Blog & Podcast für Franchisezentralen

Hier findet Ihr Impulse und Lösungen für den Alltag in der Zentrale. Es geht um gemeinsamen Erfolg und maximales Wachstum im Franchise-Netzwerk, ohne aber den Spaß aus den Augen zu verlieren.

004 – Impulsgespräch: Ehrlicher Erfahrungsaustausch unter Franchisegebern

004 – Impulsgespräch: Ehrlicher Erfahrungsaustausch unter Franchisegebern

In Gesprächen mit Franchisegebern höre ich oft, wie groß der Wunsch nach Austausch mit anderen Franchisegebern ist.

Im zweiten Impulsgespräch wollen wir euch aufzeigen, welche Möglichkeiten insbesondere digitale Nomaden nutzen und warum „Mastermindgruppen“ / „Erfolgsteams“ der Schlüssel zu eurem Erfolg sein können!

Spannende Antworten und Einblicke liefern Michael Heitkötter (Experte für Kundenbegeisterung und kundenorientierte Unternehmensstrategien), Jens Tappe (Geschäftsführer Franchising EASYFITNESS GmbH) und Bastienne Neumann (Ernährungspsychologin) im interaktiven Live-Impulsgespräch mit mir.

Audio:

Video:

Wir wollen uns heute darüber unterhalten wie wir zu einem ehrlichen Erfahrungsaustausch unter Franchisegebern gelangen können. Es gibt immer wieder Workshops oder Veranstaltungen, in denen man sich austauschen kann. Doch im Endeffekt ist ein regelmäßiger und sehr offener Austausch, wo man sich gegenseitig weiterbringt, noch recht selten.

Ich sitze hier zusammen virtuell mit Jens Tappe als Franchisegeber von Easy Fitness, der vor ein paar Wochen, ja fast schon Monaten kann man sagen, mir sagte, dass Austausch doch sehr wertvoll wäre für ihn. Und dementsprechend sind wir jetzt genau hier, um darüber zu sprechen und zu schauen, ob wir nicht vielleicht auch begeisterte Franchisegeber finden, die Lust haben genau daran teilzunehmen im Nachgang. Mit dabei ist dann noch der Michael Heitkötter. Er ist Berater mit dem Fokus auf Kundenbegeisterung. Da gehen wir gleich auch noch mal etwas näher drauf ein.

Ich danke dir, Michael, dass du mit dabei bist.

Michael: Gerne.

Steffen: Und Ernährungswissenschaftlerin mit eigenem Podcast und natürlich auch Mastermind-Connections, Bastienne Neumann, ist mit dabei. Vielen Dank, Bastienne, dass du auch mit dabei bist hier.

Bastienne: Gerne.

Steffen: Legen wir direkt los, würde ich sagen. Hallo und herzlich willkommen liebe Franchisegeber und Franchise-Manager in den Systemzentralen! Ich freue mich, dass Ihr hier dabei seid im nunmehr zweiten Impulsgespräch des Franchise-Universums. Wir sprechen über den Erfahrungsaustausch unter Franchisegebern heute. Mein Name ist Stephen Kessler, und ich helfe euch zu mehr Wachstum und Erfolg, indem wir gemeinsam die passenden Menschen zu erfolgreichen und vor allem zufriedenen Franchisepartnern machen. In meinen Worten heißt das, indem wir unser Glück mit anderen teilen. Legen wir direkt los.

Lieber Jens, du bist Franchisegeber von Easy Fitness und hast mir gewissermaßen ein Zeichen gegeben, dass du dich, ja, nach Erfahrungsaustausch sehnst. Warum? Was ist der Hintergrund? (00:02:03)

Jens: Wie du ja schon gesagt hast, wir haben uns heute auf dem Workshop getroffen und ich nehme immer regelmäßig an solchen Workshops teil. Auf der einen Seite klar, um noch was zu lernen, auf der anderen Seite tatsächlich, um auch mal andere Franchise-Systeme kennenzulernen. Man redet ja doch in den Pausen oder davor oder danach noch viel über andere Themen, abgesehen von den Workshop-Themen. Und da war tatsächlich der Austausch immer sehr groß. Man konnte auch immer ein bisschen was mitnehmen, auch wenn es nur eine kleine Idee war. Leider gibt es aber, abgesehen von diesem Workshop-Bereich, kaum Möglichkeiten, mal sich mit anderen Franchise-Systemen auszutauschen. Und ich sage mal, wir predigen unseren eigenen Franchisenehmern: Nutzt doch unsere Möglichkeiten, die Möglichkeiten im System, sich auch mit anderen Franchisenehmern von uns auszutauschen. Jeder bei uns hat mal angefangen, vielleicht schon die gleichen Fehler gemacht oder Lösungen gesucht und gefunden bei irgendwelchen Problemen. Bei diesen Gesprächen in den Workshops sehe ich auch immer, da sind viele alte oder auch neue Systeme dabei, große wie kleine. Am Ende des Tages haben wir ja alle die gleichen Herausforderungen zu bewältigen. Und ich kann nur von Easyfitness sagen, wir haben damals mit Franchising gestartet, ohne dass wir so richtig Ahnung davon hatten. Wir dachten nur, wahrscheinlich wie viele – Wir haben da so ein Konzept, was wir mal verbreiten können. Dann können wir auch Franchising machen. Wir mussten halt viel Erfahrung durch Fehler lernen. Und jetzt sind wir halt in einer Größe angelangt, also klar, wir haben schon viel Erfahrung. Ich glaube, wir gehören zu den größeren Franchise-Systemen, aber natürlich wollen wir gerne auch kleineren Systemen unsere Erfahrung mitgeben, bzw. andersherum vielleicht von einem großen System auch noch lernen. Weil bisher war es bei uns so, wir haben viel durch Fehler gelernt. Vielleicht kann man ja auch zukünftig Fehler vermeiden, weil schon andere diesen Fehler gemacht haben. Ich denke, so kann man mal unseren regelmäßigen Austausch, ob jetzt persönlich oder über Video mit anderen Systemen, egal welcher Größe, mal austauschen. Wobei wir ja doch, wie gesagt, alle die gleichen Probleme haben.

