich aus einem Vertreter des Franchise-Gebers sowie mehreren gewählten Franchise-Nehmern zusammensetzt. Auf diese Weise haben die Franchise-Partner einen nicht zu unterschätzenden <strong>Einfluss auf die Auswahl und Finanzierung ihrer Marketing-Instrumente</strong>. </p>
<h3>Andere Franchise-Gebühren: </h3>
<p>Ebenso können <strong>Gebühren für Schulungsmaßnahmen oder Starter-Pakete</strong> erhoben werden. Die Inhalte und Bestandteile dieser Leistungen werden im Normalfall dem Franchise-Interessenten in der <strong>vorvertraglichen Phase</strong> erläutert. Meist sind diese Leistungen bereits in anderen Gebühren enthalten, so dass hierfür vom Franchise-Nehmer keine weiteren Gebühren zu entrichten sind. </p>
<p>Zudem können dem Franchise-Nehmer <strong>Kosten für die Produkte und/oder Dienstleistungen</strong> entstehen, die er vom Franchise-Geber bezieht. Der preisliche Unterschied, den der Franchisegeber selber für den Bezug dieser Waren entrichten muss und dem Preis, den er dem Franchise-Nehmer dafür in Rechnung stellt, wird auch als <strong>Gebühr der Warenabgabe</strong> bezeichnet. Diese preisliche Differenz wird vom Franchise-Geber alternativ oder ergänzend zur laufenden System-Gebühr erhoben, um das Franchise-System aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. </p>
<h3>Analyse: </h3>
<p>Wenn sich die Franchise-Gebühren nicht ganz bestimmten Franchise-Geber-Leistungen zuordnen lassen, sollte man sich die <strong>Leistungspakete des Franchise-System genau beschreiben lassen</strong> und mit anderen Franchise-Systemen vergleichen. Anschließend kann man die <strong>Gesamtleistungen des Franchise-Systems den Gesamtgebühren der System-Zentrale gegenüberstellen</strong>. Hier hilft die Analyse eines erfahrenen Dritten, um ein möglichst umfassendes Bild gewinnen zu können. Stimmt das Verhältnis zwischen dem Franchise-Angebot und seinen Kosten, so ist ein weiterer <strong>Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Franchise-Partnerschaft</strong> getan.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/30275.png" alt="" title="" width="630" height="200" data-rel="35450" align="center"></p>
<h2><a href="https://www.franchiseportal.de/definition/franchisevertrag-a-4814" data-available-lang="de,ch,at" data-static-rewrite-id="#3">Franchise-Vertrag</a> </h2>
<h3>Was beinhaltet der Franchise-Vertrag? </h3>
<p>Im Franchise-Vertrag werden die <strong>Rechte und Pflichten der Vertragsparteien</strong> detailliert geregelt. Obgleich nur im Fall von Bezugsverpflichtungen rechtlich erforderlich, sollten Franchise-Verträge aus Beweisgründen <strong>immer schriftlich</strong> abgeschlossen werden. </p>
<h3>Mehr als eine Lizenzvereinbarung </h3>
<p>Bei einem Franchise-Vertrag handelt es sich um die <strong>Verfeinerung einer Lizenzvereinbarung</strong>. Während sich eine Lizenzvergabe auf die Weitergabe von geistigem Eigentum beschränkt und allenfalls geringe oder zeitlich begrenzte Unterstützung seitens des Lizenzgebers vorgesehen ist, hat modernes Franchising dort seinen Schwerpunkt. Ein <strong>umfangreiches Leistungspaket</strong> ist neben der <strong>Übertragung von Know-how</strong> unverzichtbarer <strong>Bestandteil des Franchise-Vertrages</strong>.</p>
<h2>Elemente des Franchise-Vertrages </h2>
<p>Die <strong>Elemente eines Franchise-Vertrages</strong> und seine dazugehörigen Anlagen werden individuell auf das jeweilige Franchise-System zugeschnitten und angepasst. Eine <strong>Vertragsvorlage aus dem Internet</strong> kann daher <strong>nur zu rein informatorischen Zwecken</strong> betrachtet werden, da es die unternehmensspezifischen Erfordernisse nicht im erforderlichen Umfang abdecken kann. Dennoch gibt es für einen Franchise-Vertrag <strong>gewisse Elemente</strong>, die sich <strong>unabhängig des Systems wiederholen</strong>. </p>
<h3>Präambel </h3>
<p>Nach der <strong>Nennung der beiden Vertragsparteien</strong> (Franchise-Geber und Franchise-Nehmer) folgt in der Regel die <strong>Präambel</strong>, in der in Kurzform das Franchise-System mit seinen wesentlichen <strong>Unternehmensmerkmalen </strong>sowie seinem <strong>Geschäftssitz </strong>beschrieben wird. Grundlegende Hinweise, die sich aus den <strong>Gesprächen der vorvertraglichen Phase</strong> ergeben, können hier noch einmal dargestellt werden. </p>
<h3>Gewährung und Gegenstand der Franchise </h3>
<p>Den einführenden Worten folgen nunmehr die präzisierende <strong>Beschreibung der Franchise</strong>, d.h. der <strong>Rechte</strong>, die dem Franchise-Nehmer zum Betreiben des Franchise-Betriebes eingeräumt werden. Ebenso helfen <strong>Beschreibungen etwaiger Markenrechte</strong> oder Hinweise auf <strong>Anpassungsrechte des Franchisegebers</strong> im Hinblick auf die Produkte/Dienstleistungen, den Gegenstand der gewährten Franchise-Lizenz zu konkretisieren. </p>
<h3>Vertragsgebiet / Standortdefinition </h3>
<p>Je nachdem, ob es sich um ein Ladengeschäft oder ein Vertriebsgebiet handelt, werden die <strong>Standort-Kriterien</strong> oder die Kriterien, die das Vertriebsgebiet beschreiben, in beigefügten Anlagen erläutert. Darüber hinaus finden sich hier Verhaltensregeln die einerseits die <strong>Durchführung von Marketingaktivitäten</strong> definieren und andererseits den <strong>Schutz des Franchise-Nehmers in seinem Vertriebsbereich</strong> sicherstellen. </p>
<h3>Pflichten des Franchise-Gebers </h3>
<p>In diesen Paragraphen oder Unterparagraphen werden beispielsweise die <strong>Unterstützungspflichten des Franchise-Gebers</strong> gegenüber dem Franchise-Nehmer beschrieben. Diese beziehen sich auf die <strong>Vermittlung des erforderlichen Wissens zur Führung des Franchise-Betriebes</strong> sowie auf den <strong>Vertrieb der anzubietenden Produkte und/oder Dienstleistungen</strong>. Auch findet man hier Hinweise, in welcher Form der Franchise-Geber die <strong>Weiterentwicklung des Franchise-Systems</strong> sicherstellen will. </p>
<h3>Fort- und Weiterbildung </h3>
<p>Üblicher Weise werden die <strong>Form der Aus- und Weiterbildung eines Franchisenehmers</strong> in zusätzlichen Absätzen verdeutlicht. So wird hier auf <strong>Einstiegs- und laufende Schulungen</strong> verwiesen. Es wird dargestellt, ob bzw. welche Schulungsmaßnahmen für den Franchise-Nehmer <strong>verpflichtend</strong> sind und in welcher Form und von wem die <strong>Kosten </strong>für die Schulungsmaßnahmen zu tragen sind. </p>
<h3>Marketing- und Vertriebsaktivitäten </h3>
<p>Zur <strong>Sicherstellung eines einheitlichen Auftritts des Unternehmens im Markt</strong>, wird auf die Prämissen der Marketingkonzeption sowie der Vertriebs- und Werbestrategien hingewiesen. Dies bezieht sich nicht nur auf die <strong>Aktivitäten zur Eröffnung des Franchise-Betriebes</strong>, sondern auf auch die <strong>Nutzung der Marketingtools</strong> seitens des Franchisegebers. </p>
<h3>Franchise-Handbuch </h3>
<p>Unabhängig davon, ob es sich bei dem Franchise-Handbuch um einen bzw. mehrere Ordner handelt, oder das <strong>Know-how des Franchisesystems in einem Online-Handbuch</strong> hinterlegt ist, wird hier auf die <strong>ordnungsgemäße Nutzung der Dokumentationen</strong> aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen, dass zur Wahrung der Systementwicklung, die <strong>Inhalte aus den Dokumentationen einem Änderungsdienst unterliegen</strong>. Auch finden sich hier Hinweise zur <strong>Verschwiegenheitspflicht des Franchise-Nehmers</strong> hinsichtlich des ihm überlassenen Know-How.</p>
<h3>Pflichten des Franchise-Nehmers </h3>
<p>Zur Aufrechterhaltung eines funktionierenden Franchise-Betriebes muss vom Franchise-Nehmer ein gewisses Maß an <strong>ordnungsgemäßem Auftreten</strong> und an <strong>korrektem kaufmännischen Gebaren</strong> erwartet werden. Darüber hinaus konkretisieren sich in diesen Paragraphen die Kriterien, die das <strong>einheitliche Betreiben des Franchise-Betriebes</strong> unter der Marke des Franchise-Gebers sicherstellen. </p>
<p>Auch werden die <strong>Mitwirkungspflichten des Franchise-Nehmers</strong> zur Sicherstellung und Weiterentwicklung des Franchise-Systems formuliert und <strong>Regelungen bezüglich der Versicherungs- und Haftungsfragen</strong> verdeutlicht. </p>
<h3>Das Geschäftskonzept </h3>
<p>Neben Hinweisen, die insbesondere die erforderlichen <strong>Umstände und Aktivitäten einer Geschäftseröffnung</strong> beschreiben, wird die <strong>Umsetzung des Geschäftskonzeptes</strong> durch die Nennung etwaiger <strong>Nebenpflichten</strong> zum Betreiben des Franchise-Nehmer-Betriebes konkretisiert. Ebenso werden die vertraglich festgelegten Dienstleistungen und/oder Produkte und insbesondere deren <strong>Bezugspflicht</strong> dargestellt. </p>
<p>In größeren Systemen wird auf die <strong>korrekte Nutzung der angeschlossenen EDV-Systeme</strong> (z.B. das verwendete Warenwirtschaftssystem) hingewiesen. </p>
<h3>System-Gebühren </h3>
<p>Die Gebühren, Berechnungsgrundlage oder Höhe, sowie die Form der Begleichung werden in einem <strong>gesonderten Paragraphen</strong> dargestellt. Dabei werden <strong>alle Arten der erhobenen Gebühren</strong>, wie z.B. einmalige Einstiegsgebühr, laufende System-Gebühr sowie die Marketing-Gebühr <strong>separat</strong> beschrieben. </p>
<h3>Überprüfung und Reporting </h3>
<p>Damit der Franchisegeber prüfen kann, ob der Franchise-Nehmer die Umsetzung des Franchise-Systems ordnungsgemäß betreibt, werden ihm zu diesem Zweck bestimmte <strong>Überprüfungsrechte</strong> eingeräumt. Auch auf das <strong>Reporting des Franchise-Nehmers</strong>, das dem Franchise-Geber die <strong>Durchführung von Betriebsvergleichen</strong> ermöglicht, wird hingewiesen.</p>
<h3>Verschwiegenheitserklärung </h3>
<p>Um sicherzustellen, dass <strong>keine Interna</strong> über das Franchise-System oder über den Franchise-Betrieb <strong>an unberechtigte Dritte</strong> weitergegeben werden, werden die <strong>gegenseitigen Geheimhaltungsverpflichtungen</strong> ebenfalls im Franchise-Vertrag geregelt. </p>
<h3>Schutzrechte gegenüber dem Franchise-Nehmer </h3>
<p>Mit dem Hinweis auf <strong>Schutzrechte</strong>, die das System vor Angriffen schützen sollen, sowie dem Hinweis auf <strong>mögliche Vertragsbußen bei Verstoß</strong> gegen die vereinbarten Regelungen nähern wir uns dem Ende des Franchise-Vertrages. Auch Fragen, welche die <strong>Haftung des Franchisegebers</strong> regeln, finden sich regelmäßig gegen Ende eines Franchise-Vertrages.</p>
<h3>Vertragsdauer und Kündigung </h3>
