Corona-Soforthilfe, Webinare und Kredit

Gemeinsam durch die Krise




Es ist die Zeit für Lösungen anstelle von Problemen, Zusammenhalt anstelle von Egoismus, Mut anstelle von Zweifel und Handlung anstelle von Stillstand.Ihr Steffen Kessler



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Corona-Meldungen für Unternehmen

Kurzarbeit

06.04.20
Die Wirtschaftsleistung könnte mit Kurzarbeit deutlich weniger schrumpfen als ohne, heißt es in einer Rechnung. Die Produktion könne schneller wieder hochgefahren werden. Durch Kurzarbeit kann der Wirtschaftseinbruch, den die Corona-Pandemie verursacht, einer Auswertung zufolge fast halbiert werden.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-04/kurzarbeit-coronavirus-pandemie-wirtschaftseinbruch

03.04.20
Vom 1. April an können Arbeitnehmer in Kurzarbeit Geld dazuverdienen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg teilte mit, wer in einem sogenannten systemrelevanten Bereich eine Beschäftigung aufnehme, müsse sich den Lohn nicht auf das Kurzarbeitergeld anrechnen lassen. Die Grenze ist das vorherige Nettoeinkommen, die Regelung gelte bis Ende Oktober.
https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/beruf/ab-1-april-koennen-arbeitnehmer-in-kurzarbeit-geld-dazuverdienen_aid-49913449

28.3.20
Kurzarbeit können alle gewerblichen Unternehmen beantragen, auch Betriebe, die kulturellen oder sozialen Zwecken dienen. Kurzarbeit ist nicht von der Größe des Unternehmens abhängig. Es muss mindestens eine/n abhängig beschäftige/n ArbeitnehmerIn geben.
https://www.dgb.de/themen/++co++a94a239e-6a99-11ea-bab2-52540088cada

28.3.20
Das Kurzarbeitergeld kann für alle Beschäftigten gezahlt werden, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Beschäftigte, die vor Beginn der Kurzarbeit im Urlaub sind oder Krankengeld erhalten, sind vom Kurzarbeitergeld ausgenommen. Für diese muss der Arbeitgeber weiter aufkommen.
https://www.dgb.de/themen/++co++a94a239e-6a99-11ea-bab2-52540088cada

28.3.20
Ausländische Beschäftigte haben unabhängig vom Aufenthaltsstatus und von der Staatsangehörigkeit ebenfalls Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Für bestimmte Gruppen gibt es allerdings Sonderregelungen oder Ausnahmen, die zu beachten sind. Mehr dazu: https://www.dgb.de/-/xx1
https://www.dgb.de/themen/++co++a94a239e-6a99-11ea-bab2-52540088cada

28.3.20
Wenn ArbeitnehmerInnen in der Zeit, in der sie Kurzarbeitergeld beziehen, krank und arbeitsunfähig werden, besteht der Anspruch auf Kurzarbeitergeld für sechs Wochenfort (sog. Kranken-Kurzarbeitergeld). Tritt die Arbeitsunfähigkeit vor dem Bezug von Kurzarbeitergeld ein, besteht für den Zeitraum der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für die Zeit der Kurzarbeit Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Nach Ende der Lohnfortzahlung besteht Anspruch auf Krankengeld durch die Krankenkasse.
https://www.dgb.de/themen/++co++a94a239e-6a99-11ea-bab2-52540088cada

28.3.20
Beschäftigte, die schon vor Einführung einer Kurzarbeit eine Nebentätigkeit hatten, können diese fortführen. Maßgeblich ist der erste Abrechnungsmonat des Kurzarbeitergeldes. Das daraus erzielte Einkommen wird nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.
https://www.dgb.de/themen/++co++a94a239e-6a99-11ea-bab2-52540088cada

23.03.20
Die Regierung erwartet 2,15 Millionen Fälle von konjunkturellem Kurzarbeitergeld – Kostenpunkt: 10,05 Milliarden Euro. In der Metall- und Elektroindustrie und in der Systemgastronomie stocken die Unternehmen das Kurzarbeitergeld auf – die Gewerkschaften fordern, das dies generell geschieht.
https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-massnahmenpaket-faq-101.html

23.03.20
Mit dem Kurzarbeitergeld hat der Staat ein Instrument geschaffen, welches kleinen und großen Unternehmen ermöglicht, in Krisenzeiten qualifizierte Mitarbeiter zu halten, anstatt sie aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu entlassen. … Auch ist zu überlegen, ob nicht Zugeständnisse an die Belegschaft, wie z.B. Weihnachtsgeld für die Zeit nach der Krise, gemacht werden können, damit die Zustimmung zur Kurzarbeit leichter fällt.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/corona-kurzarbeit-aenderung-regierung-einbussen-gehalt/

23.03.20
Bei den Beschäftigten führt die Kurzarbeit also zu einem Gehaltsverzicht von bis zu 40 Prozent. … Dafür bleibt ihr Arbeitsplatz erhalten – das Kurzarbeitergeld ist nur übergangsweise. … Der Arbeitgeber kann das Kurzarbeitergeld freiwillig aufzustocken, um die Verluste beim Arbeitnehmer auszugleichen. Einen Rechtsanspruch hierauf hat der Mitarbeiter jedoch nicht.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/corona-kurzarbeit-aenderung-regierung-einbussen-gehalt/

23.03.20
Die Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung reduzieren sich für den entfallenen Arbeitslohn auf 80 Prozent der normalen Sätze und werden allein vom Arbeitgeber bezahlt, die Arbeitsagentur erstattet ihm die Summe. Kurzarbeitergeld muss nicht versteuert werden. Es wird zwar in der Steuererklärung angegeben, wirkt sich aber nicht auf den Steuersatz aus. Kurzarbeitergeld wird für höchstens 12 Monate gezahlt, die Bundesregierung kann es auf bis zu 24 Monate verlängern.
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Corona-Kurzarbeit-statt-Arbeitslosigkeit,kurzarbeitergeld108.html

20.03.20
Auch ein vollständiger Entgeltausfall von 100 Prozent kann Kurzarbeit darstellen (sog. „Kurzarbeit Null“). Mithin wäre grundsätzlich auch bei einer vollständigen Betriebsschließung die Möglichkeit eröffnet, Kurzarbeitergeld zu beantragen.
https://www.meyer-koering.de/meldungen/3720/kurzarbeit-aber-wie-geht-das

20.03.20
Unbezahlter Urlaub ist im Grunde eine unbezahlte Freistellung; dies ist nur auf Verlangen oder mit Zustimmung des Arbeitnehmers möglich. Zu beachten ist – jedenfalls im Interesse des Arbeitnehmers – dass nach vier Wochen der Sozialversicherungsschutz entfällt und damit der Arbeitnehmer seinen Krankenversicherungsschutz zu verlieren droht. … Kurzarbeit – wo der Arbeitnehmer dann für den Lohn- bzw. Gehaltsausfall Kurzarbeitergeld bekommt – dürfte in vielen Fällen die bessere Lösung sein.
https://www.spiegel.de/karriere/coronavirus-was-arbeitgeber-jetzt-wissen-muessen-und-arbeitnehmer-wissen-sollten-a-61cb65b9-808a-4901-82e5-b43df0ec3476

20.03.20
Fügt sich der Arbeitnehmer der Anordnung nicht und ist er auch nicht bereit, den Arbeitsvertrag anzupassen, bleibt dem Arbeitgeber nur noch die Änderungskündigung, gegen die der Arbeitnehmer vor Gericht klagen kann. Außerdem müssen grundsätzlich die jeweils geltenden Kündigungsfristen vom Arbeitgeber beachtet werden.
https://www.meyer-koering.de/meldungen/3720/kurzarbeit-aber-wie-geht-das

20.03.20
Ein Mitarbeiter muss Kurzarbeit nicht zustimmen. Dann hat der Arbeitgeber aber die Option, eine betriebsbedingte Kündigung auszusprechen.
https://www.spiegel.de/karriere/coronavirus-was-arbeitgeber-jetzt-wissen-muessen-und-arbeitnehmer-wissen-sollten-a-61cb65b9-808a-4901-82e5-b43df0ec3476

20.03.20
Fehlt es an einer tarifvertraglichen Rechtsgrundlage, können auch in Arbeitsverträgen wirksam Bestimmungen zur Einführung von Kurzarbeit geregelt werden. Wenn der schriftliche Arbeitsvertrag keine Klausel für die Einführung von Kurzarbeit enthält, kann Kurzarbeit nach überwiegender Auffassung auch stillschweigend vereinbart werden, indem der Arbeitgeber sie anordnet und der Arbeitnehmer, der von der Kurzarbeit betroffen ist, die Anordnung widerspruchslos umsetzt.
https://www.meyer-koering.de/meldungen/3720/kurzarbeit-aber-wie-geht-das

20.03.20
Der Arbeitgeber muss also zunächst alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen haben, um den Arbeitsausfall zu verhindern. Beispielsweise muss der Arbeitgeber den Mitarbeitern zunächst bezahlten Urlaub gewähren, sofern dem nicht vorrangige Urlaubsinteressen der Mitarbeiter entgegenstehen. Darüber hinaus muss der Arbeitsausfall zunächst durch den Abbau von Arbeitszeitguthaben kompensiert werden.
https://www.meyer-koering.de/meldungen/3720/kurzarbeit-aber-wie-geht-das

16.03.20
Kurzarbeitergeld rückwirkend ab 1. März. Vor allem für Unternehmen, die unter massiven Lieferengpässen leiden oder behördlich geschlossen werden müssen. Unternehmen können bereits dann Kurzarbeitergeld beantragen, wenn zehn Prozent der Beschäftigten im Betrieb von Arbeitsausfall betroffen sind.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kurzarbeitergeld-corona-101.html

16.03.20
Die BA übernimmt beim Kurzarbeitergeld 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, bei Arbeitnehmern mit Kind 67 Prozent. Arbeitgebern werden die Sozialversicherungsbeiträge, die sie auch bei Kurzarbeit zu zahlen haben, in voller Höhe erstattet.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/kurzarbeitergeld-corona-101.html
In einem zweiten Schritt muss das Unternehmen das KUG für jeden einzelnen von dem Arbeitsausfall betroffenen Arbeitnehmer errechnen und mittels eines Formulars der AfA beantragen. Hierfür gilt eine Ausschlussfrist von drei Monaten beginnend mit dem Monat, für den erstmalig KUG beantragt wurde. Die AfA erstattet den Unternehmen dann das von ihm verauslagte KUG.
https://www.humanresourcesmanager.de/news/corona-virus-kurzarbeit-erste-hilfe-fuer-unternehmen.html