Steffen: Ja, das glaube ich ganz sicher, dass da vieles möglich ist und dass man eben die Kinderkrankheiten von klein bis groß sich gegenseitig ersparen kann.

Vielleicht gibst du uns noch drei, vier so Rahmendaten rund um Easyfitness, um einzuordnen. Du sagst, ihr seid vor ein paar Jahren gestartet, seid jetzt nicht mehr ganz, ganz klein. Wie sieht das bei euch aus aktuell? (00:04:35)

Jens: Also wir haben dieses Jahr tatsächlich unser 10Jähriges. Also Easyfitness gibt es jetzt 10 Jahre. Wir haben 2008 mit einem Franchising gestartet. Haben jetzt 110 Filialen in Deutschland, Österreich und auf Mallorca. Und wahrscheinlich jetzt ab Herbst auch in Polen. Das heißt, wir sind recht zügig und auch sehr schnell gewachsen. Aber auch durch dieses schnelle Wachstum sind halt Probleme entstanden. Das System – Zentrale mit Nachhaltigkeit. Und das sind ja so Punkte, die ich auch schon von anderen Systemen gehört habe. Mit jeder Wachstumswelle kamen quasi neue Herausforderungen. Und jetzt auch, wo wir ins Ausland gehen. Nach Österreich, da ist es ja fast noch am einfachsten, weil wir die gleiche Sprache sprechen und in der Gesetzgebung sehr ähnlich sind. Aber jetzt nach Polen rüber, das ist schon wieder eine ganz andere Welt.

Steffen: Und die hat jemand anderes vielleicht schon gemacht. Und genau danach sehnst du dich, zu sagen: Hey, wie habt ihr das denn eigentlich gemacht?

Jens: Zum Beispiel! Ja.

Steffen: „Kennt jemand wen, der mir da noch mal ein paar Hilfestellungen geben könnte?

Jens: Wir wollen halt noch in den nächsten Jahren bis 2020 auf über 200 Filialen anwachsen. Das auch im europäischen Umland. Das heißt, das ist für uns schon so ein Thema, das wir akut bearbeiten.

Steffen: Michael, du bist als Berater unterwegs für Kundenbegeisterung und auch als One-Man-Show. Magst du vielleicht dich kurz vorstellen, was so dein Steckenpferd ist, wo du unterwegs bist und warum du aus deiner Sicht genau hier jetzt gerade mit dabeisitzt. (00:06:01)

Michael: Ja, sehr gerne. Also zum einen geht es bei mir darum, dass sich immer ganz viele Unternehmen um Sales und Marketing kümmern. Und das heißt, dass Kunden gewonnen werden. Danach werden oft die Kunden vergessen. Da setze ich an mit meinen Konzepten und Beratungen. Das heißt: Wie mache ich aus Kunden zufriedene Kunden? Wie werden daraus Stammkunden? Wie werden daraus dann auch Botschafter und Empfehlungsgeber? Das ist so das Eine. Und dann sorge ich dafür, dass sich Unternehmen wieder mit ihrer Strategie kundenorientiert ausrichten. Ich glaube, jeder hat mal angefangen, wo der erste Kunde durch die Tür gekommen ist. Hat gesagt, den betreue ich wie einen König. Und das ist dann vielleicht im Alltag verloren gegangen. Da unterstütze ich Unternehmen, dass sie doch wieder den Fokus auf ihre Kunden bekommen. Das ist so meins. Ich sag mal, für Einzelkämpfer, Einzelunternehmen ist – natürlich auch für mich – Austausch wichtig. Auch wenn es ganz viele Berater, Coaches oder Trainer da draußen gibt, heutzutage ist dieses „Ich tausch mich nicht aus. Ich öffne mich nicht.“, verbreitet.  Ich stelle einfach mal anderen aus der Branche meine Fragen, die mich so beschäftigen. Ich glaube, das ist der falsche Ansatz, wenn man sagt, dass mache ich nicht mehr. So aus Angst vor: „Oh Gott oh Gott, die können mir mein Geschäft wegnehmen.“ Ich glaube, dass es genau dieser ehrliche Austausch ist: „Hier ist mein Problem. Hat jemand es schon mal gehabt?“ Kann ich dann drauf antworten: „Hat jemand etwas aus anderen Branchen?“ Ich liebe mich aus anderen Branchen auszutauschen, weil die typischer Weise über den Tellerrand hinausschauen. Und da ist für mich Mastermind. Ich weiß, das Wort ist vielleicht etwas verbrannt oder zu sehr strapaziert. Wie man es nennt, ist mir relativ egal. Es geht einfach darum, sich mit Gleichinteressenten, mit Gleichgesinnten auszutauschen und auch wirklich offen, ehrlich. „Was ist das, was mich im Alltag beschäftigt?“ Das sind die Fragen, die ich dann immer in der Mastermind-Gruppe stelle. Und deswegen bin ich ein Freund von gutstrukturierten Mastermind-Runden.