<p>Bevor der <strong>Gerichtsstand</strong> und der <span><strong>Erfüllungsort</strong></span><strong>&nbsp;</strong>des Franchise-Vertrages genannt werden, erfolgt die die <strong>Festlegung über Beginn und Ende des Franchise-Vertrages</strong>, mit dem Hinweis auf <strong>besondere Kündigungsmöglichkeiten</strong> oder die <strong>Folgen bei einer Vertragsbeendigung</strong>. </p>
<p>Der Hinweis auf das <strong>Widerrufsrecht inklusive des Nachweises der Widerrufsbelehrung</strong> haben im Franchisevertrag <strong>nichts zu suchen</strong>, da sie in einem<strong> gesonderten Dokument</strong> festzuhalten sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/wie-baut-man-ein-franchise-system-auf-a-29786/">Wie baut man ein Franchise-System auf?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Die Chancen und Risiken des Franchise-System-Aufbaus</title>
		<link>https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/die-chancen-und-risiken-des-franchise-system-aufbaus-a-29339/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2017 10:29:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Franchisierung und Systemaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsstil & Mitsprache-Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Handbuch, Wissens- & Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Inneneinrichtung & Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Partner und Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Systementwicklung und Systemführung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-new.franchiseuniversum.de/article/die-chancen-und-risiken-des-franchise-system-aufbaus-a-29339/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um die Erwartungen und Wünsche des Franchise-Gebers und -Partners zu erreichen ist es sinnvoll sich bewusst zu machen welche Chancen und Risiken die Selbstständigkeit für den zukünftigen Partner und der Franchise-System-Aufbau für den Franchise-Geber enthalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/die-chancen-und-risiken-des-franchise-system-aufbaus-a-29339/">Die Chancen und Risiken des Franchise-System-Aufbaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/28286.png" alt="" title="" width="3720" height="1418" data-rel="33277"></p>
<p>Wer hat nicht schon von ihr gehört? Der „eierlegenden Woll-Milch-Sau“, die alle Eigenschaften erfüllt, die man sich als Landwirt erträumen kann..</p>
<p>Im Franchising machen sich Franchise-Geber wie Franchise-Interessenten auf die Suche nach dieser „eierlegenden Woll-Milch-Sau“: </p>
<p><strong>Einerseits sucht der Franchise-Geber Franchise-Interessenten, die alle Anforderungen an den idealen Franchise-Partner in sich vereinen. Und Franchise-Interessenten suchen ein Franchise-System, in dem all ihre Wünsche an die unternehmerische Zukunft erfüllt werden.</strong></p>
<p>Um eine möglichst große Schnittmenge der Erwartungen und Wünsche von beiden Seiten zu erreichen ist es sinnvoll sich bewußt zu machen welche Chancen und Risiken die Selbstständigkeit für den zukünftigen Franchise-Partner und der Franchise-System-Aufbau für den Franchise-Geber enthalten.</p>
<h2 style="text-align:left;">Wachstum mit geringerem Risiko: die Chancen des Franchising</h2>
<h3><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/28991.jpg" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="34058" align="left"></h3>
<h3 style="text-align:left;">&nbsp;</h3>
<h3 style="text-align:left;">…für Franchise-Partner</h3>
<p style="text-align:left;">Franchising wird immer wieder als <em>„Unternehmertum unter dem Regenschirm“</em> oder auch als <em>„Unternehmertum mit Sicherheitsnetz“</em> bezeichnet. Damit ist nicht gemeint, dass der Franchise-Partner kein richtiger Unternehmer ist. <strong>Jeder Franchise-Partner ist im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, eigenverantwortlich und selbstständig tätig.</strong><br />Gleichzeitig profitiert ein Franchise-Partner mit der Entscheidung für ein Franchise-System vom Know-how und den Erfahrungen, die ihm mit Vertragsunterzeichnung zugänglich gemacht werden.</p>
<p><strong>Das Ziel im Franchising ist es den Franchise-Partner vor Stolpersteinen auf seinem unternehmerischen Weg zu bewahren</strong> und unterstützt von den Erfahrungen und Empfehlungen aus dem Franchise-System schnell auf Erfolgskurs zu bringen.&nbsp;</p>
<p>Die sogenannte Durststrecke bis ein Franchise-Partner Gewinne macht, ist signifikant kürzer, als im Vergleich mit klassischen Einzelkämpfern. Damit der Franchise-Partner auf der Überholspur bleibt, bietet die Franchise-Zentrale laufende Beratung, Trainings und den Erfahrungsaustausch unter Franchise-Kollegen. </p>
<p><strong>Der Erfahrungsaustausch und die Kommunikation im Franchise-System eröffnen Erfolgspotenziale für alle Beteiligten:</strong> Innovationen durch das Feedback der Franchise-Partner aus dem direkten Kundenkontakt, Lernen von den besten Franchise-Partnern („Modelling“), Weiterentwicklung des Franchise-Systems mithilfe des Beirats (Innovationsprozeß), u.v.m.</p>
<h3>…für Franchise-Geber</h3>
<p>Es gibt viele gute Argumente für die Entwicklung eines Franchise-Systems im Vergleich zu einem Filialsystem. </p>
<p><strong>Franchise-Partner bringen ihren Unternehmergeist, ihre Arbeitsleistung, ihre Risikobereitschaft zur Selbstständigkeit und ihr Kapital in eine Franchise-Partnerschaft mit ein.</strong> Das bedeutet wiederum für den Franchise-Geber ein faires und attraktives Kosten-Splitting etwa bei der Suche, Finanzierung, eventuellen Umbau und Erstbestückung des Standortes sowie hohe Motivation zum Erfolg beim Franchise-Partner. </p>
<p><strong>Franchise-Geber und Franchise-Partner verfolgen dieselben Ziele:</strong> Der Franchise-Partner setzt seine gesamte wirtschaftliche Existenz auf das Franchise-System. Daraus resultiert die Mit-Verantwortung des Franchise-Gebers für den wirtschaftlichen Erfolg. <strong>So potenzieren sich die Stärken und die Expansionsmöglichkeiten sowie die -geschwindigkeit des Franchise-Systems.</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<h2>Sie sind nicht länger alleine: die Risiken des Franchise-System-Aufbaus für den Franchise-Geber</h2>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/28992.jpg" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="34059" align="left">Wer sich vom erfolgreichen Unternehmer zum Franchise-Geber entwickelt, merkt rasch, dass nicht nur das erfolgreiche Geschäftskonzept um Franchise-relevante Bereiche (wie etwa Know-how-Dokumentation, Franchise-Vertrag, Training, Controlling &amp; Benchmarking, Wissenstransfer) ergänzt werden muss,<strong> sondern dass auch die eigene Persönlichkeit gefordert ist.&nbsp;</strong><br />Die Rolle des Franchise-Gebers ist nicht die des System-Patriarchen, der die Marschrichtung angibt und die Franchise-Partner marschieren gehorsam nach. </p>
<blockquote>
<p>Wer als Franchise-Geber auf Augenhöhe mit selbstständigen Unternehmern (Franchise-Partnern) arbeitet, ist einerseits Visionär und Systemführer und gleichzeitig offen für den Erfahrungsaustausch und das Feedback der Franchise-Partner.</p>
</blockquote>
<p>Zum Systemführer wird der Franchise-Geber durch seine Kompetenz und Expertise, die sich in erprobten und erfolgsversprechenden Systemvorgaben für seine Franchise-Partner zeigt. Diese Systemvorgaben schützen ein Franchise-System auch vor der „Verwässerung“ durch kreative Franchise-Partner, die Insellösungen entwickeln, wo der Franchise-Geber kein Know-how bzw. keine Instrumente zur Verfügung stellt. Werden Franchise-Partner allzu kreativ, ist dies ein Auftrag an den Franchise-Geber sein Konzept weiterzuentwickeln. <strong>Dabei kann der Beirat wertvolle Arbeit leisten und kritische Franchise-Partner zurück ins gemeinsame Boot holen. Ein transparenter Innovationsprozess bringt die Ideen der Basis an die richtige Stelle.</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<h2>Franchising ist teuer!</h2>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/28993.jpg" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="34060" align="left">Franchising erfordert langfristiges Denken und verantwortliches Investieren in den gemeinsamen Erfolg. Um als zukünftiger Franchise-Geber nachhaltig Geld zu verdienen, muss ein System fertig entwickelt und profitabel sein. Franchising ermöglicht dem Franchise-Partner eine schlüsselfertige Existenz – <strong>das Produktversprechen des Franchise-Gebers ist eine Kombination aus überdurchschnittlichem Gewinn (wirtschaftlich und/oder Zeitgewinn), langfristiger Sicherheit und sozialem Ansehen.</strong>&nbsp;<br />Einem seriösen Franchise-Geber ist von Beginn an bewusst, dass er „die Kuh füttern muss, bevor er sie melken kann“ <em>(siehe Buch-Tipp)</em>. Ein Franchise-System muss ganzheitlich entwickelt sein, um nachhaltig Geld damit zu verdienen.</p>
<p>Ein Franchise-Partner hat das Recht ein fertiges und bereits erprobtes System zu kaufen, <strong>deshalb sind nur jene Franchise-Systeme erfolgreich, welche bereit sind vorab Zeit, Geld und Energie in deren Aufbau zu investieren.</strong> Nur wenn der Franchise-Geber das „Produktversprechen“ auch einhält, werden Franchise-Partner auf Dauer bereit sein, ihn am wirtschaftlichen Erfolg zu beteiligen, ihn also über die Franchise-Gebühr für das Bereitstellen eines fertigen Geschäftsmodells und die zugehörigen Serviceleistungen zu bezahlen.</p>
<p><strong>Nur eine langfristige Franchise-Partnerschaft ist für einen Franchise-Geber wirklich profitabel. </strong><br /><strong>Denn gerade zu Beginn einer Franchise-Partnerschaft investieren Franchise-Geber und Franchise-Partner gleichermaßen Zeit und Geld:</strong></p>
<ul>
<li>Suche und Auswahl eines geeigneten Standortes</li>
</ul>
<ul>
<li>Erarbeitung Projektplan für den Umbau/Neubau</li>
</ul>
<ul>
<li>Einrichtung und Ausstattung bis zur Eröffnung</li>
</ul>
<ul>
<li>Ansprache und Auswahl geeigneter Mitarbeiter</li>
</ul>
<ul>
<li>Grundausbildung des Franchise-Partners und seiner Mitarbeiter</li>
</ul>
<ul>
<li>Eröffnungs-Event</li>
</ul>
<ul>
<li>intensive Betreuung zur bzw. nach der Eröffnung durch das Partner-Management</li>
</ul>
<ul>
<li>laufende Trainings</li>
</ul>
<ul>
<li>…</li>
</ul>
<p>Erst mit der Routine und Professionalität des Franchise-Partners machen sich diese Anfangsinvestitionen für beide bezahlt. Je länger ein Franchise-Partner im Franchise-System verbleibt, umso finanziell attraktiver wird es für den Franchise-Partner selbst und für den Franchise-Geber.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/28291.jpg" alt="" title="" width="197" height="169" data-rel="33282" align="left"><strong>Damit eine Franchise-Partnerschaft für beide Seiten gewinnbringend ist, braucht es ein erprobtes Geschäftskonzept des Franchise-Gebers und die Bereitschaft und das Vertrauen des Franchise-Partners zur Umsetzung.</strong> Getragen wird eine Franchise-Partnerschaft von der Überzeugung, dass im gemeinsamen Arbeiten und Netzwerken alle Beteiligten erfolgreicher sein können, im Vergleich zum klassischen Einzelkämpfer. Im Herzen Team-Player zu sein, Grundvertrauen in die Franchise-Kollegen zu haben und Fairplay Franchising <em>(siehe Buch-Tipp)</em> zu leben ist dabei eine wichtige Voraussetzung.</p>

