Blog & Podcast für Franchisezentralen

Hier findet Ihr Impulse und Lösungen für den Alltag in der Zentrale. Es geht um gemeinsamen Erfolg und maximales Wachstum im Franchise-Netzwerk, ohne aber den Spaß aus den Augen zu verlieren.

001 – Was Kenia mit der wichtigsten Aufgabe von Franchisegebern zu tun hat

001 – Was Kenia mit der wichtigsten Aufgabe von Franchisegebern zu tun hat

In dieser ersten thematischen Episode des FranchiseUNIVERSUM Podcast möchte ich mit Euch die wichtigste Aufgabe des Franchisegebers diskutieren. Genau genommen die wichtigste Aufgabe eines Franchise- oder Lizenzgebers und aller Verantwortlichen in den Systemzentralen. Dabei spielt für mich meine persönliche Historie mit zwei Aufenthalten in Kenia eine zentrale Rolle. Ohne diese Kenia-Reisen würde es diese Podcastepisode definitiv nicht geben. Wahrscheinlich auch nicht diesen Podcast, zumindest nicht in dieser Form. Denn die wichtigste Aufgabe der Systemzentrale bildet für den gesamten Podcast mit allen zukünftigen Episoden den zentralen roten Faden. Macht Eure aktuellen und zukünftigen Franchisepartner erfolgreich und zufrieden!

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Wachstum und Erfolg der Systemzentrale

Wachstum und maximaler Erfolg der Systemzentrale – ist das alles? Ich behaupte, dass nahezu jedes Franchisesystem wachsen und maximalen Erfolg erzielen möchte. Aus meiner Sicht geht das nur, wenn ihr als Franchisegeber und Teams in den Systemzentralen niemals Eure wahrscheinlich wichtigste Aufgabe aus den Augen verliert: Macht Eure aktuellen und zukünftigen Franchisepartner erfolgreich und zufrieden!

Aus meiner Sicht ist das Eure Art, Euer unternehmerisches „Glück mit Anderen zu teilen“.

Was meine ich damit? Um dies zu erklären muss ich ein bisschen zurück in meine eigene Geschichte und ich möchte Euch etwas über Kenia erzählen.

Kenia als Auslöser für die Suche nach dem Sinn

Mit meiner heutigen Frau mietete ich in Kenia einen Bungalow und wir lernten auf unvergesslichste Weise Land und Leute kennen. Wir kamen in Berührung mit wahnsinnig netten Menschen, die in Armut in Lehmhütten ohne Strom und Wasser lebten. Und doch kamen Sie uns zufriedener und herzlicher vor, als wir es von zu Hause kannten.

Wir wiederholten die Reise zwei Jahre später als wir nach einer selbst organisierten Benefizaktion zwei Klassenzimmer einer kleinen Schule aus Lehm abreißen und aus Stein und Zement neu aufbauen lassen konnten. Selten war ich so stolz, zufrieden und glücklich wie in dem Moment als ich vor den zwei fast fertig gebauten Klassenzimmern stand. Die Dankbarkeit der Leute vor Ort war spürbar. Ich hatte das Gefühl: „Wow, das war gut, wir hatten etwas Sinnvolles getan!“

Nach drei Wochen auf den staubigen Straßen Kenias (wir waren viel zu Fuß unterwegs) kamen wir zurück nach Deutschland. Am frühen Morgen waren wir von Mombasa abgeflogen und hatten auf dem Weg zum Flughafen unglaublich viele Menschen am Straßenrand liegen und schlafen sehen. Komplett im freien und völlig ohne Schutz. Wir landeten in Frankfurt und bei 300 Km/h im komfortablen und blitzeblank glänzendem ICE vom Frankfurter Flughafen nach Köln erlebte ich einen emotionalen Kulturschock, an dem ich mehrere Jahre zu kauen hatte. Beim Blick in die Gesichter der Mitreisenden fragte ich mich: „Hey was läuft hier eigentlich anders als da unten?“.

Diese zwei für mich persönlich extrem prägenden Reisen nach Kenia haben mich dazu gebracht, gute sieben oder acht Jahre lang darüber nachzudenken, wie diese Welt eigentlich funktioniert oder funktionieren sollte, wie unsere Gesellschaften funktionieren und welche Rolle ich auf dieser Welt spielen möchte. Was bedeuten diese Erfahrungen für mein persönliches Leben?