Steffen: Ja, über das gut strukturiert sein werden wir gleich mit Sicherheit auch noch zu sprechen kommen. Du nennst jetzt schon ein Format, und das ist natürlich das Format, auf das wir hier heute auch schon ein bisschen abzielen. Und worüber wir uns, Jens, vor einigen Monaten schon mal unterhalten haben. Das ist etwas, das es in der digitalen Szene und unter Beratern, One-Man-Shows, die nicht im eigenen Saft kochen wollen, schon sehr häufig gibt. Michael sagt gerade Mastermind. Das gibt es auch unter dem Begriff Erfolgs Team oder auch Braintrust genannt. Das ist aber alles recht ähnlich. Dass man zusammenkommt und sich regelmäßig vor allem austauscht. Und ich sagte gerade, digitale Szene. Da haben wir natürlich auch jemanden mit dabei. Die Bastienne.

Hallo Bastienne, ich freue mich, dass du dabei bist. Du bist seit ungefähr einem Jahr jetzt, würde ich sagen, als Ernährungswissenschaftlerin soweit fertig, bist mit einem Podcast gestartet. Ich glaube, es war vor einem Jahr?(00:08:57)

Bastienne: Ich habe letzte Woche genau Einjähriges gehabt.

Steffen: Letzte Woche? Gratulation zum Einjährigen.  Du hast ein Podcast gemacht mit dem Schwerpunkt Ernährungspsychologie und natürlich irgendwann dann dich auch mit dem Thema Mastermind beschäftigt. Magst du dich kurz vorstellen, wer du bist, was du machst und vielleicht auch so deine ersten Mastermind-Erfahrungen aus deiner Sicht?

Bastienne: Jetzt wurde ja schon viel gesagt. Also, ich bin Bastienne, hab Ernährungswissenschaften studiert, seitdem mit einem Podcast durchgestartet. Seitdem ein kleines Business drum herum aufgebaut, hab jetzt gerade mein erstes Buch herausgebracht. Ich gebe Coachings, möchte auch mehr noch in die Workshop-, Seminarrichtung gehen. Das ist das, worauf ich hinziele. Bisher beschränkt sich mein Unternehmen noch ziemlich auf die digitale Welt. Also ich komm da wirklich aus so einer kleinen Blase, die es ja momentan gibt. So dieses Digitale. Ich bin auch in einer Community drin und da ist dieses Mastermind-Modell schon fester Bestandteil, kann man fast sagen. Es ist nicht, du musst rein, aber es wird einfach angerufen und auch viel wahrgenommen. Deshalb war das was für mich etwas, was schon sehr, sehr früh in mein Leben trat. Also bevor ich richtig durchgestartet bin, war ich praktisch in meiner ersten Mastermind-Gruppe. Genau, bei mir ging das relativ früh los. Dass ich jetzt nicht aktiv danach suchen musste, sondern das ist mir so ein bisschen in den Schoß gefallen, kann man sagen.

Steffen: Okay. Jens, kannst du dich daran erinnern, kannst du mir von einem Moment erzählen, wo du dich nach Austausch gesehnt hättest.? Also irgendwie so ein Case, der dir passiert ist, wo du jetzt rückblickend denkst: Ja, da wäre jemand als Gesprächspartner und Impulsgeber für ein Brainstorming, für Lösungsansätze oder so praktisch gewesen?(00:10:30)

Jens: Ich glaub, da fallen mir Hunderte ein. Es ist wirklich so, man kriegt ja jeden Tag irgendwelche Herausforderungen. Da ist das, da ist das passiert. Viele Sachen, die wir vielleicht schon mal hatten, aber auch viele neue Sachen. Und klar, intern habe ich das Glück, dass ich noch zwei Kollegen zur Verfügung habe, die ein bisschen was anderes bei uns machen, wo man sich schon austauschen kann. Wir sind auch von den Charakteren sehr unterschiedlich. Sodass man auch wirklich eine andere Sicht oder Blickwinkel bekommt auf so ein Thema. Aber natürlich, mal jemand zu haben mal aus der Branche, der sagt: „Das hatten wir schon dreimal. Das könnte man so machen.“ Das halte ich für hilfreich.