<div class="fp-udc-separator"></div>

<p><a href="http://franchise-shop.de/produkt/fairplay-franchising-spielregeln-fuer-partnerschaftlichen-erfolg/" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/28996.jpg" data-fancybox title="Die Chancen und Risiken des Franchise-System-Aufbaus" alt="" title="" width="110" height="145" data-rel="34063" align="left"></a><strong>Buch-Tipp:</strong></p>
<p><strong>Fairplay Franchising. Spielregeln für partnerschaftlichen Erfolg</strong><em><br />von Waltraud Martius</em> <br />Springer Gabler Verlag, 3. Auflage</p>
<p><a href="http://franchise-shop.de/produkt/fairplay-franchising-spielregeln-fuer-partnerschaftlichen-erfolg/" target="_blank" rel="noopener">Jetzt das Buch kaufen</a></p>
<h3>Expertenstimme von Michaela Jung</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/die-chancen-und-risiken-des-franchise-system-aufbaus-a-29339/">Die Chancen und Risiken des Franchise-System-Aufbaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Franchise-Haus: Die Elemente des Franchise-Leistungspaketes</title>
		<link>https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/das-franchise-haus-die-elemente-des-franchise-leistungspaketes-a-25117/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2016 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betreuungsleistungen, Aus- & Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Controlling, Benchmarking & Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen und Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Franchisierung und Systemaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbliche Schutzrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Handbuch, Wissens- & Innovationsmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Markenführung, Marktauftritt & Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Master-/Franchise-Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Master-/Franchise-Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter & Personalmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung & Prozessmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Tools & Techniken]]></category>
		<category><![CDATA[Standardisierung & Multiplikation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien & Unternehmensziele]]></category>
		<category><![CDATA[Systementwicklung und Systemführung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensphilosophie & Wertekultur]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebsgebiete & Standorte]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebssteuerung & Verkaufsförderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-new.franchiseuniversum.de/article/das-franchise-haus-die-elemente-des-franchise-leistungspaketes-a-25117/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Franchise-Leistungspaket ist die Darstellung (idealerweise grafisch) des Leistungsspektrums des Franchise-Gebers. All diejenigen Leistungen, Erfahrungen, Know-how und Services, die in den Jahren der Entwicklung des Franchise-Systems zusammen getragen wurden, werden hier komprimiert in Stichworten dargestellt. Ergänzt um die rechtlichen Bedingungen (Franchise-Vertrag, Franchise-Handbuch, Franchise-Gebühren, Schutzrechte und ähnliches) und Anforderungen an den Franchise-Partner. Vereinfacht heißt das: „hier [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/das-franchise-haus-die-elemente-des-franchise-leistungspaketes-a-25117/">Das Franchise-Haus: Die Elemente des Franchise-Leistungspaketes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/20123.jpg" alt="" title="" width="250" height="167" data-rel="20123" align="left">Das <strong>Franchise-Leistungspaket</strong> ist die Darstellung (idealerweise grafisch) des Leistungsspektrums des Franchise-Gebers. All diejenigen Leistungen, Erfahrungen, Know-how und Services, die in den Jahren der Entwicklung des Franchise-Systems zusammen getragen wurden, werden hier <strong>komprimiert in Stichworten dargestellt</strong>. Ergänzt um die rechtlichen Bedingungen (Franchise-Vertrag, Franchise-Handbuch, Franchise-Gebühren, Schutzrechte und ähnliches) und Anforderungen an den Franchise-Partner. Vereinfacht heißt das: „hier sieht der Franchise-Partner, was der Franchise-Geber ihm alles im Rahmen einer Franchise-Partnerschaft bietet“.</p>
<p>In das Franchise-Leistungspaket eines Franchise-Systems ist die Franchise-Strategie für den <strong>gemeinsamen, wirtschaftlichen Erfolg aller Beteiligten</strong> eingeschrieben. D.h. bevor der Franchise-Geber seine konkreten Leistungen für seine zukünftigen Franchise-Partner konzipiert, ist die zugrundeliegende <strong>Strategie klar festgelegt und die Unternehmensziele sind definiert</strong>. Die definierten Unternehmensziele werden dann<strong> mit dem Franchise-Leistungspaket verwirklicht</strong>.</p>
<p><strong>Franchising ist Partnership for profit</strong>: Der Franchise-Geber bietet seinen Franchise-Partnern nicht nur Waren / Dienstleistungen oder einen Geschäftstyp, sondern letztlich Gewinnchancen, denn das Produktversprechen des Franchise-Gebers für das Produkt &#8222;schlüsselfertige Existenz&#8220; lautet: &#8222;mehr Gewinn und Sicherheit&#8220;. <strong>Das eigentliche &#8222;Produkt&#8220; des Franchise-Gebers ist das Angebot einer zukunftssicheren und gewinnbringenden Existenz</strong> &#8211; nicht die eigentlichen Waren oder Dienstleistungen. Die Gewinnerwartungen ergeben sich aus der Summe kleiner Wettbewerbsvorteile, die in einem Franchise-Netzwerk generiert werden können (Synergiewirkung).</p>
<p>Nachfolgend eine Übersicht derjenigen <strong>Module, die das Franchise-Leistungspaket zumeist beinhaltet</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Franchise-Partner</strong>: Partnermanagement, Beirat, Expansionskriterien, Nachfolgeregelung / Notfallkonzept </li>
<li><strong>Produkte / Dienstleistungen</strong>: Einkauf, Qualitätsstandards und Instrumente zur Qualitätssicherung, Forschung und Entwicklung, Sortimentspalette, Dienstleistungsphilosophie, Preispolitik, Warenpräsentation und -handhabung </li>
<li><strong>Standort / Betrieb</strong>: Anforderungsprofil, Standortanalyse, Einrichtungs- und Ausstattung, Kennzeichnungselemente, Betriebstypen, Finanzierung </li>
<li><strong>Marketingservices</strong>: gemeinsame Marketing- und Vertriebsplanung, Instrumente und Konzepte für lokales, regionales und überregionales Marketing, internationale Marke, Corporate Identity </li>
<li><strong>Managementservices</strong>: Erfolgsplanung, Controlling und Benchmarking, Intranet, Finanzierungsmodelle, IT, Warenwirtschafts- und Kassensysteme, Rahmenverträge </li>
<li><strong>Mitarbeiter</strong>: Suche, Auswahl, Führung </li>
<li><strong>Trainingsservices</strong>: Grundausbildung und weiterführende Trainings </li>
<li><strong>Systemschutz</strong>: Schutzrechte, Franchise-Gebühren, Franchise-Handbuch, Franchise-Vertrag, Qualitätssicherung</li>
</ul>
<p>Die einzelnen Module werden je nach den Anforderungen eines Franchise-Systems zusammengesetzt. Für den Franchise-Interessenten gibt das Franchise-Leistungspaket Auskunft über den Leistungsumfang und <strong>kann wie eine Checkliste verwendet werden</strong>, nach dem Prinzip: „ist im System vorhanden / ist im System nicht vorhanden“.</p>
<p>Der zukünftige, wie auch der bestehende Franchise-Geber soll <strong>kritisch überprüfen</strong>, ob sein Franchise-Leistungspaket die zuvor genannten Module beinhaltet und diese in Folge auch in der <strong>Know-how-Dokumentation</strong> (Handbücher, Intranet, Vertrag) umfassend beschrieben sind. Erfahrungsgemäß zwingt eine zeitnahe und vertiefende Dokumentation den Franchise-Geber gleichsam nebenbei zur <strong>Standardisierung und Optimierung seiner Abläufe im System</strong>. Und die Standardisierung ist Voraussetzung für eine rasche und erfolgreiche Multiplikation mittels Franchising.</p>
<p><span style="font-size:x-small;">11.01.16 © copyright Michaela Jung</span> </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/das-franchise-haus-die-elemente-des-franchise-leistungspaketes-a-25117/">Das Franchise-Haus: Die Elemente des Franchise-Leistungspaketes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
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		<title>Fünf Punkte für ein starkes Brand Marketing im Shop</title>
		<link>https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/fuenf-punkte-fuer-ein-starkes-brand-marketing-im-shop-a-25103/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2015 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Franchisierung und Systemaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Inneneinrichtung & Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung, Marktauftritt & Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Präsenz & Soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Systementwicklung und Systemführung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebssteuerung & Verkaufsförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Digitalisierung von Geschäftskonzepten stellt für die Wirtschaft die größte Herausforderung dar. Dennoch spielen stationäre Geschäfte weiterhin eine bedeutende wirtschaftliche Rolle im Produkt- und Leistungsvertrieb. Darum sollte gerade der physische POS, mit all seinen Touchpoints, aus Marken- und Marketing-Sicht optimal gestaltet werden. Auf welche fünf Punkte dabei zu achten ist, zeigt der folgende Beitrag. Erzeugen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/fuenf-punkte-fuer-ein-starkes-brand-marketing-im-shop-a-25103/">Fünf Punkte für ein starkes Brand Marketing im Shop</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/20081.jpg" alt="" title="" width="250" height="167" data-rel="20081" align="left">Die Digitalisierung von Geschäftskonzepten stellt für die Wirtschaft die größte Herausforderung dar. Dennoch spielen stationäre Geschäfte weiterhin eine bedeutende wirtschaftliche Rolle im Produkt- und Leistungsvertrieb. Darum sollte gerade der physische POS, mit all seinen Touchpoints, aus Marken- und Marketing-Sicht optimal gestaltet werden. Auf welche fünf Punkte dabei zu achten ist, zeigt der folgende Beitrag.</p>
<ol>