16.03.20
KUG wird erst ab dem Monat gewährt, in dem der Arbeitsausfall bei der AfA schriftlich angezeigt wurde. Diese Anzeige sollte daher bereits frühzeitig vorgenommen werden. In der Anzeige muss der Arbeitgeber zunächst die Ursachen für den Arbeitsausfall begründen. Daraufhin erlässt die AfA in der Regel sehr kurzfristig einen Anerkennungsbescheid, mit dem KUG bei Vorliegen der Voraussetzungen anerkannt wird.
https://www.humanresourcesmanager.de/news/corona-virus-kurzarbeit-erste-hilfe-fuer-unternehmen.html

16.03.20
Gründe für Kurzarbeit können daher unter anderem Absatzrückgang, Rohstoffmangel, Unterbrechungen der Lieferkette oder ähnliches sein, sofern diese unvermeidbar sind. Die Corona-bedingten betrieblichen Einschränkungen können daher einen Anspruch auf KUG begründen. Sinn und Zweck des KUG ist, Entlassungen zu vermeiden. KUG wird daher nur gewährt, wenn der Arbeitsausfall aus einer ex-ante Perspektive vorübergehend ist.
https://www.humanresourcesmanager.de/news/corona-virus-kurzarbeit-erste-hilfe-fuer-unternehmen.html

Wie lange kann Kurzarbeitergeld bezogen werden? Die gesetzliche Grundlage bildet der §104 SGB III. Danach gilt: Kurzarbeitergeld kann für 12 Monate bezogen werden. Unterbrechungen der Kurzarbeit von mindestens 1 Monat können die Bezugsfrist verlängern. Achtung: Bei Unterbrechungen der Kurzarbeit von 3 Monaten und länger muss Kurzarbeit wieder neu angezeigt werden.
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Welche persönlichen Voraussetzungen (der Beschäftigten) müssen erfüllt werden? Die gesetzliche Grundlage bildet der § 98 SGB III. Fortsetzung einer versicherungspflichtigen (ungekündigten) Beschäftigung. Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung aus zwingenden Gründen oder im Anschluss an eine Ausbildung
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Die gesetzliche Grundlage bildet der § 99 SGB III. Danach gilt: Die Anzeige des Arbeitsausfalls muss in dem Monat eingehen, in dem die Kurzarbeit beginnt: schriftlich bei der Agentur für Arbeit am Betriebssitz. Eine Begründung des erheblichen Arbeitsausfalls ist erforderlich.
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Das Formular, das Sie benötigen, um den Arbeitsausfall anzuzeigen, können Sie herunterladen: Formular zur Anzeige des Arbeitsausfalls (PDF). Den Antrag auf Kurzarbeitergeld können Sie ebenfalls herunterladen: Antrag auf Kurzarbeitergeld (PDF). Sie können Kurzarbeitergeld auch online beantragen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite „Kurzarbeitergeld“
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Liquiditätshilfen
08:04.20
Eine neue Initiative will mit Unterstützung aus Politik und Verbänden das Eigenkapital des deutschen Mittelstandes stärken. Dazu soll Kapital privatwirtschaftlicher Investoren wie Unternehmen, Beteiligungsgesellschaften, Family Offices und vermögender Privatinvestoren schnell aktiviert werden, teilte die “Initiative zur Stärkung des Eigenkapitals im deutschen Mittelstand” (ISEM) am Mittwoch in Hamburg mit.
https://www.absatzwirtschaft.de/initiative-will-privates-kapital-fuer-mittelstand-mobilisieren-171510/

08.04.20
Die heute vom Kabinett beschlossene Formulierungshilfe enthält einen Gesetzentwurf, der Regelungen zum Schutz von Veranstaltern von Musik-, Kultur-, Sport-, oder sonstigen Freizeitveranstaltungen und von Betreibern von Freizeiteirichtungen wie Museen, Schwimmbäder oder Sportstudios vor dem wirtschaftlichen Aus vorsieht. Gleichzeitig werden Verbraucherinnen und Verbraucher davor geschützt, dass ihre Erstattungsansprüche durch Insolvenzen wirtschaftlich wertlos würden.
https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Tickets/Corona_Ticket_node.html;jsessionid=8A6039B337FBDC43C4827C71A1F67E19.2_cid289

06.04.20
KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen bald den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

06.04.20
Künstlersozialversicherung: Bei Versicherten, deren Einkommensprognose sich verändert hat, besteht die Möglichkeit, der Künstlersozialkasse die geänderte Einkommenserwartung zu melden. Die Beiträge werden den geänderten Verhältnissen angepasst. Bei akuten Zahlungsschwierigkeiten können zudem individuelle Zahlungserleichterungen gewährt werden.
Bei abgabepflichtige Unternehmen können die monatlichen Vorauszahlungen reduziert werden.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

06.04.20
Verbraucherdarlehen: Für Darlehensverträge soll eine gesetzliche Stundungsregelung und eine Vertragsanpassung nach Ablauf der Stundungsfrist eingeführt werden. Die Regelungen sind zunächst bis zum 30. September 2020 befristet.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

06.04.20
Maßnahmen auf europäischer Ebene: Auch auf europäischer Ebene werden Unterstützungsmaßnahmen ergriffen, von denen auch der Kultur- und Kreativsektor profitieren kann. Dazu gehören Hilfen für Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Garantiefonds über den Europäischen Investment Fund oder COSME (Competitiveness of SME) ebenso wie die „Corona Response Investment Initiative (CRII)“ der EU mit der Mittel für spezifische Maßnahmen im Zusammenhang mit Corona bereitgestellt werden sollen.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

06.04.20
Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen: Unternehmen und Betriebe, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in Zahlungsschwierigkeiten befinden, können ihre Sozialversicherungsbeiträge stunden. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 30. April 2020 befristet und greifen, wenn andere Regelungen zur Entlastung ausgeschöpft wurden.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

06.04.20
Wegen der Zusatzbelastungen in der Corona-Krise sollen Vollzeitbeschäftigte in der Altenpflege mit dem Juli-Gehalt eine Prämie von 1.500 Euro bekommen. Für Azubis ist eine Extra-Zahlung von 900 Euro geplant. Teilzeitbeschäftigte sollen eine Prämie entsprechend ihrer tatsächlich geleisteten Stunden erhalten.
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/corona-pflegekraefte-praemie-100.html

06.04.20
Die Bundesregierung spannt einen weiteren umfassenden Schutzschirm für den Mittelstand angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise. Auf Basis des am 03. April 2020 von der EU-Kommission veröffentlichten angepassten Beihilfenrahmens führt die Bundesregierung umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand ein.
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html

30.03.20
Die Bundesregierung hatte bereits am 23.3. eine weitere zentrale Gesetzesinitiativen ergriffen, die den Zugang zu Grunsicherungsleistungen erleichtert. Das vom Arbeits- und Sozialministerium erarbeitete, am 25.3. vom Bundestag und am 27.3. vom Bundesrat beschlossene „Sozialschutzpaket“, also das „Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung…“, eröffnet den Zugang zur Grundsicherung für ein halbes Jahr zu wesentlich erleichterten Bedingungen.
https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100

30.03.20
Eine staatliche Entschädigung gibt es derzeit für (Solo-)Selbstständige nur, wenn sie wegen einer behördlich angeordneten Quarantäne nicht arbeiten dürfen. Um deren Höhe zu bestimmen, wird der Durchschnittsgewinn des Vorjahres herangezogen, zusätzlich gibt es auf Antrag angemessenen Ersatz für weitere nicht gedeckte Betriebsausgaben. Geregelt ist das alles im § 56 Infektionsschutzgesetz.
https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100

30.03.20
Gesetzliche Krankenkassen senken die Beiträge für freiwillig Versicherte ebenfalls, wenn ein entsprechender (kassenindividueller) Antrag gestellt wird, (wenn der Gewinn gegenüber dem Vorjahr um mindestens ein Viertel eingebrochen ist). Üblicherweise wollen die Kassen als Nachweis einen aktuellen Vorauszahlungsbescheid des Finanzamts sehen, der natürlich erst einmal beantragt werden müsste. Viele Kassen bieten zurzeit an, die Beiträge bis zu drei Monaten zinslos zu stunden, solange noch keine Fördermittel oder Kredite geflossen sind.
https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100

30.03.20
Pflichtversicherte, die an die Gesetzliche Rentenversicherung einen Beitrag nach tatsächlichem Einkommen zahlen, ist es ebenfalls gar nicht so einfach, den Beitrag schnell anzupassen: Dem steht § 165 SGB 6 (1a) entgegen, der den Nachweis verlangt, dass das Einkommen seit dem letzten Steuerbescheid um mehr als 30 Prozent gesunken ist. Und erst nach Vorliegen solcher Unterlagen wird der Beitrag (und das erst im Folgemonat) korrigiert.
https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100

30.03.20
Die zentrale Maßnahme Liqudität zu sichern dürfte sein: Einkommensteuer-Vorauszahlungen ändern. Dazu kannst du (ebenso wie für Stundungsanträge) seit kurzem ein Formblatt der Steuerbehörden verwenden. Die Alternative bzw. der bisherige Weg lautet: Du schreibst (formlos) ans Finanzamt, dass du Einspruch gegen den Einkommensteuer-Vorauszahlungsbescheid erhebst. Gleichzeitig beantragst du die Vorauszahlungen herabzusetzen und den Vollzug der bereits festgesetzten Vorauszahlungen auszusetzen.
https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100

30.03.20
Die Zahlung von Arbeitslosengeld ist für Selbstständige derzeit auf zwei Auszahlungen pro „zu dieser Versicherungspflicht führenden Tätigkeit“ begrenzt. – Eine Klausel im § 28a SGB 3, die wir seit ihrer Einführung vehement kritisieren.Um möglichst wenige Selbstständige in die Arbeitslosenversicherung aufnehmen zu müssen und das so unattraktiv wie möglich zu machen, dürfen sich nur Personen versichern, die aus einer abhängigen Beschäftigung kommend arbeitslos werden, dann gründen und sich weiter versichern „dürfen“.
https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100

23.03.20
Unternehmen jeder Größe erhalten steuerliche Hilfen, um ihre Liquidität zu verbessern. Für unmittelbar vom Coronavirus betroffene Unternehmen gilt bis Ende 2020: Finanzbehörden gewähren Stundungen von Steuerschulden. Steuervorauszahlungen können angepasst werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen wird verzichtet.
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-13-Milliarden-Schutzschild-fuer-Deutschland.html

23.03.20
Über die staatliche KfW wird ein Milliarden-Hilfsprogramm zur Verfügung gestellt, um Unternehmen, Selbständige und Freiberufler mit Liquidität zu versorgen. Dazu stellt die KfW in unbegrenztem Volumen verschiedene Kreditprogramme bereit. Dies lindert gerade für kleine und mittelständische Unternehmen unverschuldete Finanznöte. Betroffene Unternehmen erhalten Zugang zu den KfW-Krediten über ihre Hausbank. Dort können sie bei Bedarf auch auf das Instrument von Bürgschaften zurückgreifen.
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-13-Milliarden-Schutzschild-fuer-Deutschland.html