Steffen: Okay, gut. Michael, hast du so eine typische Frage vor Augen, ein Erlebnis aus deiner Vergangenheit, wo du denkst: Wow, da habe ich echt einen entscheidenden Impuls gekriegt!?(00:11:42)

Michael: Das fängt mit kleinen Sachen, wie: „Welches Buch hast du gelesen? Zu welchem Thema XY?“. Das sind einfach solche Sachen. Irgendwann hat man, ich sag mal, das eigene Umfeld ein bisschen abgegrast. Jeder liest dann auch ähnliche Bücher. Ich glaube, es macht Sinn, einfach mal so einen Impuls zu kriegen, eine Buchempfehlung von einem Speaker, von einem Podcaster, den ich vorher noch überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, den aber jemand nicht nur einmal gehört hat, sondern auch schon länger. Das ist mal so ein kleines Thema. Neulich in unserer Mastermind-Gruppe, in der wir sind, haben wir dann halt auch diskutiert zu einem Thema, ich sag jetzt mal, wenn es ein Großauftrag ist, zum Thema Preisgestaltung. So, wie macht ihr das? Was kann ich dort tun? Natürlich hat jeder dann auch in einem Umfeld ähnliche Ideen. Aber auch mal kreative Ideen zu haben oder halt dann auch diese Zustimmung. Diese beiden Sachen sind so ein typisches Beispiel. Wo ich hier sitze, das kann ich auch mit meiner Frau, mit meiner Familie besprechen, aber ich möchte das ja von Unternehmer zu Unternehmer besprochen haben. Um dann auch, wenn jemand sagt, das habe ich schon mal gemacht, also nicht irgendwelche theoretischen Modelle, sondern: Ich habe das so gemacht und das kam beim Kunden gut an. Denk doch mal darüber nach. Das finde ich cool.

Steffen: Ja, super. Bei dem Thema Preisgestaltung.(00:13:09) Michael, wir sind zusammen in einer Mastermind. Jeden zweiten Mittwochabend sitzt man zu fünft oder sechst in der Regel zusammen. Und ich kann mich an das Thema Preisgestaltung noch gut erinnern. Wo du das so in den Raum geworfen hast. Und ein Aspekt, den ich dort noch sehr spannend finde, ist die Art und Weise, wie du dein Problem erzählst. Bemerkst du möglicherweise gar nicht, dass du im Zweifelsfall die Antwort schon mittransportierst, die irgendwo in dir drinnen schlummert und die die Anderen aber hören. Also du kriegst dann eine Art Spiegel vorgesetzt. Hier, du –  Michael, das hört sich für mich so an, als sei der Kunde vielleicht so oder eher so gepolt. Und man könnte es dann vielleicht doch so machen. Das ist schon der erste wichtige Aspekt aus meiner Sicht, was das Thema Mastermind angeht. Dass man einfach sich selber auch noch reflektiert bekommt. Selbst in den eigenen Aussagen und in der Art, wie man etwas kommuniziert. Auch so ein Zögern oder so ein Schweigen kann ja wirklich viel sagen. Die Franchise-Wirtschaft, die ist für uns jetzt heute im Fokus. Die Besonderheit der Franchise-Wirtschaft würde ich sagen, ist, dass es eine sehr bunte Mischung aus System ist, sehr bunt im Sinne von sehr groß oder sehr klein, wenig Partner, jung, alt aber auch in der Branche von Nachhilfe über Gastro, über Fitnessstudios. Da gibt es alle mögliche Beratung und Co. Welche Möglichkeiten aus eurer Sicht? Ich schmeiß das jetzt mal in die Runde. Der erste, der antwortet, der darf erzählen.

Welche Möglichkeiten seht ihr so für die Franchise-Wirtschaft, um diesen Austausch zu fördern. Wir sprachen gerade über Mastermind. Seht ihr noch andere Optionen?(00:14:28)

Jens: Klar. Ich glaube, heutzutage ist Deutschland sehr klein geworden. Aber mit Zug, Auto oder Flugzeug kommt man ja schnell überall hin. Und wer jetzt nicht so web affin ist – man kann sich ja auch mal treffen. Oder man hat regionale Mastermind-Gruppen, überregionale. Ich persönlich finde ja immer, zu solchen Gruppen oder auch Fortbildungen sollte man sich die Zeit nehmen. Trotz Tagesgeschäft.

Steffen: Also so physische Veranstaltungen, Treffen, live vor Ort sogar, das im Zweifelsfall auch mit reinnehmen.

Jens: Ja, man kommt mittlerweile zu jeder Großstadt, die hier ist. Innerhalb von ein, zwei, drei Stunden mit dem ICE ist man da. Man kann sich ja direkt am Bahnhof oder Flughafen treffen. Dann muss man nicht viel weiterfahren. Von der Seite aus kann man das auch schnell organisieren.

Steffen: Bastienne, wo holst du dir Impulse?(00:15:33)

Um das gerade einzuschieben, wir werden hier auch live gestreamt, aktuell auf Facebook. Und ihr habt die Möglichkeit über Kommentare eure Fragen loszuwerden oder auch Impulse mit reinzugeben, über die wir diskutieren könnten. Das ist vielleicht die Überleitung zu dir, Bastienne. Wenn man so über Facebook Dinge loswerden kann, das Internet bietet uns da vielleicht auch ein paar Möglichkeiten oder?

Bastienne: Absolut. Also ich würde sagen, so ein paar Impulse, wie Jens gerade schon gesagt hat, holt man sich durchaus auf Workshops, Konferenzen, Seminaren. Also wie so neue Impulse, neue Anreize, mal in diese Richtung zu denken. Aber ich finde dieses Digitale bietet ja nochmal die Möglichkeit, etwas regelmäßig zu machen. Klar, man kann schnell mal in eine andere Stadt, aber es ist schwer, dass alle zwei Wochen oder jede Woche so zu machen. Und ich glaube, durch das Digitale, das Internet ist das einfach leichter. Dass man, egal wo man ist, es schnell einschalten kann und dadurch auch so ein gewisses Committment hat und eine Regelmäßigkeit. Und dann nicht nur die Impulse bekomtm, sondern die Impulse wirklich mit den anderen begleitet umsetzen kann. Falls dann wieder neue Schwierigkeiten kommen, die dann meist kommen, wenn man es am Anfang nicht gesehen hat, dann kann man da auch noch mal Rücksprache halten.