<li><strong>Erzeugen Sie eine Wohlfühlatmosphäre</strong>: Lassen Sie eine faszinierende, einnehmende und sympathische Atmosphäre, als Ausdruck Ihrer Marken-Werte und Marken-Dimensionen, vor Ort lebendig, erlebbar und mit allen Sinnen erfahrbar werden. Differenzierend anders und nur Ihrer Marke zuzuordnen. Sprechen Sie mit Ihrer Ladenausstattung emotional genau die Bedürfnisdimensionen Ihrer Kunden an, nach denen diese sich sehnen. </li>
<li><strong>Zeigen Sie Kompetenz</strong>: Präsentieren Sie Ihre Kernprodukte und Kernleistungen klar, eindeutig und nachvollziehbar. Machen Sie diese in Ihrem Geschäft zu Signature Products, zu identifizierbaren Kompetenzträgern Ihrer Marke. Aktualität, Qualität und Wertigkeit können dabei durch Design und Technologie veranschaulicht werden. </li>
<li><strong>Achten Sie auf die Wegführung</strong>: Versetzen Sie sich in die Rolle Ihrer Kunden, die mit Ihrer Marke eine gemeinsame Zeit verbringen. Wie schnell und unkonzentriert treffen sie in Ihrem Geschäft ein? Wie kann durch eine intelligente Wegführung deren Geschwindigkeit gedrosselt und gleichzeitig Ihre Mark erlebbar werden? Wie können Sie deren Aufmerksamkeit gewinnen, Interesse wecken und Sehnsüchte ansprechen? Wo sollte idealerweise die Kasse stehen, um den (neurologisch) schmerzlichen Bezahlvorgang so erträglich, wie möglich, zu gestalten? So spielen im Lebensmitteleinzelhandel die Bereiche „Backwaren“ sowie „Obst und Gemüse“ beispielsweise eine entscheidende Bremser- und Kompetenz-Signalisierungs-Rolle im Eingangsbereich, während die Kassen den Abschluss des Einkaufs-Ausfluges bilden. So folgt das gesamte Einkaufserlebnis einer klaren Markeninszenierung, mit der überraschend frischen Marken-Begrüßung, unterschiedlichen Marken-Höhepunkten und einem wertschätzenden Markenabschluss. </li>
<li><strong>Planen Sie Beratungs- und Verkaufsbereiche ein</strong>: Eine kompetente und wertschätzende Beratung braucht adäquate Freiräume, in denen Ihre Markenwerte erlebbar werden. Wo können Ihre Verkäufer/innen Kunden in Ruhe und mit einem notwendigen Sicherheitsgefühl beraten? Mitten im Verkaufsgewühl ist für gehobene Produkte und Leistungen nicht unbedingt der richtige Platz. Lernen Sie von Banken, die für gehobene Privatkunden und Firmenkunden eigene Beratungsbereiche reserviert haben, abgetrennt von „schnelldrehenden“ Volumenkunden. </li>
<li><strong>Verbinden Sie Einkaufserlebnis und digitale Welt</strong>: Ihr physisches Marken-Einkaufserlebnis bildet ein deutliches Gegengewicht zur virtuellen Welt des Internets und zieht so Kunden positiv an. Damit diese während des Einkaufens nicht an Internet-Mangelerscheinungen leiden, sollten Sie digitale Verstärker in Ihre physische Waren-Welt integrieren. Ein Beispiel gefällig? Wenn es zu Ihrer Marke passt, holen Sie sich doch per Live-Cam einen kalifornischen Strand auf Ihre Flat-Screens im Ladengeschäft. Oder eine belebte Straßenkreuzung in Shanghai oder Tokio. Lassen Sie per Internet-Radio einen authentischen Sound in Echtzeit erklingen, ein lokales Radioprogramm aus Rio de Janeiro, London oder Kopenhagen. Je nach dem, was zu Ihrer Marke passt. Versetzen Sie so Ihre Kunden gedanklich und gefühlsmäßig an einen anderen Ort und in eine andere Stimmung. Oder ermöglichen Sie Ihren Kunden vor Ort einen sozialen Austausch über Ihre Produkte per Facebook, Twitter und Co. Diese fühlen sich beim Einkauf weniger allein und können, sozial verbunden, auch in Ihrem Geschäft Zeit mit ihren Freunden verbringen. Gleichzeitig erweiterten sie Ihren potenziellen Kundenkreis. Die Welt steckt voller Möglichkeiten. Machen Sie etwas draus.</li>
</ol>
<p><span style="font-size:x-small;">02.09.15 © Thomas Matla, Brand &amp; Franchise Consultant<br />Bellone Franchise Consulting GmbH</span></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/20082.jpg" alt="" title="" width="100" height="100" data-rel="20082" align="right"><strong>Kontakt</strong>:<br /><em>Thomas Matla, Brand Consultant<br /></em><a href="https://www.franchiseportal.demailto:tm@bellone-franchise.com" target="_blank" rel="noopener"><em>tm@bellone-franchise.com</em></a><em>; </em><a href="http://www.bellone-franchise.com" target="_blank" rel="noopener"><em>www.bellone-franchise.com</em></a><em>; Bellone FRANCHISE CONSULTING GmbH, Poststrasse 24/ Postfach 1355, CH-6300 Zug, Tel. 0041 41 712 22 -11 Fax -10</em></p>
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		<title>Franchisepartnerschaft und Mietvertragsgestaltung</title>
		<link>https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/franchisepartnerschaft-und-mietvertragsgestaltung-a-25077/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen und Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Franchisierung und Systemaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Inneneinrichtung & Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz & Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Master-/Franchise-Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsstreit, Konfliktfall & Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Relevante Rechtsgebiete & Normen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebsgebiete & Standorte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben dem Franchisevertrag ist es meist der Mietvertrag, der im Rahmen der Existenzgründung für den Franchisenehmer eine entscheidende Rolle spielt. Denn durch ihn wird unter anderem ein bestimmter Standort für das zukünftige Franchise-Outlet festgelegt. Aber auch für den Franchisegeber hat das Mietverhältnis seines Franchisenehmers eine wichtige Bedeutung, weil auch er ein großes Interesse an geeigneten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/franchisepartnerschaft-und-mietvertragsgestaltung-a-25077/">Franchisepartnerschaft und Mietvertragsgestaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/20022.jpg" alt="" title="" width="250" height="167" data-rel="20022" align="left"><strong>Neben dem Franchisevertrag ist es meist der Mietvertrag, der im Rahmen der Existenzgründung für den Franchisenehmer eine entscheidende Rolle spielt. Denn durch ihn wird unter anderem ein bestimmter Standort für das zukünftige Franchise-Outlet festgelegt. Aber auch für den Franchisegeber hat das Mietverhältnis seines Franchisenehmers eine wichtige Bedeutung, weil auch er ein großes Interesse an geeigneten Standorten hat. Aus diesem Grunde ist der Franchisegeber auf mehr oder weniger intensive Weise in das konkrete Mietverhältnis seiner Franchisenehmers mit eingebunden.</strong></p>
<p><strong>Der Franchisegeber als Immobilieneigentümer und Vermieter</strong><br />Die engste Verknüpfung von Franchisevertrag und Mietvertrag findet dann statt, wenn der Franchisegeber selbst Eigentümer der jeweiligen Immobilie ist und somit gegenüber seinem Franchisenehmer auch als Vermieter auftritt. Dann werden beide Verträge – Franchisevertrag und Mietvertrag – einheitlich zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer abgeschlossen. In einem solchen Fall ist es am unproblematischsten, durch die vertragliche Gestaltung dafür zu sorgen, dass beide Verträge gegebenenfalls gleichzeitig enden oder abgeändert werden können. Im Rahmen einer sorgfältigen Vertragsgestaltung sollten sich daher in beiden Verträgen konkrete Koppelungsklauseln finden, die für einen Gleichlauf der Verträge sorgen.</p>
<p>Ein Franchisegeber wird eine solche Konstellation wählen, wenn ihm besonders viel an der Standortsicherung liegt. Denn dadurch kann er sicherstellen, dass nach Beendigung eines Franchisevertrages der betreffende Franchisenehmer auch das entsprechende Ladenlokal räumt und dem nächsten Franchisenehmer überlässt. Auch kann der Franchisegeber auf diese Art und Weise dafür sorgen, dass einheitliche Immobilien erworben werden, die optimal den Bedürfnissen des jeweiligen Franchise-Systems entsprechen. Der Nachteil für den Franchisegeber liegt darin, dass er als Eigentümer der Immobilien natürlich erhöhten Kapitalbedarf hat. Umgekehrt werden dem Franchisenehmer dadurch so manche Sorgen hinsichtlich der Suche eines geeigneten Standortes abgenommen. Nachteilig für den Franchisegeber wiederum ist, dass er hinsichtlich der Mietzahlungen das Insolvenzrisiko des Franchisenehmers trägt.</p>
<p><strong>Der Franchisegeber als Mieter und Untervermieter</strong><br />Eine andere Möglichkeit für den Franchisegeber, mittels der Mietverträge bestimmte Standorte zu sichern, besteht darin, selbst die betreffenden Ladenlokale anzumieten, und sie dann an die Franchisenehmer unterzuvermieten. Auch in diesem Fällen kann der Franchisegeber mittels entsprechender Vertragsgestaltung dafür sorgen, dass beide Verträge immer gleichlaufen. Allerdings ist darauf zu achten, dass auch die Mietverträge des Franchisegebers mit dem Immobilieneigentümer ebenfalls gleichlaufend sind, oder sogar länger laufen, als die entsprechenden Untermietverträge. Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Franchisegeber seine Verpflichtungen gegenüber dem Franchisenehmer nicht erfüllen kann, weil er plötzlich selbst das Ladenlokal an den Eigentümer der Immobilie herausgeben muss.</p>
<p><strong>Kartellrechtliche Ausnahmen von Wettbewerbsverboten</strong><br />Ein weiterer Grund, warum es für den Franchisegeber vorteilhaft sein kann, selbst die jeweiligen Geschäftsräume an den Franchisenehmer zu vermieten, sind die kartellrechtlichen Auswirkungen. Verschiedene Wettbewerbsverbote und Wettbewerbsbeschränkungen dürfen nämlich nach europäischem Kartellrecht nur für die Dauer von fünf Jahren vereinbart werden. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz gilt dann, wenn der Franchisenehmer seine Geschäftsräume vom Franchisegeber angemietet hat.</p>
<p><strong>Die Überlassung des Ladenlokals im Rahmen eines Pachtvertrages</strong><br />In beiden bisher aufgeführten Konstellationen gibt es auch die weitergehende Möglichkeit eines Pachtvertrages. Dies ist dann der Fall, wenn der Franchisegeber die betreffenden Räumlichkeiten bereits umfassend für den Betrieb des jeweiligen Franchise-Outlets einrichtet, und der Franchisenehmer lediglich noch den Betrieb aufnehmen muss. Hierdurch entsteht eine noch stärkere Bindung des Standortes einer Franchisegeber und in den meisten Fällen eine noch schwächere Position des Franchisenehmers. Dieser hat allerdings wiederum den Vorteil, dass er nicht selbst für die doch oft teure Ausstattung seines Ladenlokals investieren muss. Gerade im Bereich der Gastronomie sind solche Kriterien oft von entscheidender Bedeutung.</p>