Der „Zweck der Existenz“ oder „Mein Warum“

Über mehrere Jahre fand ich keinen Ansatzpunkte. Bis ich vier Konzepte in die Hände bekam: Big 5 for Life und Zweck der Existenz von John Strelecky, Start with why von Simon Sinek und Input über die Kairos Lebensphasen von meinem späteren Mentor. (Affiliate-Links)

Weitere anderthalb Jahre später hat mich dies zu einer Art Leitfaden geführt um mich in meinem Leben zu orientieren. Zunächst füllte es eine Din A4 Seite, irgendwann konnte ich es radikal auf wenige Worte runterbrechen: “Glück teilen, Zufriedenheit fördern“ oder als Aufgabe: „Steffen, teile Dein Glück für ein zufriedenes WIR”. Denn wenn ich eins wusste, dann dass ich in diesem Leben bislang wahnsinnig viel Glück hatte. Und dass es mich sehr zufrieden macht, das Leben anderer positiv zu beeinflussen, so wie z.B. mit den Klassenzimmern in Kenia.

Meine Rechnung ist ganz einfach: Wenn alle ungefähr so empfänden wie gerade beschrieben, dann würden alle zufriedener, wenn sie ein bisschen von ihrem persönlichen Glück mit Anderen teilten. Dies wiederum kommt anderen zu Gute, wodurch das ein oder andere Leben nochmal erfüllter und zufriedener wird. Stecke ich viele damit an, werden wir alle, wird die Gesellschaft ein Stück zufriedener. Deshalb „Teile Dein Glück für ein zufriedenes WIR“.

Nun habe ich nach längerer Beschäftigung damit eine persönliche Ausrichtung für mich gefunden. Doch habe ich mich gefragt: Was heißt das für meinen Job innerhalb des FranchisePORTAL? Kann ich diese Ausrichtung im Franchising vergessen, hier geht es eh nur um Macht und Geld?

„Glück teilen“ im Franchising – Illusion?

Nein, ich glaube, der Netzwerkgedanke im Franchising ist nichts anderes als Glück zu teilen. Vermutlich wird keiner von Euch es genau in diesen Worten ausdrücken. Aber darauf kommt es auch nicht an. Es kommt auf Eure Intention an. Es kommt auf die Aufgabe an, die ihr als selbstverständlich erachtet.

Wenn ihr es selbst so seht, dass Euer Franchisesystem nur dann erfolgreich sein und immer weiter wachsen kann, wie ihr alles dafür tut, dass Eure Franchisepartner erfolgreich und zufrieden werden, dann haben wir beide das Gleiche Verständnis. Ich sage dazu „Teilt Euer unternehmerisches Glück“ und ihr sagt „Unsere Leistung ist am Erfolg unserer Partner zu messen.“ Am Ende sind es andere Worte, doch der Kern ist der Gleiche: Nämlich die Erkenntnisse, dass ihr als Systemzentrale nur dann erfolgreich sein könnt, wenn es Eure Partner auch sind und gleichzeitig Lebenszufriedenheit verspüren.

Die wenigen sogenannten schwarzen Schafe im Franchising haben da eine andere Auffassung. Und die möchte ich persönlich dabei nicht unterstützen!

Die Schlussfolgerung ist klar: Ihr seid selbst erst dann zufrieden, wenn der unternehmerische Erfolg Eurer Franchisepartner und deren Lebenszufriedenheit mit Eurer Unterstützung auch wirklich steigt. Das Beste daran ist: Mit dieser Auffassung werdet ihr selbst zufriedener, automatisch wachsen und maximalen Erfolg erzielen.

Das FranchiseUNIVERSUM

Mit dem FranchiseUNIVERSUM möchten wir Euch genau dabei unterstützen, maximal erfolgreich zu werden und zu wachsen. Das tun wir, indem wir einerseits dafür sorgen, dass tolle Interessenten Eure Franchisepartner werden und indem wir andererseits die unglaublichen Möglichkeiten im Internet so einsetzen, dass ihr Eure Partner zu Erfolg und Zufriedenheit führen könnt.

Was ihr im Universum findet und wie ihr damit Eurer wichtigsten Aufgabe gerecht werdet, darüber sprechen wir im nächsten Video. Wenn ihr wollt, schaut schon mal vorbei unter www.franchiseuniversum.de. Ich würde mich freuen, wenn ihr dort die gleiche Auffassung wiederfindet, wie ich sie gerade beschrieben haben.

Soweit für heute, wir lesen uns im Blog, hören uns im Podcast oder sehen uns im nächsten Video! Macht es gut!