Steffen: Michael, erzähl doch mal von deinen ersten Gehversuchen. Du bist so gestartet und hast dich nach Austausch gesehnt. Und hast dann wie, wen gefunden? Wie ist das so entstanden bei dir?(00:16:40)

Michael: Ich denk mal, ich bin erstmal in die ganz normalen anderen Netzwerkgruppen reingekommen oder auch aus der gleichen Branche gewisse Vereine oder Vereinigungen. So bin ich mal in diesen ersten Austausch reingegangen. Bis ich dann da sehr schnell gemerkt habe, da ging es nicht unbedingt um Austausch, sondern eher um gegenseitiges Verkaufen. Das ist aber nicht das, was ich haben wollte. Und ich glaube, dass ich dann aus so einer spontanen Idee, wie unsere Gruppe entstanden ist, oder auch spontane Idee, dass mal ein Kunde zu mir gesagt hat, er würde gerne mal meine anderen Kunden kennenlernen, weil die ja die gleichen Interessen haben. Es sind zwar komplett unterschiedliche Branchen, und ich glaube, den Ball einfach mal aufzunehmen und zu sagen: „Das machen wir jetzt.“ Und ich finde heutzutage genau diese Mischung mit Digital und Facebook-Gruppen oder anderen Gruppen, die es da draußen gibt, gut. Wir haben auch eine Facebook-Gruppe, wo wir uns austauschen, wenn kein Call ist. Es gibt dann regelmäßig diese Skype- oder Zoom oder wie auch immer sie heißen -Austausch, wo man sich auch sehen kann. Und dann denke ich mal auch, ich finde immer noch, wir sind im Mensch zu Mensch Business, dass man einfach dann jemand auch nochmal irgendwann persönlich kennenlernt oder sich dann austauscht. Ich glaube, die Kombi ist es. Nur es ist, was Jens gesagt hat, dieses Dranbleiben und dieses Regelmäßige. Dafür ist heutzutage die Technologie und das Digitale einfach ein Geschenk des Mediums.

Steffen: Ja, okay. Bastienne, wie ist das bei dir letztes Jahr gewesen. Du sagst, du bist eigentlich schon ein bisschen, bevor du losgestartet bist, in so ein Netzwerk reingekommen. Wie ist das entstanden und vor allem, welche Gedanken hast du dir vorher gemacht?(00:18:19)

Bastienne: Bevor ich ins Netzwerk gegangen bin oder bevor ich die Mastermind?

Steffen: Netzwerk bis Mastermind, diesen Weg. Beschreib den mal.

Bastienne: Also ins Netzwerk bin ich tatsächlich eigentlich durch meinen Freund reingekommen, der da schon länger vertreten war, also halt auch in der selbständigen Branche unterwegs ist. Für mich war klar, ganz eindeutig, dass es passt zu dem Geschäftsmodell, das ich mache. Dass es das richtige ist. Deswegen war das gar keine Frage. Das Mastermind-Modell an sich war ich am Anfang so ein bisschen zögerlich, kann man fast sagen. Also es gab schon viele bestehende Mastermind-Gruppen, die dann meist unter ein Thema laufen, sei es Coaching-Produkte oder Onlinekurse oder Amazon FBA, also was es nicht so alles gibt.  Und da habe ich mal so ein bisschen durchgeschnuppert, was ist mein Thema und dachte dann so bei keinem Thema, Mensch, dass ist 100 % meins. Irgendwo habe ich immer so ein bisschen angeeckt. Und irgendwann dachte ich mir, okay, wenn je keins so richtig passt, dann eröffne ich auch selbst eine Mastermind-Gruppe. Ich habe dann einen Aufruf gestartet: So und so sieht es aus! Das mache ich! Das sind so die Vorstellungen, die ich irgendwie habe, die andere mitbringen sollten! Und so habe ich dann tatsächlich eine Mastermind-Gruppe zusammengewürfelt. Waren ganz andere Leute, die ganz andere Dinge gemacht haben. Aber wir hatten irgendwie dann schon einen gemeinsamen Nenner. Und am Anfang dachte ich auch so: Ja okay, bringt das denn so überhaupt was, wenn die aus einer ganz anderen Ecke kommen? Aber gerade das fand ich eigentlich sehr inspirierend, wenn man dann doch andere Herangehensweisen hat. Also ich glaube, Leute, die meinen, gleiches Modell auf einer anderen Sprache machen oder auf ein anderes Thema bezogen, die schwimmen halt in der gleichen Blase und haben die gleichen Probleme und kommen nicht weiter. So kommt man zu einem ganz anderen Thema, so bekommt man ganz neue Ansichten und denkt sich, ja man kann ja auch mal über den Tellerrand gucken, in die Richtung gehen. Und deswegen waren meine Zweifel, die ich am Anfang hatte, von wegen: „Oh, ich ecke da ein bisschen an“, total unbegründet. Weil ich genau dieses Anecken inzwischen als einen sehr großen Vorteil empfinde.