<p><strong>Franchisevertrag und Mietvertrag als verbundenes Geschäft</strong><br />Ein weiteres interessanteres rechtliches Problem ergibt sich angesichts der Tatsache, dass beide Verträge – Franchisevertrag und Mietvertrag &#8211; als so genannte verbundene Geschäfte bezeichnet werden, weil das eine ohne das andere für beide Parteien keinen Sinn machen würde. Bei solchen verbundenen Geschäften jedoch führt in der Regel die Anfechtung, der Widerruf, oder die Kündigung des einen Vertrages automatisch auch zur Beendigung des anderen Vertrages. Es ist aus Sicht des Franchisenehmers also nicht möglich, den Franchisevertrag anzufechten oder zu widerrufen in der Hoffnung, dass er dann das betreffende Ladenlokal trotzdem weiter behalten darf. Ausnahmsweise jedoch kann sich ein Franchisenehmer hinsichtlich der Rückgabe des Ladenlokals an den Franchisegeber auf ein Zurückbehaltungsrecht wegen eines möglichen Schadensersatzanspruches dann berufen, wenn der Mietvertrag wegen Anfechtung rückwirkend unwirksam wird oder von Anfang an sittenwidrig war. In solchen Fällen kann es also ausnahmsweise doch vorkommen, dass ein Franchisenehmer sein Geschäft ohne die Marke des Franchisegebers weiterführen kann, obwohl er sich in einem dem Franchisegeber gehörenden Ladenlokal befindet.</p>
<p>Solche für beide Parteien nicht besonders erfreulichen Konstellationen gilt es natürlich aufgrund geeigneter Vertragsgestaltung zu vermeiden. Im Übrigen sollte im Konfliktfall eine umfassende Lösung im Rahmen einer einvernehmlichen Vertragsaufhebung gefunden werden, die langwierige Rechtsstreitigkeiten vermeidet.</p>
<p><strong>Der Mietvertrag des Franchisenehmers mit einem Dritten<br /></strong>Anders gelagert sind die Probleme, wenn der Franchisenehmer seinen Standort selbst aussucht, und mit dem jeweiligen Immobilieneigentümer einen Mietvertrag abschließt. Hier ist der Franchisenehmer, der darauf achten muss, dass sein Franchisevertrag mit dem Franchisegeber und sein Mietvertrag mit dem Vermieter kompatibel sind. Sowohl von der Laufzeit her, als auch von sonstigen Verpflichtungen her muss er Acht geben, dass er sich nicht in dem einen Vertrag zu etwas pflichtet, was ihm nach dem anderen Vertrag gar nicht erlaubt ist. </p>
<p>Um hier Kollisionen zu verhindern, finden sich meist im Franchisevertrag bereits Regelungen, die den Franchisenehmer verpflichten, nur solche Mietverträge abzuschließen, die den oben genannten Rahmenbedingungen genügen, und die eine für die Dauer des Franchisevertrages bestehende Mietdauer sicherstellen. In der Regel wird der Franchisenehmer im Rahmen des Franchisevertrages dazu verpflichtet, in seinen Mietvertrag eine Klausel aufzunehmen, der gemäß der Franchisegeber im Falle der Beendigung des Franchiseverhältnisses ein Eintrittsrecht in den Mietvertrag hat. Mit dieser Vertragsgestaltung möchte der Franchisegeber dann sicherstellen, dass er den betreffenden Standort auch im Falle der Beendigung des Franchiseverhältnisses selbst, oder durch einen neuen Franchisenehmer weiterbetreiben kann.</p>
<p>Sowohl aus Franchisegeber-, als auch aus Franchisenehmersicht ist also besondere Sorgfalt geboten, wenn es um die Gestaltung von Franchisevertrag und Mietvertrag geht.</p>
<p><strong>Schriftformmängel im Gewerberaummietrecht und gefährliche Folgen</strong><br />Weil es bei den vorgenannten Problematiken meist im Wesentlichen um die gleiche Laufzeit der Verträge geht, ist ein besonderes Problem des Gewerberaummietrechts stets zu beachten. Ein Gewerberaummietvertrag muss zwar nicht schriftlich abgeschlossen werden. Wird er jedoch nur mündlich abgeschlossen, gilt die vereinbarte Laufzeit jedoch nicht mit der Folge, dass der Vertrag jederzeit von beiden Vertragsparteien frei kündbar ist. Dies wäre natürlich angesichts des oben thematisierten notwendigen Gleichlaufs mit dem Franchisevertrag fatal.</p>
<p>Nun mag man einwenden, es komme ja wohl kaum vor, dass ein Gewerberaummietvertrag mündlich abgeschlossen werde. Von einer fehlenden Schriftform wird jedoch bereits dann ausgegangen, wenn irgendeine wesentliche vertragliche Vereinbarung mündlich abgeschlossen wird. Das bedeutet, dass bereits eine nachträgliche mündliche Modifizierung des ursprünglich schriftlichen Mietvertrages zu einem so genannten Schriftformmangel und damit zu einer jederzeitigen Kündbarkeit des Mietvertrages führt. Ein Gericht hat beispielsweise entschieden, dass die mündliche Vereinbarung einer um einige Tage späteren Fälligkeit der Miete bereits einen solch wesentlichen Vertragsinhalt darstellt, der nachträglich einen schriftlichen Mietvertrag zu einem mündlichen Mietvertrag im Sinne des Gesetzes macht.</p>
<p>Ein Franchisenehmer muss daher äußerst sorgsam sein, wenn er nachträglich irgendetwas mit seinem Vermieter vereinbart. Alles muss schriftlich niedergelegt werden, denn sonst könnte sich der Vermieter auf diese mündliche Vereinbarung berufen, und den Mietvertrag vorzeitig kündigen. Dann stünde der Franchisenehmer plötzlich ohne Ladenlokal da und könnte zudem seine Verpflichtungen aus dem Franchisevertrag nicht mehr erfüllen.</p>
<p><span style="font-size:x-small;">© Martin Niklas 02.02.15</span><a href="http://anwaltskanzlei-niklas.de/franchising-handels-gesellschaftsrecht/franchiserecht/" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/franchisepartnerschaft-und-mietvertragsgestaltung-a-25077/">Franchisepartnerschaft und Mietvertragsgestaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geschäftsprozesse in der Franchise-Zentrale</title>
		<link>https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/geschaeftsprozesse-in-der-franchise-zentrale-a-4638/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2014 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betreuungsleistungen, Aus- & Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen und Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Franchisierung und Systemaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsstil & Mitsprache-Gremien]]></category>
		<category><![CDATA[Handbuch, Wissens- & Innovationsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Inneneinrichtung & Ausstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Internationalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung, Marktauftritt & Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Master-/Franchise-Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Präsenz & Soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung & Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Partner und Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Partnergewinnung & Auswahlverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Relevante Rechtsgebiete & Normen]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Tools & Techniken]]></category>
		<category><![CDATA[Standardisierung & Multiplikation]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer & Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Systementwicklung und Systemführung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebsgebiete & Standorte]]></category>
		<category><![CDATA[Vertriebssteuerung & Verkaufsförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Voraussetzung & Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Wareneinkauf, Beschaffung & Logistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-new.franchiseuniversum.de/article/geschaeftsprozesse-in-der-franchise-zentrale-a-4638/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Michaela Jung: Guten Morgen liebe Franchise-Community, ich melde mich heute aus London und freue mich auf einen spannenden Live-Chat, Ihre Michaela Jung Leser: Guten Morgen Frau Jung! Mit welchen Schwierigkeiten ist die Identifikation und Optimierung von Prozessen in der Franchise-Zentrale verbunden? Michaela Jung: Guten Morgen lieber Live-Chatteilnehmer, Franchise-Zentralen erledigen ihre Arbeiten meist nach dem Prinzip [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/geschaeftsprozesse-in-der-franchise-zentrale-a-4638/">Geschäftsprozesse in der Franchise-Zentrale</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fp-udc-chat-einleitung"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Guten Morgen liebe<br />
Franchise-Community, ich melde mich heute aus London und freue mich auf einen<br />
spannenden Live-Chat, Ihre Michaela Jung</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Guten Morgen Frau Jung! Mit welchen<br />
Schwierigkeiten ist die Identifikation und Optimierung von Prozessen in der<br />
Franchise-Zentrale verbunden? </p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Guten Morgen lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, Franchise-Zentralen erledigen ihre Arbeiten meist nach dem<br />
Prinzip der Dringlichkeit bzw. Anfrage von den Franchise-Partnern. Dabei kann es<br />
eventuell dazu kommen, dass Arbeiten &#8222;untergehen&#8220; d.h. nicht erledigt werden;<br />
bzw. auch mal doppelt erbracht werden. Gründe dafür sind einerseits, dass es<br />
keine klar definierten Prozesse in der Franchise-Zentrale gibt, und<br />
andererseits, dass die Mitarbeiter kein klares Bild von ihren Aufgabenbereichen<br />
haben: wer ist wofür verantwortlich?!</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Guten Morgen nach London. Was würden<br />
Sie unternehmen, um den Rekrutierungsprozess zu optimieren? Momentan verlaufen<br />
viele Anfragen im Sande, da die Kandidaten entweder nicht das passende Profil<br />
oder nicht das notwendige Eigenkapital mitbringen.</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Guten Morgen! Wenn Ihre<br />
Kandidaten nicht das passende Profil mitbringen, dann sollten Sie bitte intern<br />
nochmals am &#8222;Anforderungsprofil an den idealen Franchise-Partner&#8220; arbeiten:<br />
welche Eigenschaften bringt er mit in Hinblick auf persönlich, fachlich,<br />
finanziell?! Wenn Sie dazu ein klares Anforderungsprofil definieren können, dann<br />
fällt es Ihnen im nächsten Schritt leichter, dieses Anforderungsprofil auch nach<br />
außen zu kommunizieren. D.h. konkret, geben Sie bereits auf Ihrer<br />
Rekrutierungs-Website umfassende Informationen, welche Partner Sie suchen und<br />
lassen Sie Ihre Interessenten einen Online-Franchise-Antrag ausfüllen zum 1.<br />
Abchecken der Franchise-Eignung, bevor Sie lange Telefonate führen, die für<br />
beide Seiten nicht zielführend sind.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Welche Bedeutung hat für Sie die<br />
Strukturierung der Unternehmensprozesse für den Erfolg eines<br />
Franchise-Systems?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, Franchise-Zentralen sind meist &#8222;schlank&#8220; organisiert, d.h.<br />
wenige Mitarbeiter erbringen viel Unterstützungsleistung für die<br />
Franchise-Partner. Darum ist organisiertes, strukturiertes Arbeiten anhand von<br />
definierten Prozessen eine Notwendigkeit, damit einerseits die Franchise-Partner<br />
die notwendige Unterstützung bekommen und andererseits die Franchise-Zentrale<br />