23.03.20
Der Bund gründet einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der sich insbesondere an große Unternehmen richtet und großvolumige Hilfen gewähren kann. Er ergänzt die bereits beschlossenen Liquiditätshilfen über die KfW Sonderprogramme. Der Fonds erhält: 100 Milliarden Euro für Kapitalmaßnahmen, 400 Milliarden Euro für Bürgschaften. Mit bis zu 100 Milliarden Euro kann der Fonds bereits beschlossene KfW-Programme refinanzieren.
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-13-Milliarden-Schutzschild-fuer-Deutschland.html

23.03.20
Die Soforthilfe sieht folgende Zuschüsse vor: Selbständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro, Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten bis zu 15.000 Euro. Selbständige erhalten leichter Zugang zur Grundsicherung, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Die Vermögensprüfung wird für sechs Monate ausgesetzt, Leistungen sollen sehr schnell ausgezahlt werden.
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-13-Milliarden-Schutzschild-fuer-Deutschland.html

23.03.20
Der Bund stellt 50 Milliarden Euro bereit, um unbürokratische Soforthilfe für kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler zu gewähren. Damit werden einmalig für drei Monate Zuschüsse zu Betriebskosten bewährt, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Soforthilfe ergänzt die Programme der Länder.
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-13-Milliarden-Schutzschild-fuer-Deutschland.html

20.03.20
Die KfW wird für kleine und mittlere sowie bzw. für große Unternehmen je ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %.
https://www.meyer-koering.de/meldungen/3717/bafin-erleichtert-die-stundung-von-krediten

19.03.20
Um zu verhindern, dass Gründer und Startup-Unternehmen gleich wieder aufgeben müssen, sollen Bürgschaften des Landes massiv aufgestockt werden, erklärte NRW Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Die Mittel dafür würden von derzeit 900 Millionen auf 5 Milliarden Euro erhöht. Und es soll schnell gehen: Anträge auf solche Landesbürgschaften würden innerhalb von einer Woche bearbeitet, versprach der Minister.
https://www.tagesschau.de/regional/nordrheinwestfalen/wdr-story-33173.html

19.03.20
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die bestehenden Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern.
https://www.meyer-koering.de/meldungen/3717/bafin-erleichtert-die-stundung-von-krediten

19.03.20
Viele Kreditnehmer werden in der jetzigen Krise mit ihrer Bank über Liquiditätshilfen sprechen müssen. Neben der Gewährung zusätzlicher Darlehen kann auch die Stundung anstehender Zahlungen Einnahmeausfälle wenigstens abfedern. … Die BaFin hat gestern die Interpretation der aufsichtsrechtlichen Anforderungen für die Stundung von Annuitätendarlehen bis zu zwei Monaten (60 Tagen) gelockert.
https://www.meyer-koering.de/meldungen/3717/bafin-erleichtert-die-stundung-von-krediten

17.03.20
Kleine und große Unternehmen sollen jetzt möglichst schnell über ihre Hausbank einen NRW-Bank-Kredit bekommen, um Liquiditätsengpässe oder drohende Insolvenz zu vermeiden. Dafür hat die NRW Bank zum einen ihre Bedingungen für die Hausbanken attraktiver gemacht: Statt 50 Prozent des Haftungsrisikos müsse diese nun nur noch 20 Prozent übernehmen.
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/nrw-bank-schnelle-kredite-100.html

Steuer
07.04.20
Die Steuerberatungsgesellschaft ETL hat einen Formular-Vordruck zur Verfügung gestellt, um unkompliziert Steuererleichterungen zu beantragen (Stundung oder Herabsetzung von Vorauszahlungen). https://www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/formular-zur-beantragung-von-steuererleichterungen-waehrend-corona/

06.04.20
Wer von seinem Arbeitgeber ins Homeoffice geschickt wird, könnte Steuern sparen und unter Umständen sogar die Kosten für ein Arbeitszimmer absetzen…Entsprechend werden zehn Prozent der Mietkosten als Werbungskosten eingetragen. Ähnliches gilt für Strom und Wasser. So können maximal 1250 Euro geltend gemacht werden – auch dann, wenn das Arbeitszimmer nicht das ganze Jahr als solches genutzt wird.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/homeoffice-steuer-101.html

06.04.20
Kosten für Telefon, Internet und Büroartikel kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer – unabhängig vom häuslichen Arbeitszimmer – pauschal steuerfrei erstatten: entweder 20 Prozent der jeweiligen Monatsabrechnung oder aber maximal 20 Euro pro Monat. Ansonsten ist es möglich, die Kosten dafür anteilig als Werbungskosten abzusetzen. Meist akzeptieren die Finanzämter eine Aufteilung in 50 Prozent Privatnutzung und 50 Prozent berufliche Nutzung.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/homeoffice-steuer-101.html

28.03.20
Immer mehr Bundesländer positionierten sich zwischenzeitlich dahingehend, dass sie auf Antrag die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung für 2020 auf bis zu 0 Euro herabsetzen und den bereits gezahlten Betrag den durch die Krise beeinträchtigen Unternehmen erstatten würden (s. zum derzeitigen Stand nachfolgende Übersicht).
https://www.ebnerstolz.de/de/corona-steuerstundung-umsatzsteuer-umsatzsteuersondervorauszahlung-323575.html

25.03.20
So wurden von der Bundesregierung wurden Erleichterungen in Bezug auf Steuerzahlungen, u.a. Vereinfachung von Steuerstundungen, beschlossen. Der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) hat nun nachgezogen und mit einem Rundschreiben vom 24.3.2020 bei ihren Mitgliedern erleichterte Stundungsmöglichkeiten von Sozialversicherungsbeiträgen angeregt. Die Einzugsstellen können grundsätzlich fällige Sozialversicherungsbeträge unter bestimmten Voraussetzungen stunden (§ 76 Abs. 2 SGB IV).
https://www.ebnerstolz.de/de/covid-19-sozialversicherungsbeitraege-323879.html

24.03.20
Für Abzugssteuern, wie die Lohnsteuer und die Kapitalertragsteuer, ist eine Steuerstundung jedoch prinzipiell nicht vorgesehen. Dem Vernehmen nach arbeiten die Finanzministerien der Länder in Abstimmung mit dem BMF an einer Handreichung für die Behandlung der Lohnsteuer, mit der in Kürze zu rechnen ist. Ggf. lässt sich hier aber bereits ein Vollstreckungsaufschub erreichen.
https://www.ebnerstolz.de/de/covid-19-lohnsteuer-323823.html

24.03.20
Nimmt das Finanzamt eine Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen vor, ist die betreffende Gemeinde hieran bei der Festsetzung ihrer Gewerbesteuer-Vorauszahlungen gebunden. Für etwaige Stundungs- und Erlassanträge gilt, dass diese an die Gemeinden und nur dann an das zuständige Finanzamt zu richten sind, wenn die Festsetzung und Erhebung der Gewerbesteuer nicht den Gemeinden übertragen worden ist.
https://www.haufe.de/steuern/finanzverwaltung/corona-steuerliche-massnahmen_164_511572.html

24.03.20
Betroffene Unternehmer und Selbstständige können jetzt und bis 31. Dezember 2020 um zinslose Steuerstundungen bitten. Auch die Herabsetzung der Vorauszahlung und des Steuermessbetrags für Gewerbesteuervorauszahlungen kann man bei seinem Finanzamt beantragen. Alle Maßnahmen sollen dazu dienen, dass die Betriebe jetzt mit Liquidität ausgestattet sind.
https://www.handwerksblatt.de/themen-specials/lassen-sie-sich-nicht-anstecken/steuererleichterungen-wegen-corona-krise

20.03.20
Anträge auf zinslose Stundung von Steuerzahlungen können jetzt vereinfacht gestellt werden. Gleiches gilt für Anträge auf Vollstreckungsaufschub und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen. Die Finanzämter bieten dazu online ein neues Antragsformular an.
https://mdfe.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.662052.de

Die Stundung deiner Steuern kannst du für drei Monate zinslos beantragen. Du musst aber im Antrag angeben, ob im Moment eine Zahlung in Raten möglich ist oder und ab wann du die Raten bezahlen kannst. Dies ist für den Fall wichtig, dass die Stundung nicht auf Null gesetzt wird. Vor Vollstreckungsmaßnahmen bist du im Falle einer ausstehenden Steuerschuld ebenfalls sicher.
https://sevdesk.de/blog/corona-steuerstundungen-beantragen-anleitung/

Stundungen kannst du beantragen für Einkommensteuer, Körperschaftssteuer und die Gewerbesteuervorauszahlung. Vergisst nicht anzugeben, ab welchem Zeitpunkt dies gelten soll. Empfohlen wird dir überdies, dass du nach Antragstellung weiter einen engen Kontakt zum Finanzamt zu pflegen. Das bedeutet, dass du gut daran tust, dich in regelmäßigen Abständen dort immer über weitere Entwicklungen zu informieren.
https://sevdesk.de/blog/corona-steuerstundungen-beantragen-anleitung/

In der Regel werden Steuerstundung nur dann gewährt, wenn Steuernachzahlungen für den Steuerschuldner eine erhebliche Härte darstellt. Genau dieser Härtefall ist aber nun für viele Selbstständige und Unternehmer durch die Corona-Krise gegeben. Das bedeutet, wenn du steuerpflichtig bist und nachweisen kannst, dass du bzw. dein Unternehmen wirtschaftlich stark durch das Coronavirus betroffen bist, kannst du sofort einen Antrag auch Stundung stellen.
https://sevdesk.de/blog/corona-steuerstundungen-beantragen-anleitung/

Kündigung
09.04.20
Ein Sonderkündigungsrecht wegen der „Corona-Krise“ gibt es nicht. Sofern das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist, kann der Arbeitgeber nur aus betriebsbedingten, verhaltensbedingten oder personenbedingten und hier insbesondere aus krankheitsbedingten Gründen kündigen. Dabei kommt eine betriebsbedingte Kündigung insbesondere dann in Betracht, wenn der Arbeitgeber aufgrund der „Corona-Krise“ seinen Betrieb insgesamt einstellt oder aus wirtschaftlichen Gründen Personal abbauen muss.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/kuendigung-wegen-corona-krise_166314.html

09.04.20
Eine verhaltensbedingte Kündigung kommt immer dann in Betracht, wenn der Arbeitnehmer gegen seine Verpflichtung aus dem Arbeitsverhältnis schuldhaft verstoßen hat. So könnte der Arbeitnehmer gegebenenfalls gegen seine Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis verstoßen haben, weil er beispielsweise aus Angst vor einer Infektion seine Arbeitsleistung verweigert oder weil er selbst infiziert und mit diesem Wissen dennoch zur Arbeit erscheint und damit eine Gefährdung für seine Kollegen oder Kunden darstellt.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/kuendigung-wegen-corona-krise_166314.html