Steffen: Man könnte es im Grunde auch als Querdenken bezeichnen, nicht?

Bastienne: Ja.

Steffen: Jens, was denkst du, was für Herausforderungen gibt es, um eben aus Franchisegebern eine Gruppe zu formen? Wo wären die größten Zweifel, Hindernisse? Was wird zu erwarten sein? Warum gibt es nicht schon 20 Millionen Mastermind?(00:20:24)

Jens: Also ehrlich gesagt, wenn ich mal so die Gespräche, die ich auf diesen Workshops geführt habe, Revue passieren lasse: Ich glaube, viele Mitarbeiter aus den Systemzentralen hätten daran Interesse. Ich vermute, vielleicht wird durch die Geschäftsführung abgeblockt, weil es natürlich auch Zeit ist oder man vielleicht kein Geheimnis verraten will. Mit den Leuten, mit denen ich so gesprochen habe, die fanden die Idee immer sehr, sehr gut. Wenn man dann aber mal nachgefragt hat, ist es irgendwie im Sand verlaufen. Woran es dann natürlich wirklich liegt, kann ich jetzt schwer einschätzen. Aber das Interesse auf diesen Veranstaltungen, sich mal wirklich auszutauschen, war da, bzw. hat man es ja auch beim Gegenüber gesehen. Manche haben wie ein Schwamm die Infos aufgesaugt, manche wollten gerne Infos geben. Es wundert mich tatsächlich, dass es so was noch nicht gibt.

Steffen: Michael, Geheimnis verraten hat der Jens gerade gesagt. Also erstens Zeit, zweitens Geheimnis verraten. Sind das wirklich Argumente, die stichhaltig an der Stelle sind, oder ist die Sorge unbegründet? Wie siehst du das?(00:21:31)

Michael:  Also ich sehe sie unbegründet. Weil, ich sage jetzt mal so, dieses Angst haben, mir nimmt jemand was weg, das ist einfach ein Denkmodell aus den 70er, 80er Jahren. Ich glaube, heutzutage ist der Markt so groß da draußen. Selbst auch unter den Systemzentralen, auch wenn ich im gleichen Markt bin. Ich geh hier nur in Leipzig und sehe, wie viele gleiche Franchisesysteme nebeneinander existieren und gut existieren. Das ist einfach so mal der Ansatz, dass ich dann sage: Hier gibt es selbst in einem Standort einfach Kunden, die präferieren A oder B oder wechseln auch mal durch. Und ich glaube, wenn die Denkweise Einzug hält, dann ist so dieses Bedenken haben: „Mir kann jemand was wegnehmen.“, einfach völlig lächerlich in meiner Welt. Und ich glaube, wenn man die Haltung hat und dann einfach auch ein gewisses Selbstvertrauen, so nach dem Motto: „Ich habe die Ansätze. Ich fang jetzt hier nicht an zu kopieren.“ Ich fang ja nicht eins zu eins an, von jemand das Business, ich sag jetzt mal, wirklich zu kopieren. Dafür ist gerade bei den Systemzentralen ja eh alles so vorgegeben. Die Systeme funktionieren und existieren nebeneinander. In meiner Welt völlig lächerlich, alte Denkweise. Gerade heute, wenn ich noch besser meine Kunden kenne, mich noch besser auf mein Business fokussiere. Natürlich auch mit Input woanders, um da zu optimieren. Alles gut. Also wer da Angst hat, baut eh gerade sein Unternehmen in eine falsche Richtung auf.