gewinnbringend arbeiten kann.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Welche technischen Hilfsmittel können<br />
Sie zur Visualisierung der Prozesse empfehlen? Was halten Sie von der Verwendung<br />
von Mindmap? Oder sollten wir auf ein Programm setzen, das gleichzeitig die<br />
Analyse und Dokumentation der Prozessstrukturen ermöglicht?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Livechat-Teilnehmer, das hängt ein bisschen davon ab, wie Sie ihre interne<br />
&#8222;IT-Architektur&#8220; bereits in anderen Bereichen gestaltet haben. In der Praxis<br />
erleben wir sehr oft, dass mit Excel die Prozesse der Franchise-Zentrale<br />
beschrieben werden &#8211; einfach, und gleichzeitig ausreichend.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Zum Thema IT-Architektur: Welche<br />
Bedeutung haben IT-Services für die Optimierung von Unternehmensprozessen?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, ich denke in der Franchise-Zentrale muss klar sein, welche<br />
Prozesse dokumentiert werden sollen und in welcher Tiefe. Das Tool sollte darauf<br />
abgestimmt werden. Und gerade in Franchise-Systemen gilt es kleine,<br />
kostenattraktive Lösungen zu finden, die es dem Franchise-Geber ermöglichen von<br />
Anfang an mit professionell definierten Prozessen zu arbeiten.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Guten Morgen Fr. Jung. Welches sind aus<br />
Ihrer Erfahrung die wichtigsten Funktionen / Organizationseinheiten, die: 1)<br />
eine nationale Systemzentrale standardmässig abdecken sollte? 2) eine<br />
internationales Head Quarter standardmässig abdecken sollte?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Guten Morgen lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, wenn wir für unsere Kunden Prozesse-Manuals erarbeiten,<br />
dann nehmen wir uns meist einen Tag Zeit, um gemeinsam die relevanten Bereiche<br />
in der Franchise-Zentrale zu definieren sowie deren eventuellen externen<br />
Schnittstellen nach außen. D.h. Bereiche können etwa sein: Franchise-Management,<br />
Partner-Management, Assistenz, Marketing &amp; Sales, Produk/DLen, Training,<br />
Finance, Controlling&amp;Benchmarking, Einkauf, Logistik, Legal, etc. &#8230; Meist<br />
bietet das sogenannte Franchise-Leistungspaket einen guten Orientierungsrahmen,<br />
welche Bereiche in einer Franchise-Zentrale notwendig sind. Und dann gibt es<br />
natürlich auch noch &#8222;Schnittstellen nach außen&#8220; etwa zu externen Spezialisten,<br />
mit denen das Team der Franchise-Zentrale zusammenarbeitet, etwa Anwälte,<br />
Steuerberater, Marketing-Experten, etc.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> In der Literatur über “Good Corporate<br />
Governance“ ist vom „Wertesystem“ als strategische und operative<br />
Managementaufgabe die Rede. Inwieweit fließt das Wertesystem in die<br />
Ausgestaltung der Prozesse einer Franchise-Zentrale hinein? </p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, meiner Meinung nach steckt in dem Bestreben ein<br />
Prozesse-Manual zu erstellen bereits eine unternehmerische Haltung, nämlich<br />
einerseits das Bestreben den Franchise-Partnern professionelle Unterstützung zu<br />
bieten und gleichzeitig den Mitarbeitern in der Franchise-Zentrale klare<br />
Aufgabenbereich zu geben, sodass jeder weiß, was er selbst und seine Kollegen zu<br />
tun haben und nicht ein nebeneinander Arbeiten, sondern ein aufeinander<br />
abgestimmtes Arbeiten möglich wird.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Mit welchen Maßnahmen zur<br />
Partnergewinnung lassen sich besonders hochwertige Kontakte generieren? In<br />
welchen Schritten sollten die Leads bearbeitet werden? </p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, Grundvoraussetzung ist für mich ein klares<br />
Anforderungsprofil, daraus abgeleitet die möglichen Zielgruppen, in den<br />
Interessenten zu finden sind. Diese Zielgruppen sollten Sie nach Priorität<br />
reihen: welche Zielgruppe verspricht das höchste Partnerpotenzial? Diese gehen<br />
Sie als erstes an! Welche Instrumente der Ansprache sind für diese Zielgruppe<br />
passend? Da braucht es im nächsten Schritt einen geeigneten Mix, etwa<br />
Rekrutierungs-Website, Systemdarstellungen, Präsenz in Online-Portalen, auf<br />
relevanten Medien, die Mitgliedschaft im nationalen Franchise-Verband, das<br />
Halten von Vorträgen / Infoveanstaltungen, etc. Kommen die ersten Anfragen, dann<br />
braucht es klare Prozesse in der Franchise-Zentrale: wer ist der 1.<br />
Ansprechpartner für Interessenten? Welche Unterlagen erhält der Interessenten im<br />
ersten Schritt (innerhalb welchen Zeitraums)? Welche Unterlagen / Informationen<br />
muss ein Interssenten von sich übermitteln, damit der nächste Schritt gegangen<br />
werden kann &#8211; die Einladung zu einem persönlichen Kennenlern-Gespräch in die<br />
Franchise-Zentrale! Wichtig ist, laden Sie die Interessenten zu sich in die<br />
Zentrale ein und reisen Sie nicht selbst &#8211; das erspart Ihnen vielleicht &#8222;leere<br />
KM&#8220; und der Interessent kann sich vor Ort ein Bild machen.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Würden Sie die Analyse bestehender<br />
Unternehmensprozesse eher über spezielle Workshops oder anhand von<br />
Einzelinterviews mit den Prozessverantwortlichen in Angriff nehmen?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, wir machen meist eine Kombination aus beidem: d.h. zuerst<br />
beginnen wir mit einem Auftakt-Workshop, in dem alle Mitarbeiter der<br />
Franchise-Zentrale zusammen kommen und das Projekt erklärt wird und die<br />
relevanten Bereiche definiert werden. Dann folgt eine Arbeitsphase in der jeder<br />
Mitarbeiter für seinen Bereiche den Prozessablauf niederschreibt und &#8211; mit<br />
Unterstützung des Projektleiters &#8211; optimiert. Der Projektleiter führt alle<br />
Prozesse zusammen im sogenannten Prozesse-Manual. In der Halbzeit und zum Ende<br />
des Projektes wird bei gemeinsamen Workshops jeder Prozess durchbesprochen und<br />
gemeinsam fertiggestellt.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Wir suchen eine Software, die keine<br />
umfangreiche Einarbeitung erfordert. Mit ihr sollten die Aktivitäten und ihre<br />
Verknüpfungen oder Verkettungen sich schnell und übersichtlich darstellen<br />
lassen. Können Sie mir eine konkrete Software empfehlen?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, wie erwähnt arbeiten wir selbst sehr oft mit Excel, da dies<br />
für die Art und Weise wie wir Prozesse dokumentieren ausreichend ist und der<br />
Einsatz von bestehender Standard-Software durchaus Vorteile hat, weil vertraut<br />
für die Mitarbeiter der Franchise-Zentrale. Gleichzeitig sind wir immer auf der<br />
Suche nach professionellen Tools, die spezialisiert eingesetzt werden können.<br />
Einen Testlauf haben wir aktuell mit Bizagi &#8211; probieren Sie das doch mal<br />
aus.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Wie lassen sich aus den<br />
Unternehmensprozessen die Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozesse<br />
ableiten?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, wir lösen dies, indem wir bei der Prozessbeschreibung<br />
mittels eines Zahlen-Rankings festlegen, wer der &#8222;Prozess-Owner&#8220; ist. Konkretes<br />
Beispiel: Ein Franchise-Interessent nimmt Konktakt auf. Der Franchise-Manager<br />
ist in diesem Fall &#8222;Prozess-Owner&#8220; und führt ein erstes Telefonat mit dem<br />
Interessenten, danach bittet er die Assistentin um Zusendung der vereinbarten<br />
Unterlagen und Erfassung des Interessenten in der internen Interessenten-Datei.<br />
Der Franchise-Manager erhält die &#8222;1&#8220;, weil er für den Prozess verantwortlich<br />
ist, die Assistentin die &#8222;2&#8220;, weil sie im Prozess mitarbeitet und der<br />
Interessent die &#8222;3&#8220;, weil er im Prozess beteiligt ist.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Zum Thema International vs. Nationale<br />
Länderzentrale: Welches sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Leistungen, die<br />
eine Internationale Zentrale gegenüber einer Länderzentrale (100% Tochter)<br />
erbringen sollte?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, die wichtigste Leistung der internationalen Zentrale ist<br />
die Bereitstellung des systemspezifischen Know-hows in Form eines<br />
Franchise-Handbuches, eines Intranets mit den Tools zur Umsetzung und<br />
Organisations-Know-hows in Bezug auf &#8222;wie baue ich eine Franchise-Zentrale<br />
auf?&#8220;. Oft ist es so, dass das systemspezifische Know-how mittels<br />
Franchise-Handbuch weitergegeben wird, allerdings ist das vorrangig Know-how für<br />
den Franchise-Partner. Was oft vergessen wird ist das Know-how für den Aufbau<br />
und die Entwicklung des Franchise-Systems im Land der Länderzentrale (inklusive<br />
Gebietsentwicklungsplan). Und wichtig ist auch eine klare Aufgabenteilung in<br />
Bezug auf &#8222;wer leistet was&#8220;, um das Franchise-Handbuch und die ergänzenden Tools<br />
auf die nationalen Gegebenheiten und Besonderheiten anzupassen &#8211; hier braucht es<br />
eine klare Abgrenzung zwischen internationaler Zentrale und der<br />
Länderzentrale.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Vielen Dank für Ihre Einschätzung mit<br />
Excel und Ihren Tipp Bizagi. Sollen wir uns denn bei der Prozessabbildung eher<br />
auf die Standardprozesse konzentrieren oder auch die Sonderfälle möglichst<br />
umfassend berücksichtigen? </p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, wir strukturieren die Prozesse der Franchise-Zentrale<br />
entlang der &#8222;timeline einer Franchise-Partnerschaft&#8220;, d.h. welche Arbeiten<br />
fallen in der Franchise-Zentrale an in der Phase der Rekrutierung eines<br />
Franchise-Partners, welche in der Phase der Anbindung / Systemintegration,<br />
welche in der laufenden Franchise-Partnerschaft und welche in der sensiblen<br />
Phase der Trennung von einem Franchise-Partner? Vielleicht gibt es dann noch<br />
&#8222;neutrale&#8220; Prozesse (Sonderfälle), die zusätzlich zu beschreiben sind. Der<br />
leichteste Einstieg ist die Beschreibung der Rekrutierung: &#8222;Was passiert alles<br />
in der Franchise-Zentrale bis ein Interessent zum Frachise-Partner wird (bis zur<br />
Vertragsunterzeichnung)?</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Sie sprechen die Rekrutierungs-Website<br />
an: Wie sollte denn eine professionelle Rekrutierungsseite im Internet aussehen?<br />
Sollte sie in die bestehende Homepage integriert oder als eigenständige Website<br />