08.04.20
Die heute vom Kabinett beschlossene Formulierungshilfe enthält einen Gesetzentwurf, der Regelungen zum Schutz von Veranstaltern von Musik-, Kultur-, Sport-, oder sonstigen Freizeitveranstaltungen und von Betreibern von Freizeiteirichtungen wie Museen, Schwimmbäder oder Sportstudios vor dem wirtschaftlichen Aus vorsieht. Gleichzeitig werden Verbraucherinnen und Verbraucher davor geschützt, dass ihre Erstattungsansprüche durch Insolvenzen wirtschaftlich wertlos würden.
https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Tickets/Corona_Ticket_node.html;jsessionid=8A6039B337FBDC43C4827C71A1F67E19.2_cid289

01.04.20
Kündigungsschutz für Mieter und wichtige Zahlungsaufschübe für Verbraucher und Kleinstgewerbetreibende. Gesetzliche Regelungen treten am 1. April 2020 in Kraft und gelten vorerst bis zum 30. Juni 2020. Nachdem der Deutsche Bundestag vergangene Woche das Gesetz zur Abmilderung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beschlossen hat, sind heute die zivilrechtlichen Vorschriften zum Kündigungsausschluss im Mietrecht sowie zum Zahlungsaufschub bei Verbraucherdarlehensverträgen und existenzsichernden Verträgen wie z. B. über Telefon, Strom und Gas in Kraft getreten.
https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Miete/Corona_Miete_node.html

30.03.20
Für Gewerberaummieter stellt sich auch bei Inkrafttreten der Aussetzung vermieterseitigen Kündigung weiter die Frage, ob und in welcher Höhe sie weiterhin zur Mietzahlung verpflichtet sind, wenngleich die Nutzung des Mietobjekts etwa durch Schutzmaßnahmen nach §28 IfSG behördlich untersagt wurde. Die zeitweise Aussetzung des Kündigungsrechts des Vermieters ist lediglich eine Stundung der Mietzahlungsverpflichtung bis zu dem im Gesetz genannten Zeitpunkt.
https://www.ebnerstolz.de/de/covid-19-mietzahlungen-323099.html

22.03.20
Manche Unternehmen schließen, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Der Einzelhandel sogar notgedungen. Eine Betriebsschließung, auch eine beabsichtigte, kann eine betriebsbedingte Kündigung rechtfertigen. Aber der Unternehmer müsste die ernsthafte Absicht haben, das, was er bislang produziert oder als Dienstleistung erbracht hat, zumindest für eine wirtschaftlich erhebliche Zeitspanne nicht mehr zu produzieren oder zu erbringen.
https://www.dgbrechtsschutz.de/recht/arbeitsrecht/kuendigung/themen/beitrag/ansicht/kuendigung/corona-als-kuendigungsgrund/details/anzeige/

22.03.20
Nicht rechtens wäre es, Arbeitnehmer*innen, die infiziert sind, zu kündigen. Diese Mitarbeiter müssen natürlich zum Schutze der anderen Beschäftigten „raus aus dem Betrieb“, aber eben nur im räumlichen Sinne. Keineswegs muss es zu einem Verlust des Arbeitsplatzes kommen. Aber Achtung: Wer aus Angst vor einer Infektion „schwänzt“, riskiert eine verhaltensbedingte Kündigung.
https://www.dgbrechtsschutz.de/recht/arbeitsrecht/kuendigung/themen/beitrag/ansicht/kuendigung/corona-als-kuendigungsgrund/details/anzeige/

22.03.20
Das Arbeitsrecht gilt trotz der Pandemie unverändert weiter. Das gilt auch für den Kündigungsschutz. Den haben Arbeitnehmer*innen, die länger als ein halbes Jahr in Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern beschäftigt sind. Arbeitgeber brauchen dann einen Kündigungsgrund. Sollte es aktuell zu Kündigungen kommen, die der Arbeitgeber mit der Corona-Pandemie begründet, wird man sich in den meisten Fällen erfolgreich dagegen wehren können.
https://www.dgbrechtsschutz.de/recht/arbeitsrecht/kuendigung/themen/beitrag/ansicht/kuendigung/corona-als-kuendigungsgrund/details/anzeige/

21.03.20
Mietern soll wegen Mietschulden in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen. Das sieht eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Gelten soll dies für Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020. Die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete bleibe aber im Grundsatz bestehen. Auch weiteren Schuldnern, die wegen der Corona-Pandemie ihre vertraglichen Pflichten nicht erfüllen können, sollen keine rechtlichen Folgen drohen. Bei Darlehen soll es eine gesetzliche Stundungsregelung geben.
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-geldnot-so-will-die-regierung-jetzt-mietern-helfen-69533050.bild.html

21.03.20
Eine Klage gegen die Kündigung muss innerhalb von drei Wochen beim Arbeitsgericht eingehen – das gilt auch in Zeiten von Corona. Ausnahmsweise ist die nachträgliche Zulassung verspäteter Klagen möglich, wenn der Arbeitnehmer trotz Anwendung aller ihm nach Lage der Umstände zuzumutenden Sorgfalt daran gehindert ist, die Klage innerhalb von 3 Wochen einzureichen. Dieser Antrag ist nur innerhalb von 2 Wochen nach Behebung des Hindernisses zulässig.
https://www.dgb.de/themen/++co++8ea632c8-69cf-11ea-abfd-52540088cada

In Betracht kommende Gründe mit Bezug zum Corona-Virus können sein: Betriebsbedingte Kündigung – weil die geschäftliche Tätigkeit aufgrund der Coronakrise einbricht und der Betrieb insgesamt eingestellt oder verschlankt werden muss. Verhaltensbedingte Kündigung – etwa wenn ein Arbeitnehmer die Arbeit aus Angst vor einer Infektion verweigert oder wenn er selbst infiziert ist und fahrlässig Kollegen gefährdet. Personenbedingte Kündigung – wenn ein mit Covid-19 infizierter Mitarbeiter mehrere Wochen arbeitsunfähig ist und eine Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit nicht zu erwarten ist.
https://www.rosepartner.de/kuendigung-corona.html

Grundsätzlich sind auch bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie die gewöhnlichen Spielregeln des Arbeitsrechts zu beachten. Hierzu zählen insbesondere die Kündigungsfristen, der Kündigungsschutz, die Sozialauswahl und die Besonderheiten der Kündigungsschutzklage.
https://www.rosepartner.de/kuendigung-corona.html

Für bestimmte Arbeitnehmergruppen gilt ein besonderer Kündigungsschutz. So ist bei der Kündigung von schwangeren Mitarbeiterinnen und Schwerbehinderten eine Genehmigung der zuständigen Behörde einzuholen.
https://www.hk24.de/produktmarken/beratung-service/recht-und-steuern/wirtschaftsrecht/arbeitsrecht/kuendigung/kuendigung-kleinbetriebe-1167522

Bestehen keine besonderen vertraglich oder tariflich festgesetzten Kündigungsfristen, greifen die gesetzlichen Kündigungsfristen des § 622 BGB für die ordentliche Kündigung. … Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes (z.B. schwere Beleidigung des Arbeitgebers, Verweigerung der Arbeit, eigenmächtiger Urlaubsantritt) kann auch im Kleinbetrieb fristlos gekündigt werden (außerordentliche oder fristlose Kündigung, § 626 BGB).
https://www.hk24.de/produktmarken/beratung-service/recht-und-steuern/wirtschaftsrecht/arbeitsrecht/kuendigung/kuendigung-kleinbetriebe-1167522

Die betriebsbedingte Kündigung erfordert nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts (Urteil vom 21.02.2001, Aktenzeichen 2 AZR 15/ 00) ein Mindestmaß an sozialer Rücksichtnahme. Eine Kündigung eines erheblich schutzwürdigeren Arbeitnehmers vor der eines weniger schutzwürdigeren Arbeitnehmers ist ohne ein berechtigtes (betriebliches, persönliches oder sonstiges) Interesse nicht zulässig. Allerdings kommt bei der Abwägung dieser Gründe der unternehmerischen Freiheit gegenüber der sozialen Rücksichtnahme ein erhebliches Gewicht zu.
https://www.hk24.de/produktmarken/beratung-service/recht-und-steuern/wirtschaftsrecht/arbeitsrecht/kuendigung/kuendigung-kleinbetriebe-1167522

Ob in einem Unternehmen das Kündigungsschutzgesetz gilt oder nicht, ist von der Anzahl der dort beschäftigten Arbeitnehmer abhängig. Seit dem 01.01.2004 gilt das Kündigungsschutzgesetz (KschG) nur noch für Betriebe, die regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigen. Teilzeitbeschäftigung wird bei nicht mehr als 20 Arbeitsstunden pro Woche mit einem Zählwert von 0,5, bei nicht mehr als 30 Arbeitsstunden pro Woche wird mit 0,75 berücksichtigt.
https://www.hk24.de/produktmarken/beratung-service/recht-und-steuern/wirtschaftsrecht/arbeitsrecht/kuendigung/kuendigung-kleinbetriebe-1167522

Aufgezeichnete Webinare

Hier findet Ihr Aufzeichnungen vergangener Webinar-Termine. Alle Webinare stellen wir Euch als Video, Audio oder Zusammenfassung zur Verfügung. Die erste Aufzeichnung mit Corona-Bezug ist Episode 079. Im Folgenden sind die neuesten Aufzeichnungen zu sehen:

092 – Zweiter Franchise-Erfahrungsaustausch in Krisenzeiten
092 – Zweiter Franchise-Erfahrungsaustausch in Krisenzeiten
Am 30.3. fand zum zweiten Mal der digitale Erfahrungsaustausch unter Franchisegebern und Experten unterschiedlicher Fachgebiete statt. Ziel war einerseits fachliche Updates zu teilen, welche Rahmenbedingungen sich in der Vorwoche verändert haben und

Alle Aufzeichnungen zu Corona-Hilfen anzeigen →

Ratgeber-Artikel zu Corona-Hilfen

Täglich erreichen uns unzählige Fachbeiträge mit wertvollen Hinweisen zur Bewältigung der Corona-Krise aus der Perspektive eines Franchise- bzw. Lizenzsystems. Hier findet Ihr alle Beiträge übersichtlich kategorisiert und aufbereitet.