Steffen: Das sind klare Worte. Vielen Dank, Michael. Ich sehe hier eine Frage von Rico. Die werden wir gleich noch diskutieren. Ich möchte kurz einspringen mit zwei kleinen Geschichten, wie zwei Masterminds entstanden sind.(00:23:19) Also das eine: Michael, wir kennen uns aus einer Mastermind-Runde und haben uns kennengelernt über eine Online-Community, weil wir uns beide den gleichen Online-Kurs gekauft haben, bzw. in eine Online-Community eingekauft haben. Da ging es um das Thema Podcasting damals. Das ist ungefähr so gefühlte drei Jahre her, glaube ich. Nochmal nachschauen. Dort waren dann knapp 40 Leute, die alle vorhatten, in Richtung Podcasting einzusteigen. Und da hat sich dann eine Untergruppe herausgebildet. Ich weiß gar nicht mehr genau wie. Der eine hat zum anderen Kontakt aufgenommen. Man hatte online schon immer wieder so ein paar Kontaktpunkte und hat gemerkt, mit wem man ganz gut kann. Wer so ganz sympathisch tickt, wer motiviert ist, engagiert ist und so. Und so kam durch Initiative Eines oder Zweier ein Grüppchen einfach zusammen: „Komm lass uns mal zusammen einmal skypen.“ Und so ist das dann entstanden, dass wir alle zwei Wochen uns anfänglich bei GoToMeeting getroffen haben. Später dann in Skype. Mittlerweile ist es ein Zoom. Und in Zoom sieht es genau so aus, wie wer jetzt gerade nicht am Podcast zuhört, sondern es live auf Facebook mitverfolgt. Oder der sich das Video im Nachgang anschaut, der sieht jetzt gerade vier Fenster mit vier Gesichtern, freundlich lächelnden. Und das ist genau das, wie man sich eine Mastermind-Gruppe vorstellen kann, die virtuell stattfindet. Man sieht sich, schaut sich an und tauscht sich genauso aus, wie wir es gerade tun. Die andere Geschichte ist: Ich bin vor einigen Wochen gestartet, hatte Sehnsucht nach Austausch ähnlich wie der Jens, nämlich nach anderen Betreibern von Vermittlungsportalen. Also die gewissermaßen zwei Zielgruppen zusammenbringen. Und dabei ist es mir egal, ob es jetzt „Männlein sucht Weiblein“ ist oder ob es „Hausbauer sucht quasi Hauskäufer“ ist oder ähnliche Modelle. Oder „Hochzeitspaar sucht Dienstleister“. Es gibt so viele Portale, die Vermittlungsdienst oder Kontaktherstellung als Aufgabe haben. Und auch die haben, genauso wie du es gerade beschrieben hast, Jens, immer sehr ähnliche Herausforderungen. Die müssen sich mit, sagen wir mal, den Datenschutzverordnungen gerade herumschlagen, die müssen sich mit Google AdWords rumschlagen. Der Google Algorithmus hat in den natürlichen Suchergebnissen was verändert. Klare Herausforderungen mit Mitarbeitern oder Kunden kommen auch immer dazu. Das ist in fast allen Unternehmen der Fall. Also insofern, wie bin ich dort losgelaufen? Ich habe eine Google-Suche gestartet. Ich habe einfach eingegeben: „Finde in deiner Region.“ Und habe dann über dieses Schlagwort versucht herauszufinden. Wenn jemand das auf seine Seite schreibt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es ein Vermittlungsportal ist. Dann habe ich denen eine Mail geschrieben. Ich glaube, 13 Stück an der Zahl. Und in den ersten anderthalb Wochen habe ich genau eine Antwort bekommen. Also es war noch keine wirkliche Mastermind-Gruppe. Ich musste nachhaken. Ich habe dann nochmal eine Mail hingeschrieben und noch mal erläutert mit anderen Worten, was denn eigentlich mein Ziel ist, und insbesondere, dass ich nichts verkaufen möchte. Denn das war so das, was, wenn man so per Mail kontaktiert wird. Und ich hätte auch noch nachtelefoniert im Zweifelsfall. Die zweite Runde war dann erfolgreich. Dann war man eine Gruppe. Jetzt sind wir eine Gruppe von acht Personen, davon aber zweimal Zwei aus einer Firma. Also zwei Paare oder in unserem Fall zwei Brüder. Und haben dann ganz bunt verschiedene Vermittlungsportale in einem Pool und tauschen uns jetzt in unserem Fall einmal im Monat aus. Immer mittwochs zur Mittagszeit, anderthalb Stunden. Das so als kleine Entstehungsgeschichte, wie so eine Mastermind-Gruppe entstehen kann. Bastienne hats gerade selber gesagt. Ihre Mastermind-Gruppe ist auch durch ihre Eigeninitiative entstanden. Du hast wahrscheinlich einfach auch in der Community gepostet, geguckt, wen du da kriegen kannst?

Bastienne: Genau. Ich habe einen Aufruf gestartet und einfach gefragt. Die und die bin ich, das mache ich. Danach suche ich. Also so ein bisschen Gleichgesinnte sollten es auch sein, denn die Community ist schon von bis.  Also von “ Ich mach mal so als Hobby nebenbei“ und faktisch schon Leute, die da ambitioniert rangehen. Ich habe dann schon geschrieben, ihr solltet in die und die Richtung gehen wollen. Damit man so ein bisschen vom Einsatz ähnliche Leute findet.

Steffen: Okay. Schauen wir uns mal die Frage von Rico an. Er schreibt:

Wie erkenne ich im Netz, ob die Workshops gescheit sind, wenn es um das Thema Kundenorientierung und Motivation geht? Was meint ihr? Wie erkennt man im Netz, ob ein Workshop, ich vermute mal, auch so eine angehende Mastermind-Gruppe, so ein Thema, wir sprachen ja gerade so von Online-Themen. Das da was dahintersteckt?(00:27:38)

Jens: Ja gut, ich glaube, heute wird alles bewertet online. Man hat ja viele Kommentare. Eher auch schlechte als gute. Ich denke mal, darüber erkennt man schnell, wie die Kommentare zu den Gruppen sind.

Bastienne: Ich habe auch schon mal in anderen Mastermind-Gruppen reingeschaut. Eine Anfrage gestellt, weil es irgendwie interessant klang und dann halt eine Session sozusagen ausprobiert und danach kommuniziert: Herrjeh, hat das gepasst? Und dann kann man ganz ehrlich sagen: Hey, das ist so ein bisschen am Thema vorbei. Oder irgendwie rein menschlich. Du kannst es ja nett formulieren, aber dass man einfach mal so eine Probestunde sozusagen macht. Das ist in den meisten Fällen vollkommen okay.