entwickelt werden? Worauf ist besonders zu achten?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, wir empfehlen die Rekrutierungswebsite als Teil der<br />
Unternehmenswebsite zu gestalten. Meist gibt es da dann einen Bereich der heißt<br />
&#8222;Franchise-Partner werden&#8220;, &#8222;selbstständig werden&#8220;, &#8220; Franchise&#8220;, &#8222;Chef werden&#8220;<br />
etc. Schauen Sie doch mal, welche Franchise-Systeme sich im Franchise-Portal<br />
präsentieren und wie die eine Franchise-Partnerschaft auf ihrer Website<br />
anbieten. Wichtig ist, dass Sie auf der Rekrutierungswebsite &#8211; wie auch in einer<br />
Systemdarstellung &#8211; die &#8222;Franchise-Existenz&#8220; anbieten und nicht zuallerst die<br />
Produkte/DLen. Beschreiben Sie klar, was sind Ihre Leistungen als<br />
Franchise-Geber in der Partnerschaft und was erwarten Sie umgekehrt von einem<br />
zukünftigen Franchise-Partner (Anforderungsprofil: persönlich, fachlich,<br />
finanziell).</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Sehen Sie das Modulieren von<br />
Unternehmensprozessen eher als technische Herausforderung oder als Frage des<br />
gesunden Menschenverstandes?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Liebe<br />
Live-Chatteilnehmerin, das Prozesse-Manual ist ein &#8222;Handwerkszeug&#8220; / ein Tool<br />
für die Mitarbeiter der Franchise-Zentrale, das ihnen die Arbeit erleichtern<br />
soll, um effizient für die Franchise-Partner arbeiten zu können. Es soll einfach<br />
in der Nutzung sein und keine technische Herausforderung darstellen!</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Welche Auswirkungen hat die<br />
Informationstechnologie auf die Strategieentwicklung in<br />
Franchise-Systemen?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Liebe<br />
Live-Chatteilnehmerin, Franchise-Systeme starten meist eher als kleine /<br />
mittelständische Unternehmen, sind inhabergeführt und das Thema der Finanzierung<br />
der Entwicklung eines Franchise-System hat oft oberste Priorität. Unter diesen<br />
Voraussetzungen muss die IT in Franchise-Systemen kostenattraktiv und<br />
bedienerfreundlich sein. Gerade in den Bereichen Know-how-Transfer (etwa<br />
Franchise-Handbuch, Inranet, Training), aber auch rund um die Ware (Bestellung,<br />
Lieferung, Verkauf) sowie in den Bereichen Marketing (web to print) und<br />
Controlling &amp; Benchmarking hat sich vieles verändert. Die strategische<br />
Ausrichtung eines Franchise-Systems ist klar: wenn die Franchise-Partner<br />
erfolgreich sind, dann ist auch das Franchise-System erfolgreich. Darum muss<br />
alle IT ein Ziel haben, den Erfolg der Franchise-Partner zu erhöhen.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Ich betreibe mein eigenes Unternehmen<br />
und möchte daraus jetzt ein Franchisesystem machen. Ich habe verstanden, dass<br />
ich klare Prozesse benötige, um diese an meine Franchisenehmer weitergeben zu<br />
können. Dies geschieht glaube ich im Handbuch. In welcher Form sollte ich unsere<br />
Prozesse 1. Erfassen und 2. Dokumentieren? Ich denke da an Fließtext vs. Grafik.<br />
Wie wichtig sind Prozessabbildungen mit Pfeilen und Gabelungen?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, bitte unterscheiden Sie zwischen der Know-how-Dokumentation<br />
für den Franchise-Partner im sogenannten Franchise-Handbuch: hier erhält der<br />
Franchise-Partner das systemspezifischen Anwendungs-Know-how inklusive<br />
Prozessbeschreibungen (in Textform); und zwischen dem Prozesse-Manual für die<br />
Mitarbeiter der Franchise-Zentrale: hier werden stichwortartig die Arbeiten der<br />
unterschiedlichen Bereiche in der Franchise-Zentrale beschrieben anhand der<br />
timeline einer Franchise-Partnerschaft. Im Franchise-Handbuch für den<br />
Franchise-Partner empfehle ich Ihnen eine zusammenhängende, hochwertige<br />
Know-how-Dokumentation zu erstellen, die auch die Bedeutung und den Wert ihres<br />
Franchise-Systems unterstreicht. Gleichzeitig ist das Franchise-Handbuch auch<br />
Schulungsunterlagen für die Grundausbildung Ihrer Franchise-Partner. </p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Wo finde ich eine Übersicht über<br />
Prozesse, die in einem typischen Unternehmen zu finden sind. Gibt es eine Art<br />
Checkliste, die Punkte wie Neukundenakuise, Angebotserstellung,<br />
Produktionsvorgang, Reklamationsbehandlung etc. nennt, so dass ich keinen<br />
Prozess bei der Dokumentation übersehe?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, eine gute Vorbereitung auf die Definition von relevanten<br />
Bereichen bietet das eigene Franchise-Leistungspaket, das Sie ausführlich in<br />
Ihrer Know-how-Dokumentation (dem Franchise-Handbuch) beschrieben haben. D.h.<br />
die Gliederung des Franchise-Handbuch ist ein erster guter Schritt, um zu<br />
definieren, welche Arbeiten / Prozesse fallen in der Franchise-Zentrale an, um<br />
die im Franchise-Handbuch beschriebene Leistung für den Franchise-Partner zu<br />
erbringen. Das Franchise-Handbuch ist der Spiegel des Prozesse-Manuals.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Ich nehme an, dass nicht jeder<br />
Handgriff im Prozessmodell erfasst werden muss. Wo aber befindet sich die<br />
Grenze?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, idealerweise ist ein Prozesse-Manual so in die Tiefe<br />
formuliert, dass ein neuer Mitarbeiter anhand des Prozesse-Manuals in seine<br />
Aufgaben eingeschult werden kann bzw. selbstständig danach arbeiten kann.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Verstehen Sie unter Prozessen im<br />
Franchisesysteme eine Beschreibung der Abläufe im Alltagsgeschäft oder steckt da<br />
noch mehr hinter?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, im Franchise-Manual werden die Abläufe für das<br />
Alltagsgeschäft des Franchise-Partners beschrieben &#8211; im Prozesse-Manual werden<br />
die Abläufe für das Alltagsgeschäft der Mitarbeiter in der Frachise-Zentrale<br />
beschrieben.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Bestimmt kann man in unserem kleinen<br />
Unternehmen manche Prozesse auch optimieren. Sollte ich erst dokumentieren und<br />
dann optimieren? Oder am grünen Tisch mir Optimalprozesse ausdenken und dann<br />
dokumentieren, ohne zu wissen, ob ich alle Sonderfälle berücksichtigt<br />
habe?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, ich empfehle Ihnen den konkreten Fall zu dokumentieren,<br />
d.h. nicht beschreiben &#8222;wie könnte der Prozess der Marketingplanung aussehen?&#8220;,<br />
sondern vom zuständigen Mitarbeiter (vielleicht sind das ja Sie selbst in<br />
Personalunion) den real stattfindenden Prozess beschreiben lassen und dann<br />
überlegen, ob Verbesserungen notwendig sind und diese einerseits einführen, d.h.<br />
in den Arbeitsalltag der Franchise-Zentrale integrieren und gleichzeitig im<br />
Prozesse-Manual dokumentieren.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Hallo Frau Jung, welche<br />
Integrationsprozesse sind bei der Aufnahme neuer Franchise-PartnerInnen<br />
vorzusehen? </p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Hallo liebe<br />
Live-Chatteilnehmerin, ist der Franchise-Vertrag mit einem neuen<br />
Franchise-Partner unterschrieben beginnt die intensive Phase der<br />
Systemintegration, die oft in der Eröffnung des neuen Standortes gipfelt. In<br />
dieser Zeit sind alle Abteilungen / Bereiche einer Franchise-Zentrale<br />
involviert, die dazu beitragen, dass der Franchise-Partner einen möglichst<br />
optimalen Start / Eröffnung hat. Vor der Vertragsunterzeichnung beginnt schon<br />
die Suche eines geeigneten Standortes, dann kommen die Themen und Bereiche der<br />
Finanzierung, Wirtschaftsplanung hinzu. Der Bau / Umbau will geplant sein,<br />
genauso die Einrichtung und Ausstattung, die Marketing- und Vertriebsaktivitäten<br />
müssen geplant werden, geeignete Mitarbeiter gesucht werden und der<br />
Franchise-Partner und seine Mitarbeiter geschult werden. All diese<br />
Einzelschritte werden in Franchise-Systemen meist in einem übergeordneten<br />
Projektplan zusammengeführt, der vom Franchise-Manager / Partner-Manager im<br />
Dialog mit dem Franchise-Partner festgelegt und bearbeitet wird. Die relevanten<br />
Abteilungen / Bereiche, die im Projektplan definiert sind, sind dann Teil dieses<br />
Integrationsprozesses &#8211; manches mal auch &#8222;Partner-ans-Netz-Plan&#8220; genannt.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Guten Tag Frau Jung, ich habe ein<br />
Problem und hoffe, dass Sie mir einen Tipp geben können. Häufig haben Prozesse<br />
viele Verzweigungen und folgen nur selten einer einzelnen Ideallinie. Wie<br />
bekomme ich bei der Dokumentation eine verständliche Struktur hinein? Wie kann<br />
ich die Dokumentation angehen, dass ich mich selber bei der Prozessbeschreibung<br />
nicht verzettel vor lauter „falls ja – rechts rum“, „falls nein – links rum“<br />
„falls keine Antwort – geradeaus“? Ein paar wenige Verzeigungen kann ich<br />
aushalten, doch bei meinen ersten Versuche stoße ich recht schnell vor lauter<br />
Verzeweigungen an meine Grenzen.</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, wir bemühen uns die Prozese-Manuals wirklich einfach zu<br />
halten, weil sie reine Arbeitsmaterialien der Franchise-Zentrale sind. Oft<br />
behelfen wir uns die durchnummerierten Prozessschritte in ihren Verzweigungen<br />
(etwa Entscheidung FÜR den Franchise-Interessenten, dann Einladung zum<br />
Zweitgespräch / Entscheidung GEGEN den Franchise-Interessenten, dann<br />
Absageschreiben) mittels Buchstaben; also 14.A Entscheidung FÜR / 14.B<br />
Entscheidung GEGEN. Wenn Sie Lust haben schreiben Sie mir doch eine Mail an<br />
michaela.jung@syncon.at und ich sende Ihnen einen beispielhaften Prozess zu, zur<br />
Veranschaulichung, wie wir das so machen.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Bin ich als Franchisenehmer gezwungen<br />
alle Prozesse einzuhalten? Kann ich Prozesse optimieren, wenn es bei mir anders<br />
besser funktioniert? Falls nein, wo bleibt da das Unternehmertum, welches mir<br />
versprochen wird?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, das Feedback durch die Franchise-Partner an die<br />
Franchise-Zentrale ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Franchise-Systeme. D.h.<br />
die Erfahrungen und Vorschläge der Franchise-Partner aus den Geschäften vor Ort<br />
/ im Kontakt mit den Kunden tragen zum kontinuierlichen Prozess der<br />
Systemoptimierung bei. Wichtig ist, dass Ihre Verbesserungsvorschläge, Ideen,<br />
Erfahrungen, Kritik so in das Franchise-System einfließen können, dass<br />