Chance für Corona-Entschädigung bei Betriebsschließung
Chance für Corona-Entschädigung bei Betriebsschließung
Antrag nach Infektionsschutzgesetz fristwahrend stellen! Die Corona-Pandemie stellt viele Unternehmer vor existenzbedrohende Probleme. Unternehmen sind geschlossen, Aufträge brechen weg, die Liquidität schwindet. Im Zusammenhang mit den flächendec
Corona-Prämie für alle Arbeitnehmer bis 1.500 Euro möglich
Corona-Prämie für alle Arbeitnehmer bis 1.500 Euro möglich
Steuer- und sozialversicherungsfreier Bonus nicht nur für systemrelevante Bereiche Laut der Pressemitteilung des BMF vom 3.4.2020 können Arbeitgeber ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfre
BAFA: 100% geförderte Unternehmensberatung für KMUs
BAFA: 100% geförderte Unternehmensberatung für KMUs
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) weist auf seiner Website auf eine am 3. April 2020 modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-Hows für Corona-betroffene Unternehmen hin. Darin heißt es: "Ab sofort können

Alle Fachbeiträge zu Corona-Hilfen anzeigen →

Soforthilfen von Bundesregierung und Bundesländer

Anm.d.R.: Da einige Landesregierungen die konkrete Ausgestaltung der Sofortmaßnahmen noch nicht abgeschlossen haben, kann es vereinzelt zu Änderungen kommen. Die hier gemachten Angaben sind daher ohne Gewähr. Stand: 06.04.2020 – 21:53 Uhr

Bundesregierung und Bundesländer haben umfassende Hilfspakete auf den Weg gebracht, die allen Unternehmern unkompliziert und schnell zur Verfügung gestellt werden sollen.

In dieser Übersicht werden die Finanzhilfen der Bundesregierung und der einzelnen Bundesländer aufgeführt. Diese Liste wird fortlaufend aktualisiert, da sich die Voraussetzungen zum Erhalt der Corona-Finanzspritzen teilweise täglich ändern.

Webinar des Börsenblatt zu Corona-Soforthilfen

Das Börsenblatt versucht in dem Webinar vom 27.03.2020 etwas Licht ins Dunkle zu bringen.

    Themen waren u.a.:
  • Welche Hilfsgelder können beansprucht werden
  • Corona-bedingten finanziellen Engpass nachweisen
  • Soforthilfe beantragen
  • Können Länderhilfen beantragt, wenn Bundeshilfen bereits gewährt sind?

Die wichtigsten Soforthilfen für Unternehmen

Alle Soforthilfen der Bundesregierung

Alle Soforthilfen der Bundesländer

Soforthilfen der Bundesregierung

Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung werden in Abhängigkeit der Anzahl an Beschäftigte/Mitarbeiter, der Umsatz- bzw. Bilanzhöhe und des Unternehmensalters vergeben. Die Instrumente werden einzeln erläutert.


KfW-Schnellkredit 2020 für den Mittelstand
Viele Hilfsprogramme einiger Bundesländer sind Kreditprogramme, die über Hausbanken beantragt werden müssen. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen müssen Banken Kredit- und Risikoprüfungen vornehmen, die während der Krise oft dazu führen, dass Unternehmen diese Hilfen nicht erhalten können. Mit dem KfW-Schnellkredit 2020 wird diese Lücke geschlossen. Der Schnellkredit ist zu 100% durch eine Garantie des Bundes abgesichert und soll für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden.

So wird der Schnellkredit beantragt
Sobald der Schnellkredit von der EU-Kommission genehmigt wurde, kann dieser über Banken und Sparkassen beantragt werden. Mehr Informationen zum KfW-Schnellkredit für den Mittelstand für auf den Seiten der KfW.

Erklärvideo zum KfW-Schnellkredit 2020

Höhe der maximalen Kreditbeträge

  • max. Kreditbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019
  • Unternehmen mit 11 bis 50 Beschäftigte erhalten max. 500.000 Euro
  • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro

Konditionen des KfW-Schnellkredit 2020

  • Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.
  • 10 Jahre Laufzeit
  • Es findet keine Kreditrisikoprüfung statt! Weder durch Hausbank, noch durch KfW

Voraussetzungen um Schnellkredit zu erhalten

  • Das Unternehmen hat zuletzt einen Gewinn erwirtschaftet – entweder 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre.
  • mindestens 11 Beschäftigte


Soforthilfe für kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler
Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen mit nur wenigen Beschäftigten erhalten Soforthilfen von bis zu 15.000 EUR für 3 Monate. Die Laufzeit kann für weitere 2 Monate verlängert werden.

So wird die Soforthilfe beantragt
Das Corona-Soforthilfeprogramm der Bundesregierung ergänzt die Hilfsprogramme der Länder und ist mit anderen Hilfsmaßnahmen kombinierbar.

Aus diesem Grund muss die Soforthilfe der Bundesregierung über die entsprechenden Stellen der Bundesländer beantragt werden. Weiter unten sind diese Stellen in den jeweiligen Bundesländern eingetragen.
Zu den Hilfspaketen der Bundesländer

Höhe der finanziellen Zuschüsse
Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten für 3 Monate einen Zuschuss zu ihren Betriebskosten in Höhe von bis zu 9.000 Euro.

Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten für 3 Monate einen Zuschuss zu ihren Betriebskosten in Höhe von bis zu 15.000 Euro.

Verlängerung dieser Maßnahme
Unter der Voraussetzung, dass die Miete der betriebsstätte nicht um mindestens 20% reduziert wurde, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss für zwei weitere Monate eingesetzt werden.

Voraussetzungen um Soforthilfe zu erhalten
Antragsteller müssen versichern, dass wirtschaftliche Schwierigkeiten (Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass) als Folge der Corona-Krise eingetreten sind und nicht bereits vorher bestanden haben.

Konkret bedeutet es, dass sich das antragsstellende Unternehmen vor dem März 2020 noch nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben darf. Der Schadenseintritt darf erst nach dem 11.03.2020 erfolgt sein.

Eckpunkte-Papier „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“


Weniger und später Steuern zahlen für Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige

Vom Coronavirus betroffene Unternehmen jeder Größe erhalten liquiditätsschonende steuerliche Hilfen. Diese umfassen:

  • Zinsfreie Stundung von Steuerzahlungen (später zahlen)
  • Anpassung von Vorauszahlungen (weniger zahlen)
  • Vollstreckungsmaßnahmen aussetzen (später zahlen)

So werden die steuerlichen Hilfen beantragt
Anträge können beim jeweiligen Finanzamt eingereicht werden.

Finanzamt-Finder des Bundeszentralamt für Steuern

Das zwischen dem Bundesfinanzministerium und den obersten Finanzbehörden der Länder abgestimmte Schreiben zu den steuerlichen Erleichterungen zeigt deutlich, dass die Finanzämter eine schnelle Hilfe für betroffene Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler liefern wollen:

Anträge sind nicht deshalb abzulehnen, weil die Steuerpflichtigen die entstandenen Schäden wertmäßig nicht im Einzelnen nachweisen können. Bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für Stundungen sind keine strengen Anforderungen zu stellen. Auf die Erhebung von Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet werden.


Grundsicherung für Selbstständige
Für 6 Monate wird der Zugang zur Grundsicherung erleichtert. Ziel dieser Maßnahme ist es den Lebensunterhalt und Unterkunft von Selbstständigen trotz Verdienstausfall zu sichern.

So wird die Grundsicherung beantragt
Selbstständige können den Antrag auf Grundsicherung formlos stellen. Ein Telefonanruf beim zuständigen Jobcenter genügt! E-Mail und Post sind ebenfalls möglich.
Hier ist das zuständige Jobcenter leicht zu finden

Der formlose Antrag muss einige Angaben enthalten. Diese Angaben und zusätzliche Hinweise können dem entsprechenden Antragsvordruck entnommen werden.
Zu den Antragsvordrucken

Erklärvideo zum Antrag auf Arbeitslosengeld II mit Informationen zum Antrag auf Grundsicherung

Höhe der finanziellen Zuschüsse
Zunächst wird zur Existenzsicherung ein Regelbedarf gezahlt. Bei alleinstehenden liegt dieser aktuell bei 432 Euro im Monat.

Dem Merkblatt Arbeitslosengeld II / Sozialgeld (Punkt 8.5, Seite 36) können alle Haushaltskonstellationen entnommen werden.

Voraussetzungen für Selbstständige um Grundsicherung zu erhalten
Für Selbstständige wurde der Zugang zur Grundsicherung vorerst für bis zum 30. Juni 2020 erleichtert.

Konkret bedeutet dies, dass Anträge sofort und ohne Vermögensprüfung bewilligt werden. Antragssteller müssen im Antrag versichern, dass Sie über kein erhebliches Vermögen verfügen. Um der Dringlichkeit gerecht zu werden, finden Vermögensprüfungen erst nachträglich statt.

Weitere grundlegende Voraussetzungen zum Erhalt der Grundsicherung:

  • Alter (zwischen 15 und 65 Jahren bzw. Regelaltersgrenze)
  • Gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland
  • Erwerbsfähigkeit: Als erwerbsfähig gilt, wer nicht durch Krankheit oder Behinderung auf absehbare Zeit außerstande ist, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarkts mindestens drei Stunden täglich zu arbeiten.


Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen ausgesetzt

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz setzt für betroffene Unternehmen die Insolvenzantragspflicht vorerst bis zum 30.09.2020 aus. Eine Verlängerung dieser Maßnahme ist per Verordnung bis zum 31. März 2021 möglich.

FAQs mit konkreten Maßnahmen im unteren Teil auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz und Verbraucherschutz


Ausweitung der Möglichkeiten für Kurzarbeit

So kann Kurzarbeit beantragt werden
Unternehmen beantragen Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit:
Zuständige Agentur für Arbeit finden

Erfahrungsbericht des Franchisesystems TeamEscape zur Kurzarbeit
Sebastian Thamm, Leiter Franchise bei TeamEscape berichtet im FranchiseUNIVERSUM-Podcast mit Steffen Kessler über die Erfahrungen von Kurzarbeit in der Corona-Krise.
Hier geht es zum vollständigen Podcast.

Video zum TeamEscape-Erfahrungsbericht

Sonderregelungen zur Kurzarbeit

  • Nur noch 10 Prozent der Beschäftigten im Betrieb müssen vom Arbeitsausfall betroffen sein (statt wie bisher ein Drittel), damit Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen werden kann.
  • Den Arbeitgebern werden die Sozialversicherungsbeiträge, die sie bei Kurzarbeit zahlen müssen, in voller Höhe erstattet (durch die Bundesagentur für Arbeit, BA)
  • Kurzarbeitergeld gibt es auch für Leiharbeitnehmer: Auch Zeitarbeitsunternehmen können bereits jetzt einen Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit anzeigen.
  • Es müssen keine negativen Arbeitszeitsalden mehr aufgebaut werden, um Kurzarbeit zu nutzen: Bisher mussten Betriebe, um Kurzarbeit zu vermeiden, möglichst Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen nutzen.

Kurzarbeit-Sonderseite für Unternehmen


KfW-Corona-Hilfen: Kredite für Selbstständige, Freiberufler, Startups und Unternehmen

Um die Liquidität verbessern und laufende Kosten auch in der Krise weiter bedienen zu können, bietet die Kreditbank für Wiederaufbau (kfW) Kredite zu sehr günstigen Konditionen an.

So werden die zinsgünstigen KfW-Kredite beantragt
KfW-Kredite können nur über Ihre Bank oder Sparkasse beantragt werden.

Sparkassen und Banken sind dazu verpflichtet, KfW-Anträge zu bearbeiten. Gerne tun sie das nicht. Bleiben Sie daher hartnäckig und bereiten den Antrag hier vor:
Online-Assistent für Corona-KfW-Kredite

Höhe der finanziellen Zuschüsse
Pro Unternehmensgruppe können bis zu 1 Mrd. Euro beantragt werden.

Der Kredithöchstbetrag liegt bei:

  • 25 % Ihres Jahresumsatzes 2019 oder
  • dem Doppelten Ihrer Lohnkosten 2019 oder
  • Ihrem Finanzierungsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittlere Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen.

Es gilt das Kriterium, bei dem der höchste Kreditbetrag für Sie möglich ist.

Die Kreditart und Kreditzusage sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Zentral sind das Unternehmensalter und die Unternehmensgröße.

Hier finden Sie alle Corona-Kredite der KfW

Sonderregelung für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre am Markt sind
Auch sehr junge Unternehmen, weniger als 3 Jahre am Markt aktiv bzw. noch keine zwei Jahresabschlüsse vorhanden, können ebenfalls Corona-KfW-Kredite beantragen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Bank bzw. Sparkasse das volle Risiko tragen. Bei älteren Unternehmen übernimmt die KfW bis zu 90% des Risikos.

Sehr jungen Unternehmen bietet die KfW als Alternative den ERP-Gründerkredit – Startgeld an. Über diesen Kredit können bis zu 300.000 Euro für Betriebsmittel, bei einer Risikoübernahme von bis zu 80%, finanziert werden.

Soforthilfen der Bundesländer


Baden-Württemberg: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Baden-Württemberg

So wird die Soforthilfe beantragt

Mehr Informationen zum Antrag der Soforthilfen auf der Corona-Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Wer wird gefördert?

  • Gewerbliche und Sozialunternehmen
  • Solo-Selbstständige
  • Angehörige der Freien Berufe (einschließlich Künstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten; Vollzeitäquivalente)

mit Hauptsitz in Baden-Württemberg.

Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen mit unter fünf Beschäftigten nur dann, wenn mit der selbstständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestritten wird.

Was wird gefördert?

  • Sicherung wirtschaftlicher Existenz
  • Überbrückung akuter Liquiditätsengpässe

Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind daher nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?
Es findet eine Staffelung nach der Anzahl der Beschäftigten statt:

  • 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten,

Obergrenze der Förderung entspricht dem durch die Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder Umsatzeinbruch, ist jedoch durch die oben genannten Förderbeträge gedeckelt.

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Baden-Württemberg

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH

MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH

Landeskreditbank Baden-Württemberg

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Baden-Württemberg

IHK Baden-Württemberg

Gesundheitsämter in Baden-Württemberg


Bayern: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Bayern

So wird die Soforthilfe beantragt

      • Antragsformular (PDF) runterladen und vollständig ausfüllen
      • unterzeichnen und an zuständige Behörde senden (E-Mail oder postalisch)
      • Die Soforthilfe wird von der örtlich zuständigen Bewilligungsbehörde unmittelbar auf das Konto des Antragstellers überwiesen

Hinweis: Es soll zeitnah ein Online-Formular zur Verfügung gestellt werden. Auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landentwicklung und Energie soll darüber informiert werden.

Zuständige Bewilligungs- und Vollzugsbehörden in Bayern
Es wird dringend gebeten, keine Förderanträge an das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zu schicken bzw. zu mailen.

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt durch die für den Antragsteller örtlich zuständige Vollzugsbehörde.

Stadtgebiet München
Landeshauptstadt München
Referat für Arbeit und Wirtschaft
Herzog-Wilhelm-Straße 15
80331 München
Tel: 089 233-22070
E-Mail: wirtschaft-corona@muenchen.de
Internet: www.muenchen.de/arbeitundwirtschaft

Regierungsbezirk Oberbayern außer Stadtgebiet München
Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
80538 München
Telefon: 089 2176-1166
E-Mail: soforthilfe_corona@reg-ob.bayern.de
Internet: www.regierung.oberbayern.bayern.de

Regierungsbezirk Niederbayern
Regierung von Niederbayern
Regierungsplatz 540
84028 Landshut
Tel: 0871 808-2022
E-Mail: soforthilfe-corona@reg-nb.bayern.de
Internet: www.regierung.niederbayern.bayern.de

Regierungsbezirk Oberpfalz
Regierung der Oberpfalz
Emmeramsplatz 8
93047 Regensburg
E-Mail: Corona-Soforthilfe-fuer-Unternehmen@reg-opf.bayern.de
Internet: www.regierung.oberpfalz.bayern.de

Regierungsbezirk Oberfranken
Regierung von Oberfranken
Ludwigstraße 20
95444 Bayreuth
Tel. der IHK für Oberfranken: 0921 886-0
Tel. der Handwerkskammer für Oberfranken: 0921 910-150
Tel. der IHK zu Coburg: 09561 7426-776
E-Mail: sachgebiet20@reg-ofr.bayern.de
Internet: www.regierung.oberfranken.bayern.de

Regierungsbezirk Mittelfranken
Regierung von Mittelfranken
Promenade 27
91522 Ansbach
Tel: 0981 53-1320
E-Mail: soforthilfe.corona@reg-mfr.bayern.de
Internet: www.regierung.mittelfranken.bayern.de

Regierungsbezirk Unterfranken
Regierung von Unterfranken
Peterplatz 9
97070 Würzburg
Telefon: 0931 380-1273
Aschaffenburg Landkreis:
SoforthilfeCorona-AB-Landkreis@reg-ufr.bayern.de
Aschaffenburg Stadt:
SoforthilfeCorona-AB-Stadt@reg-ufr.bayern.de
Hassberge Landkreis:
SoforthilfeCorona-HAS-Landkreis@reg-ufr.bayern.de
Bad Kissingen Landkreis:
SoforthilfeCorona-KG-Landkreis@reg-ufr.bayern.de
Kitzingen Landkreis:
SoforthilfeCorona-KT-Landkreis@reg-ufr.bayern.de
Miltenberg Landkreis:
SoforthilfeCorona-MIL-Landkreis@reg-ufr.bayern.de
Main-Spessart Landkreis:
SoforthilfeCorona-MSP-Landkreis@reg-ufr.bayern.de
Rhön-Grabfeld Landkreis:
SoforthilfeCorona-RG-Landkreis@reg-ufr.bayern.de
Schweinfurt Landkreis:
SoforthilfeCorona-SW-Landkreis@reg-ufr.bayern.de
Schweinfurt Stadt:
SoforthilfeCorona-SW-Stadt@reg-ufr.bayern.de
Würzburg Landkreis:
SoforthilfeCorona-Wue-Landkreis@reg-ufr.bayern.de
Würzburg Stadt:
SoforthilfeCorona-Wue-Stadt@reg-ufr.bayern.de
Internet: www.regierung.unterfranken.bayern.de

Regierungsbezirk Schwaben
Regierung von Schwaben
Fronhof 10
86152 Augsburg
Telefon: 0821 327-2428
E-Mail: soforthilfe-corona@reg-schw.bayern.de
Internet: www.regierung.schwaben.bayern.de

Wer wird gefördert?

    • gewerbliche Unternehmen
    • selbstständige Angehörige der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige)

mit Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern.

Sollte es sich um ein verbundenes Unternehmen handeln ist hinsichtlich des Liquiditätsengpasses auf das Gesamtunternehmen abzustellen.

Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen. Das heißt, nicht anzurechnen sind z.B. langfristige Alters­versorgung (Aktien, Immobilien, Lebensversicherungen, etc.) oder Mittel, die für den Lebensunterhalt benötigt werden.

Was wird gefördert?

      • existenzbedrohende wirtschaftliche Schieflage
      • Liquiditätsengpässe

Wie wird gefördert?
Die Förderhöhe ist nach der Zahl der Erwerbstätigen gestaffelt:

      • bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro,
      • bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro,
      • bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro,
      • bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.
Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente
Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Bayern

Leitfaden: Corona-Soforthilfen beantragen

BGG Bayerische Garantiegesellschaft mbH für mittelständische Beteiligungen

BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH

LfA Förderbank Bayern

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Bayern

IHK Bayern

Gesundheitsämter in Bayern


Berlin: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Berlin

So wird die Soforthilfe beantragt

Die folgenden Informationen werden benötigt:

  • Name, Straße, PLZ, Rechtsform der Firma
  • Ausweisdokument
  • Steuer-ID
  • Bankverbindung der Firma

Mehr Informationen auf den Seiten der Investitionsbank Berlin

Wer wird gefördert?

  • Soloselbständige (Personen, die eine selbständige Tätigkeit allein, d. h. ohne angestellte Mitarbeiter ausüben)
  • Freiberufler und
  • Kleinstunternehmen (inkl. eingetragene Vereine)

mit bis zu 10 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) und Betriebsstätte bzw. Sitz in Berlin.

Was wird gefördert?

  • Fortlaufenden betriebliche Sach- und Finanzaufwände
  • Kompensation von Personalkosten (auch das eigene Gehalt)
  • Unternehmer-/ Unternehmenseinkünften (bis zu 6 Monate für Soloselbständige und 3 Monate bei Unternehmen)

Wie wird gefördert?
Antragsteller mit bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente):

  • 5.000 EUR für Personalkosten und Unternehmer-/ Unternehmenseinkünften
  • zusätzlich bis zu 5.000 EUR für fortlaufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwand

Antragsteller mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente):

  • bis zu 15.000 EUR für fortlaufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwand

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Berlin

BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH

Investitionsbank Berlin

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Berlin

IHK Berlin

Gesundheitsämter in Berlin


Brandenburg: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Brandenburg

So wird die Soforthilfe beantragt

  • Antragsformular ausfüllen, unterschreiben und abschicken an: soforthilfe-corona@ilb.de

Antrag folgende Unterlagen, soweit zutreffend, beizufügen:

  • Handelsregisterauszug oder vergleichbare Unterlagen,
  • Gewerbeanmeldung,
  • Kopie des Personalausweises,
  • Lohnjournal oder gleichwertige Unterlagen für Erwerbstätige/Beschäftigte.

Auf ihren Seiten bietet die Investitionsbank Brandenburg Webinare rund um die Corona-Soforthilfen an.