Verbesserungen zum Wohle aller Franchise-Partner entstehen können. Das macht zum<br />
Beispiel die Mitarbeit in einem Franchise-Beirat möglich! Auch regionale Treffen<br />
von Franchise-Partnern zum Erfahrungsaustausch sind ein guter Rahmen und<br />
selbstverständlich auch das persönliche Gespräch mit dem Partner-Manager.<br />
Gleichzeitig gilt Systemvorgaben sind kein &#8222;Knebelungsinstrument&#8220; Ihres<br />
Franchise-Gebers, sondern beruhen auf Erfahrungswerten und sollen Ihnen als<br />
&#8222;Leitplanken zu Ihrem persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg&#8220;<br />
weiterhelfen!</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Wie lege ich fest, wie tief ins Detail<br />
ich gehen muss? Muss ich meinen Partnern jeden einzelnen Klick am Computer<br />
diktieren? Wie grob kann ich werden?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Lieber<br />
Live-Chatteilnehmer, für das Prozesse-Manual für die Mitarbeiter der<br />
Franchise-Zentrale gilt: Beschreiben Sie gut in die Tiefe, dass das<br />
Prozesse-Manual zur Einschulung neuer Mitarbeiter eingesetzt werden kann. Im<br />
Franchise-Handbuch und im Intranet für Ihre Franchise-Partner gilt: Fragen, die<br />
Sie nicht im Franchise-Handbuch beantworten, Abläufe, die Sie nicht definieren<br />
&#8230; müssen Sie dann später meist telefonisch beantworten. D.h. natürlich müssen<br />
Sie Ihrem Franchise-Partner nicht jeden Klick am Computer diktieren, aber &#8211;<br />
überspitzt formuliert &#8211; dass es seine Aufgabe ist zu klicken (und nicht Ihre)<br />
muss klar sein. D.h. im Franchise-Handbuch ist klar die Aufgabenteilung zwischen<br />
Franchise-Zentrale und Franchise-Partner beschrieben.</p>
<p class="fp-udc-chat-frage"><span class="chat-reader">Leser:</span> Die Standardisierung umfasst neben<br />
Arbeitsabläufen und einheitlicher Produktpalette mit festgeschriebenen<br />
Qualitätsstandards auch das Erscheinungsbild und die Einrichtung der Filialen.<br />
1. Sind die Produktpaletten identisch, und werden diese zentral entwickelt und<br />
zusammengestellt? 2. Existiert ein Konzept zur einheitlichen Gestaltung der<br />
Gebäude-, der Außen- und Inneneinrichtung und des Gerätesortiments? 3. Ist der<br />
Kundenservice hinsichtlich Bestellannahme, Bedienung und Reklamationsbearbeitung<br />
vereinheitlicht?</p>
<p class="fp-udc-chat-antwort"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Liebe<br />
Live-Chatteilnehmerin, Franchise-Systeme brauchen einen hohen Grad an<br />
Standardisierung als Voraussetzung für die Multiplikation. Erst was<br />
standardisiert und dokumentiert ist, kann mit x-beliebigen Partnern<br />
multipliziert werden. D.h. alle Bereiche des Franchise-Systems müssen soweit<br />
standardisiert sein (wie etwa von Ihnen oben beschrieben), dass die<br />
Franchise-Zentrale und der Franchise-Partner wissen, wer, was, wie, wann, wo,<br />
mit wem, wozu (Nutzenargument für den Franchise-Partner) zu tun hat, damit für<br />
den einzelnen Franchise-Partner und für das gesamte Franchise-System Erfolg<br />
möglich wird.</p>
<p class="fp-udc-chat-einleitung"><span class="chat-author">Michaela Jung:</span> Liebe<br />
Live-Chatteilnehmer, herzlichen Dank für den spannenden Austausch!! Fragen, die<br />
noch offen geblieben sind beantworte ich gerne persönlich, oder auch per Mail.<br />
Freundliche Grüße, Michaela</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/geschaeftsprozesse-in-der-franchise-zentrale-a-4638/">Geschäftsprozesse in der Franchise-Zentrale</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
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		<title>Franchise-Management: Mit Smartphone und Apps alle Standorte im Griff behalten</title>
		<link>https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/franchise-management-mit-smartphone-und-apps-alle-standorte-im-griff-behalten-a-25044/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2014 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betreuungsleistungen, Aus- & Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Controlling, Benchmarking & Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Handbuch, Wissens- & Innovationsmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Vertriebssteuerung & Verkaufsförderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-new.franchiseuniversum.de/article/franchise-management-mit-smartphone-und-apps-alle-standorte-im-griff-behalten-a-25044/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Franchise-Geber kennen das Problem ebenso wie Franchise-Nehmer mit mehreren Filialen: Wie lassen sich Routine-Abläufe, die es an jedem Standort gibt, identifizieren, schnell und zuverlässig abarbeiten? Schließlich verbirgt sich hinter dem Markenname des Unternehmens ein Qualitätsversprechen zu Auftritt und Produkten, das an jedem Standort eingelöst werden muss. Dies erfordert gleichzeitig Fingerspitzengefühl und professionelle Routine: Was früher [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/franchise-management-mit-smartphone-und-apps-alle-standorte-im-griff-behalten-a-25044/">Franchise-Management: Mit Smartphone und Apps alle Standorte im Griff behalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://www.franchiseportal.de/api/drive/legacy/attachment/19943.jpg" alt="" title="" width="250" height="175" data-rel="19943" align="left">Franchise-Geber kennen das Problem ebenso wie Franchise-Nehmer mit mehreren Filialen: Wie lassen sich Routine-Abläufe, die es an jedem Standort gibt, identifizieren, schnell und zuverlässig abarbeiten? Schließlich verbirgt sich hinter dem Markenname des Unternehmens ein Qualitätsversprechen zu Auftritt und Produkten, das an jedem Standort eingelöst werden muss. Dies erfordert gleichzeitig Fingerspitzengefühl und professionelle Routine: Was früher mit aufwendigen Qualitätsmanagement-Prozessen und Dokumentationen auf Papier mühsam und bürokratisch war, geht heute in Sekundenschnelle: Moderne Software, Smartphone und Apps werden dabei zu wichtigen Helfern für das Franchise-Management. So behalten Sie Ihre Standorte im Griff:</p>
<p><strong>1.&nbsp;Identifizieren Sie Standard-Abläufe</strong><br />Nehmen Sie sich etwas Zeit und gehen Sie Ihren typischen Tages- und Wochenablauf durch: Welche Routinetätigkeiten fallen immer wieder an? Ein Großteil der Zeit für das Management aller Standorte wird durch regelmäßige Abläufe geschluckt: Vom Reinigen der Ladengeschäfte über das Befüllen der Regale und der Dekoration des Schaufensters mit neuen Angeboten bis hin zu sicherheitsrelevanten Begehungen. Identifizieren Sie diese Tätigkeiten und stellen Sie sie in einer Liste zusammen. Franchise-Nehmer finden die wichtigsten Anhaltspunkte bereits im Franchise-Vertrag: Was ist vorgeschrieben durch den Franchise-Vertrag oder sogar durch den Gesetzgeber (wie beispielswiese HACCP-Standards)? Und wo gibt es womöglich aus der bisherigen Erfahrung sensible Punkte, die zur Kundenunzufriedenheit führen? Eine Auflistung ist der erste Schritt zum professionellen Management der Abläufe.</p>
<p><strong>2.&nbsp;Legen Sie Ziele fest<br /></strong>Wie soll alles aussehen, wenn es „fertig“ ist? Welche optimale Position haben alle Produkte am Point of Sale? Wie sitzt die Dienstkleidung perfekt? Wo sind Kundenhinweise, Schilder und Preisangaben an der richtigen Stelle an jedem Standort anzubringen? Bei moderner Software wie dem bei Franchise-Unternehmern beliebten e-QSS können Sie Bilder hinterlegen, die es den Entscheidern vor Ort leicht machen, alles in den richtigen Zustand zu bringen. Und außerdem: Transparenz schafft Vertrauen: Begründen Sie den Aufbau in den Filialen mit kurzen Erklärungen zu den Abbildungen und erläutern Sie Lösungsmöglichkeiten bei Problemen. Das macht es Ihren Geschäftsführern und Filialleitern leicht,&nbsp; die richtigen Entscheidungen zu treffen.</p>
<p><strong>3.&nbsp;Machen Sie Ihr Smartphone zum Franchise-Manager</strong><br />Sind die wichtigsten Abläufe identifiziert und die Ziele klar festgelegt, wird alles in die IT überführt. Mit Hilfe intuitiv steuerbarer Programme lassen sich im Handumdrehen Checklisten für das Smartphone erstellen, die so einfach einzurichten und abzuprüfen sind wie das Schreiben einer SMS oder der Download der Lieblingsmusik aus dem Netz. Papierberge und aufwendige Dokumentationen für das Qualitätsmanagement waren gestern – modern gesteuerte Abläufe sind schnell und einfach. </p>
<p><strong>4.&nbsp;Erfassen Sie Zahlen, Daten, Fakten in Echtzeit</strong><br />An jedem einzelnen Standort, in jeder Filiale, in jeder Region lassen sich jetzt in Echtzeit Zahlen, Daten und Fakten erheben. Sie bekommen alle Ergebnisse in Sekundenschnelle auf den Tisch – und erkennen entsprechenden Handlungsbedarf: Statistiken liegen sofort vor, ebenso Vergleiche und Benchmarking-System zwischen einzelnen Standorten. In welcher Filiale fehlen regelmäßig bestimmte Produkte? Wo hakt es in Sachen Sauberkeit? Wo müssen Gespräche mit dem Sicherheitsdienst geführt werden, um Probleme zu beheben? Was wird noch benötigt, um externe oder interne Audits perfekt zu bestenen?</p>
<p><strong>5.&nbsp;Nutzen Sie alle Optimierungs-Chancen aus</strong><br />Auf Grundlage der ausführlichen Analyse können Sie jetzt Schritt für Schritt die Optimierungs-Potenziale für Ihre Franchising-Standorte umsetzen. Schnell und einfach geben Sie Feedback an Ihre Franchise-Nehmer und Mitarbeiter, so dass diese die Chancen für Optimierung nutzen und umsetzen können. Mit externen Dienstleistern wie zum Bespiel Reinigungs- und Sicherheitsfirmen lassen sich transparente Vereinbarungen treffen. Auch der Bedarf an Schulungen und Weiterbildungen für einzelne Standorte oder Regionen lässt sich schnell erkennen und umsetzen.</p>
<p><span style="font-size:x-small;">04.08.14 © copyright Oswald Neumann</span></p>
<p><em>Über den Autor:<br />Oswald Neumann ist Inhaber der Neumann &amp; Neumann Software und Beratungs GmbH im bayerischen Steingaden. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Qualitätsmanagement-Beratung und IT. Neumann &amp; Neumann ist Anbieter der Anwendungen e-QSS und e-QSS Touch, die von großen Franchise-Anbietern zur Qualitätsprüfung eingesetzt werden.<br />Weitere Informationen unter </em><a href="http://www.neumann-neumann.com" target="_blank" rel="noopener"><em>www.neumann-neumann.com</em></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/franchise-management-mit-smartphone-und-apps-alle-standorte-im-griff-behalten-a-25044/">Franchise-Management: Mit Smartphone und Apps alle Standorte im Griff behalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.franchiseuniversum.de">FranchiseUNIVERSUM</a>.</p>
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