Wer wird gefördert?

  • Gewerbliche Unternehmen,
  • selbstständige Angehörige der Freien Berufe (bis zu 100 Erwerbstätige),

die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben.

Hinweis: Die vollständige Richtlinie wird in den nächsten Tagen auf der Internetseite der ILB veröffentlicht.

Was wird gefördert?

  • existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage
  • Liquiditätsengpässe

ausgelöst durch die Corona-Krise.

So wird gefördert?
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen.

  • bis zu 2 Erwerbstätige bis zu 5.000,- EUR,
  • bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 10.000,- EUR,
  • bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000,- EUR,
  • bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000,- EUR,
  • bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000,- EUR

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Brandenburg

Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH

Unterstützungsangebote des Landes Brandenburg über die Investitionsbank

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Brandenburg

IHK Ostbrandenburg

Gesundheitsämter in Brandenburg


Bremen: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Bremen

So wird die Soforthilfe beantragt

Für Bremen
zuschuss@bab-bremen.de

oder

BAB Bremer Aufbau Bank GmbH
Langenstr. 2- 4
28195 Bremen

Für Bremerhaven
coronahilfszuschuss@bis-bremerhaven.de

oder

BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH
Am Alten Hafen 118
27568 Bremerhaven

Hinweis: Antragsformular und Antragskriterien auf Soforthilfe für Unternehmen mit mehr als 9 Beschäftigten werden im Laufe der KW 14 auf dieser Seite zu finden sein.

Wer wird gefördert?

      • Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz
      • freiberuflich Tätige
      • Solo-Selbstständige
      • Unternehmen zwischen 10 und unter 50 Beschäftigten und weniger als 10 Millionen Euro Jahresumsatz

mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Bremen.

Was wird gefördert?

      • Ausgaben für laufende Belastungen wie z.B. Miet- und Pachtzahlungen für gewerbliche Immobilien, die aufgrund der Corona-Krise nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden können
      • Zinszahlungen, Finanzierungsraten für fremdfinanzierte Maschinen, Anlagen und Einrichtungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden können
      • Berücksichtigt werden können Kosten für max. 3 Monate

Kein Ausgleich von Kosten, die vor dem 01.03.2020 entstanden sind.

Wie wird gefördert?

      • Liquiditätszuschuss, der nicht zurück gezahlt werden muss
      • Je nach Höhe des dargestellten Liquiditätsengpasses bis zu 5.000 EURO
      • In begründeten Einzelfällen bis zu max. 20.000 EURO, bei entsprechenden Nachweisen

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Bremen

Bürgschaftsbank Bremen GmbH

Bremer Aufbau-Bank GmbH

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Bremen

IHK Bremen

Gesundheitsamt in Bremen


Hamburg: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Hamburg

So wird die Soforthilfe beantragt
Der Antrag kann über ein Online-Formular gesendet werden. Der Link wird auf der Webseite der IFB Hamburg zur Verfügung gestellt. Informationen zu benötigten Angaben können ebenfalls dieser Webseite entnommen werden.

Hinweis der IFB Hamburg:

Bitte senden Sie Ihren Antrag nicht postalisch oder per Mail an die Hamburgische Investitions- und Förderbank. Diese werden nicht bearbeitet. Ausgedruckte Anträge können nicht verarbeitet werden.

Wer wird gefördert?

      • kleine und mittlere Betriebe
      • Freiberufler
      • private Betreiber kultureller Einrichtungen und Sport

Was wird gefördert?

      • Liquiditätsengpass durch Corona-Krise ausgelöst

Es ist nicht dafür da, Umsatzausfälle zu ersetzen. Das kann die Bundesregierung nicht leisten. Quelle

Wie wird gefördert?
Staffelung nach der Zahl der Beschäftigten und zzgl. zu den Soforthilfen des Bundes:

      • 2.500 EUR (Solo-Selbständige)
      • 5.000 EUR (mehr als 1 bis 5 Beschäftigte)
      • 10.000 EUR (mehr als 5 bis 10 Beschäftigte)
      • 25.000 EUR (mehr als 10 bis 50 Beschäftigte)
      • 30.000 EUR (mehr als 50 bis 250 Beschäftigte)

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Hamburg

BürgschaftsGemeinschaft Hamburg GmbH

BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH

Antrag und Informationen zur Hamburger Corona Soforthilfe (HCS)

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Hamburg

IHK Hamburg

Gesundheitsamt in Hamburg


Hessen: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Hessen

So wird die Soforthilfe beantragt
Anträge müssen online beim Regierungspräsidium Kassel eingereicht. Neben dem Link zum Online-Formular sind auf dieser Seite auch Ausfüllhilfen zu finden.

FAQs zur Corona-Soforthilfe in Hessen.

Wer wird gefördert?

  • gewerblichen Unternehmen,
  • Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft,
  • Sozialunternehmen in der Rechtsform einer GmbH, die vom Finanzamt als steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft im Sinne des § 5 Absatz 1 Nr. 9 KStG anerkannt wurden
  • Selbstständige, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen
  • mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • mit Hauptsitz des antragstellenden Unternehmens bzw. Wohnsitz der antragstellenden Einzelperson in Hessen

Was wird gefördert?

  • Hessischen Wirtschaftsakteure, die unverschuldet in existenzgefährdende wirtschaftliche Situationen bzw. massive Liquiditätsengpässe geraden sind

Wie wird gefördert?
Staffelung nach der Zahl der Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten):

  • Bis zu 5 Beschäftigte: bis zu 10.000 Euro für drei Monate,
  • Bis zu 10 Beschäftige: bis zu 20.000 Euro für drei Monate,
  • Bis zu 50 Beschäftigte: bis zu 30.000 Euro für drei Monate.

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Hessen

Bürgschaftsbank Hessen GmbH

MBG H Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hessen mbH

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Hessen

IHK Hessen

(Corona-Checkliste für Unternehmen – PDF)

Gesundheitsämter in Hessen


Mecklenburg-Vorpommern: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Mecklenburg-Vorpommern

Wie wird die Soforthilfe beantragt
Das Antragsformular kann vorab per E-Mail (soforthilfe@lfi-mv.de) übermittelt werden jedoch ist eine postalische Zusendung des Formulars zwingend erforderlich!

Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
Werkstr. 213
19061 Schwerin

Mehr Informationen auf den Seiten des Landes Institut Mecklenburg-Vorpommern

Wer wird gefördert?

      • KMU
      • Freiberufler

Was wird gefördert?

      • Liquiditätsengpässe wegen Einnahmeausfällen im Kontext der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus

Wie wird gefördert?
Rückzahlbarer Zuschuss mit einer Laufzeit von 5 Jahren. Darlehen bis 20.000 EUR sind zinsfrei.

Darlehen zwischen 20.001 EUR und 200.000 EUR sind im ersten Jahr zinsfrei, danach fallen Zinsen in Höhe von 3,69 % p.a. an. Das erste Jahr ist tilgungsfrei.

Eine Restschuldbefreiung nach 36 Monaten wird möglich sein, falls die Existenz des Unternehmens gefährdet ist.

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern

Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV)

Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Mecklenburg-Vorpommern

IHK Mecklenburg-Vorpommern – Neubrandenburg

Gesundheitsämter in Mecklenburg-Vorpommern


Niedersachsen: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Niedersachsen

So wird die Soforthilfe beantragt
Antrag auf Soforthilfe des Landes über das Kundenportal der NBank Niedersachsen.

Hinweise der NBank zur Beantragung der Soforthilfen

Benötigte Unterlagen zur Antragsstellung
Es sollte sich darauf eingestellt werden, dass für die Bewilligung der Liquiditätshilfen aktuelle Unternehmensdaten in Form einer BWA, Einnahmen-Überschussrechnung oder Jahresabschluss bereit gehalten werden müssen.

Wer wird gefördert?

  • Kleine gewerbliche Unternehmen
  • Soloselbstständige und Angehörige der freien Berufe

(bis 49 Beschäftigte, bis 10 Millionen Euro Jahresumsatz oder 10 Millionen Euro Jahresbilanzsumme)
mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen, die sich in einer existenzbedrohlichen Wirtschaftslage befinden und/oder in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Was wird gefördert?

  • Überwindung der existenzbedrohlichen Wirtschaftslage und/oder Liquiditätsengpässe in Folge der Covid-19-Pandemie im Frühjahr 2020

Wie wird gefördert?

  • …bis 5 Beschäftigte (Jahresarbeitseinheiten) bis zu 3.000 Euro
  • … bis 10 Beschäftigte (Jahresarbeitseinheiten) bis zu 5.000 Euro
  • … bis 30 Beschäftigte (Jahresarbeitseinheiten) bis zu 10.000 Euro
  • … bis 49 Beschäftigte (Jahresarbeitseinheiten) bis zu 20.000 Euro

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Niedersachsen

Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) GmbH

Investitions- und Förderbank Niedersachsen

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Niedersachsen

IHK Niedersachsen

Gesundheitsämter in Niedersachsen


Nordrhein-Westfalen: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Nordrhein-Westfalen

So wird die Soforthilfe beantragt
Bundes- und Landeshilfen werden online in einem Kombiformular auf der Seite sofort-hilfe.corona.nrw beantragt.

Erläuterungen und FAQs zum Antrag auf Soforthilfe

Wer wird gefördert?

  • Gewerbliche und gemeinnützigen Unternehmen
  • Solo-Selbstständigen im Haupterwerb
  • Angehörige der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen

mit bis zu 50 Beschäftigten, die:

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen / Freiberufler / Selbstständige tätig sind,
  • ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben,
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 31. Dezember 2019 am Markt angeboten haben.

Was wird gefördert?

      • Finanzierungsengpässe und Liquiditätssicherung
      • Finanzielle Engpässe durch Absage von Engagements (Freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler)

Wie wird gefördert?
Gestaffelt nach der Anzahl der Beschäftigten:

      • Freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler können eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro erhalten
      • Kleinunternehmen bis 5 Beschäftigte durch direkte Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro
      • Kleinunternehmen 5 bis 10 Beschäftigte durch direkte Zuschüsse in Höhe von 15.000 Euro
      • Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigte durch Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen GmbH

Kapitalbeteiligungsgesellschaft für die mittelständische Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen mbH – KBG –

NRW.Bank

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Nordrhein-Westfalen

IHK Nordrhein-Westfalen

Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen


Rheinland-Pfalz: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Rheinland-Pfalz

So wird die Soforthilfe beantragt
Antragsformular mit erforderlichen Anlagen ausgefüllt an diese E-Mail-Adresse der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz senden: CSH@isb.rlp.de

Bearbeitungshinweise, weitere Informationen und FAQs

Wer wird gefördert?

      • Unternehmen
      • Solo-Selbstständige
      • Kleinstfirmen

Was wird gefördert?

  • Liquiditätsengpässe in Folge der Corona Krise

Wie wird gefördert?

  • bis zu 5 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) … bis zu 9000 Euro
  • 6 bis 10 Beschäftigte … bis zu 15.000 Euro

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Rheinland-Pfalz

Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH (MBG)

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Rheinland-Pfalz

IHK Rheinland-Pfalz

Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz


Saarland: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Saarland

So wird die Soforthilfe beantragt
Die Corona-Sofort-Hilfe des Bundes kann in Saarland zu jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantragt werden.

Für die Soforthilfe des Landes Antragsformular ausfüllen und an diese E-Mail-Adresse senden: soforthilfe@wirtschaft.saarland.de

FAQs und aktuelle Informationen zur Bundes-Soforthilfe sind auf dieser Seite des Landesregierung Saarland zu finden.

Wer wird gefördert?

      • Solo-Selbstständige
      • Kleinunternehmer mit nicht mehr als zehn Mitarbeiterinnen

können Soforthilfen des Landes erhalten. Diese müssen nicht zurückgezahlt werden und werden sofort nach Antragstellung ausgezahlt. In einem zweiten Schritt können Bundes-Soforthilfen beantragt werden.

Was wird gefördert?
K.A.

Wie wird gefördert?

  • 0 bis 1 Mitarbeiter = Soforthilfe von bis zu 3.000 Euro
  • bis zu 5 Mitarbeiter = Soforthilfe von bis zu 6.000 Euro
  • bis zu 10 Mitarbeiter = Soforthilfe von bis zu 10.000 Euro

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Saarland

Corona-Sonderseite der Landesregierung Saarland

Bürgschaftsbank Saarland GmbH

KBG Saarländische Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH

Saarländische Investitionskreditbank

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Saarland

IHK Saarland

Gesundheitsämter in Saarland


Sachsen: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Sachsen

So wird die Soforthilfe beantragt
Anträge für Soforthilfe des Bundes können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantragt werden.

Sachsen bietet keine eigene Soforthilfe des Landes als Zuschuss an. Mit „Sachsen hilft sofort“ werden allerdings zinslose Darlehen bereitgestellt.

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB).
Antrag jetzt online einreichen

Benötigte Formulare (unten auf der Seite unter: Antragstellung über einzelne Formulare)

Ablauf
1. Gehen Sie zum Punkt „Förderportal – elektronischer Antrag Sofortprogramm Liquiditätshilfen“. Sofern Sie noch kein SAB Portal Nutzer sind, registrieren Sie sich bitte und füllen dann Ihren Antrag online aus.

2. Sobald Ihr elektronischer Antrag vollständig ausgefüllt ist, senden wir Ihnen eine E-Mail mit einer Zusammenfassung Ihres Antrages.

3. Drucken Sie den Antrag einschließlich der Anlage A aus, stellen die benötigten Anlagen und Unterlagen (Eigenerklärungen) entsprechend der Checkliste zusammen.

4. Unterschreiben Sie den Antrag rechtsverbindlich. Übersenden oder übergeben Sie den unterschriebenen Antrag mit allen im Antrag benannten Unterlagen an die SAB. Diesen können Sie uns auch unterschrieben und eingescannt oder abfotografiert an die E-Mail-Adresse coronahilfe@sab.sachsen.de senden.

Wer wird (nicht) gefördert?
Gefördert werden:

      • Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige)
      • Kleinstunternehmen
      • Freiberufler

in Sachsen, mit einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz bis zu 1 Mio. EUR.

Nicht gefördert werden:

      • Selbstständige, die die Tätigkeit im Nebenerwerb ausüben
      • Unternehmen, die in der Fischerei oder der Aquakultur tätig sind
      • Unternehmen, die in der Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind

Was wird gefördert?
Liquiditätsbedarf bei Unternehmen, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind.

Voraussetzungen
Jahresumsatz per 31. Dezember 2019 beträgt maximal 1 Mio. EUR

Sitz oder Betriebsstätte befindet sich im Freistaat Sachsen und der Liquiditätsbedarf besteht für diese Einrichtungen

Unternehmen war per 31. Dezember 2019 wirtschaftlich gesund

Prognose für einen Umsatzrückgang beträgt mindestens 20% für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise

Wie wird gefördert?

Zinslos 5.000 EUR bis max. 50.000 EUR bei einer Laufzeit von 10 Jahren. 3 tilgungsfreie Jahre sind möglich. Es sind keine Sicherheiten erforderlich.

In besonders zu begründenden Ausnahmefällen kann im Einzelfall auch ein Höchstbetrag von bis zu 100.000 EUR nach einem Zeitraum von vier Monaten im Rahmen einer Aufstockung auf den Regelbetrag gewährt werden, wenn nachweisbar ein höherer Bedarf besteht.

Das Darlehen wird als Nachrangdarlehen ausgereicht, das heißt, dass es als wirtschaftliches Eigenkapital gewertet werden kann. So erhalten auch Betriebe, die nicht über genügend bankübliche Sicherheiten verfügen, vereinfachten Zugang zu weiteren externen Finanzierungsmöglichkeiten.

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Sachsen

Bürgschaftsbank Sachsen GmbH

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH

Sächsische Aufbaubank

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Sachsen

IHK Sachsen – Chemnitz

Gesundheitsämter in Sachsen


Sachsen-Anhalt: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Sachsen-Anhalt

So wird die Soforthilfe beantragt
Das Land stockt die Bundes-Soforthilfe auf. Antragsformulare sollen vollständig ausgefüllt bis spätestens zum 31. Mai 2020 an diese E-Mail gesendet werden: soforthilfe-corona@ib-lsa.de

Wer wird gefördert?

      • Solo-Selbstständige
      • Angehörige der Freien Berufe
      • Unternehmen mit bis zu 50 Erwerbstätigen

Was wird gefördert?

  • Betriebsausgaben, die aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid 19-Pandemie nicht aus eigener Liquidität bezahlt werden können

Wie wird gefördert?
Einmalige, nicht rückzahlbare Leistung bezogen auf die Anzahl der Beschäftigten bei Antragstellung:

  • bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 Euro
  • bis zu 10 Erwerbstätige bis zu 15.000 Euro
  • bis zu 25 Erwerbstätige bis zu 20.000 Euro
  • bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 25.000 Euro

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Sachsen-Anhalt

Corona-Sonderseite Sachsen-Anhalt: Soforthilfen, Steuerstundungen, …

Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Sachsen-Anhalt

IHK Sachsen-Anhalt – Magdeburg

Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt


Schleswig-Holstein: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Schleswig-Holstein

So wird die Soforthilfe beantragt

Unterschriebenes und eingescanntes bzw. abfotografiertes Antragsformular im pdf- oder jpg-Format ausschließlich per E-Mail senden an: SoforthilfeZuschuss@ib-sh.de

Erklärvideo zum Soforthilfe-Antrag in Schleswig-Holstein

FAQs und weitere Informationen auf der Sonderseite der Investitionsbank Schleswig-Holstein

Wer wird gefördert?
Kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die im Haupterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder als Selbstständige tätig sind,
  • ihre Tätigkeit von einer Betriebsstätte in Schleswig-Holstein oder einem Sitz in Schleswig-Holstein der Geschäftsführung aus ausführen,
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
  • ihre Waren und Dienstleistungen bereits vor dem 01.12.2019 am Markt angeboten haben.

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • Öffentliche Unternehmen
  • Unternehmen, die sich vor dem 31.12.2019 in Schwierigkeiten gemäß Rz. 20 a) bis c) der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (204/C 249/01) befunden haben.

Was wird gefördert?

  • Liquidität, um laufende Betriebsausgaben wie z. B. Mieten, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten für die nächsten 3 Monate zu überbücken.

Wie wird gefördert?
Nicht rückzahlbarer einmaliger Zuschuss zur Überwindung der existenzbedrohenden Wirtschaftslage, die durch den von der Weltgesundheitsorganisation am 11. 03.2020 als Pandemie eingestuften Ausbruch von COVID-19 entstanden ist.

Je nach Höhe des im Antrag dargelegten Liquiditätsengpasses beträgt die Soforthilfe:

  • bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro
  • über 5 und bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro
  • Für die Anzahl der Beschäftigten ist auf Vollzeitäquivalente abzustellen, d.h. Teilzeitkräfte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen. Ein Vollzeitäquivalent entspricht einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden.

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Schleswig-Holstein

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH

MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Schleswig-Holstein

IHK Schleswig-Holstein

Gesundheitsämter in Schleswig-Holstein


Thüringen: Soforthilfe, Kredite und Steuererleichterung

Corona-Soforthilfe der Bundesregierung in Thüringen

Das Land Thüringen erweitert die Bundes-Soforthlfe bei Bedarf durch ein eigenes Soforthilfeprogramm. Es wird zuerst die Bundeshilfe eingesetzt. Ein weiterer Antrag für die Landes-Soforthilfe wird nicht erforderlich sein.

So wird die Soforthilfe beantragt

Vollständig ausgefüllte Antragsformulare können auf diese Wege eingereicht werden:

Zuständige IHK und HWK: per E-Mail oder per Post

Thüringer Aufbaubank: nur per Post
Thüringer Aufbaubank
Gorkistraße 9
99084 Erfurt

FAQ und Hilfeseite zum Soforthilfe-Antrag auf der Webseite Thüringer Aufbaubank

Wer wird gefördert?

      • Im Haupterwerb tätige gewerbliche Unternehmen (inkl. Einzelunternehmen)
      • Unternehmen der Branche 86.9 (Gesundheitswesen, auch wenn diese über keine Gewerbeanmeldung verfügen)
      • wirtschaftsnahe freie Berufe
      • Kreativwirtschaft der Branchennummern 71-74, 85.5 sowie 90 gemäß Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008)

mit Betriebsstätte in Thüringen.

Was wird gefördert?

      • Bewältigung oder Minderung der besonderen wirtschaftlichen Notlage, die durch die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 entstanden ist.

Wie wird gefördert?
Förderhöhe richtet sich nach Zahl der Beschäftigten (inkl. Inhaber):

      • 1 bis 5 Beschäftigte: 5.000 EUR
      • 6 bis 10 Beschäftigte: 10.000 EUR
      • 11 bis 25 Beschäftigte: 20.000 EUR
      • 26 bis 50 Beschäftigte: 30.000 EUR

Weitere Corona-Hilfen und wichtige Webseiten für Unternehmen in Thüringen

Corona-Sonderseite Thüringen: Soforthilfen, Steuerentlastungen, …

Bürgschaftsbank Thüringen GmbH

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Thüringen mbH

Thüringer Aufbaubank

Infoseiten der Landes- & Finanzbehörden Thüringen

IHK Thüringen – Erfurt

Gesundheitsämter in Thüringen