Steffen: Das wäre auch mein Impuls gewesen, Rico. Einfach ausprobieren. Just try it und entweder fühlt es sich gut an, also der Bauch kriegt das gut mit. Es ist nicht ganz so wie bei Veranstaltungen, wo man im Zweifelsfall auch noch einen Tausender hinlegen muss für so einen Tag. Wo man dann überlegt, wird das eine Werbeveranstaltung oder nicht. Da ist es schwieriger auszuprobieren. Muss man dann auch machen und beim nächsten Mal weiß man es dann. Aber gerade, wenn es online ist, im Zweifelsfall die Stunde investieren, reingucken, ausprobieren und dann passt das schon so weit.

Bastienne, deine Zweifel am Anfang hattest du ein bisschen angedeutet. Kannst du die noch so ein bisschen auf den Punkt bringen? So in Bezug auf Zeit. Wenn du mit deinem früheren Ich sprechen könntest heute, was würdest du dir sagen, warum du mitmachen solltest bei so einer Mastermind-Gruppe? Oder auch eine Mastermind ins Leben rufen solltest? (00:29:15)

Bastienne: Also Zweifel waren schon. Ich bin reingegangen und war mir nicht dessen bewusst, dass man da wirklich sein Kommittment an den Tag bringt, sondern ich dachte, das wäre eher so, irgendwann kommt man, wenn man mal ein Anliegen hat. Und als ich das irgendwie so erfahren habe, ja okay, es funktioniert schon so, dass man sich ein bisschen – verpflichtet klingt so böse, so negativ – aber dass man schon Kommittent aufbringt. Das man mit den Leuten interagiert. Da war ich am Anfang schon, okay, mein Leben ist gerade sehr unregelmäßig und umgekrempelt, aber ich habe schnell gemerkt, was es mir für einen Wert gibt. Und das es einfach eine hohe Priorität für mich hat. In gewisser Weise ist ja alles Prioritätensache und ich hab einfach gemerkt, okay, das ist eine Priorität, die ich definitiv setzen möchte und seitdem setze. Also ich bin sogar jede Woche in der Mastermind regelmäßig. Insofern hat sich dieses Zeitproblem einfach dadurch, dass ich gemerkt habe, welchen Wert mir das bringt, schnell irgendwo aufgelöst. Das war der eine Zweifel. Ansonsten, auf den anderen Zweifel bin ich ja vorhin schon mal drauf eingegangen. Das war definitiv dieses: „Passt das überhaupt? Kann ich überhaupt von Leuten lernen, die ein anderes Businessmodell, ein anderes Konzept haben? Gibt es da überhaupt einen Mehrwert? Gibt es da überhaupt einen gleichen Nenner?“ Und da habe ich ja eben gerade schon gesagt, definitiv ja. Es ist sehr, sehr wertvoll, so verschiedene Ansichten zu bekommen.

Steffen: Wir haben eine Motivation hier in der Runde. Bevor wir mit dir, Michael, kurz mal drauf eingehen, wie denn so eine Mastermind organisiert sein sollte. Du sprachst ja gerade von einer gut strukturierten, organisierten Mastermind-Runde. Wir suchen nach Gesprächspartnern, kann man sagen, für den Jens.(00:31:06) Und ich helfe auch gerne dabei, weitere Mastermind-Runden aufzubauen, wenn die Nachfrage jetzt so groß werden würde. Aber Jens war der Impulsgeber. Er sucht nach anderen Franchisegebern, Franchise-Managern aus der Systemzentrale, um sich auszutauschen. Und ich biete gerne an, den Kontakt herzustellen. Das kostet kein Geld, das ist völlig informell. Ihr organisiert euch selbst. Aber einfach den Kontakt untereinander herzustellen zwischen Franchisegebern, Lizenzgebern, Franchise-Managern, die Lust haben sich auszutauschen. Dann schreibt mir gerne an: steffen@franchiseuniversum.de. Und ich stelle gerne den Kontakt her, dass ihr genau diesen regelmäßigen Austausch auch bekommt, wie z.B. Michael oder Bastienne es in der Berater- und digitalen Szene beschreiben und kennengelernt haben.

Michael- zum Thema Masterminds: wir haben ein regelmäßiges Treffen. Wie sollte das aus deiner Sicht strukturiert sein, organisiert sein, damit das Ganze Sinn macht?(00:31:57)

Michael: Zum einen feste Anfangs- und feste Endzeiten. Wir haben auch, dass wir wissen, der Mastermind-Call geht nicht beliebig lang, sondern hat auch eine feste zeitliche Grenze. Wir haben uns sehr großzügig Zeit gegeben für den Mittwochabend. Also ich denke mal, je nachdem wie das auch von den Teilnehmern ist, wie sieht es zeitlich aus? Wie groß ist der Redeanteil pro Teilnehmer? Was ist genau das, was ich dort dementsprechend erwarte? Also ich kann jetzt nicht mich einfach einwählen und sagen: Naja mal gucken, was heute Abend oder heute Nachmittag oder heute Morgen so passiert, sondern ich darf mich dafür auch schon wirklich vorbereiten und eine klare Fragestellung haben. Manchmal ist es halt so ein heißer Stuhl, wenn ich gerade ein Thema habe. Manchmal hat jeder ein Thema. Wenn ich gerade keins habe, sage ich, ich habe gerade keins, aber ich bin trotzdem ein aktiver Zuhörer. Also es gibt so gewisse Regeln, wo ich einfach sage, da möchte ich jetzt nicht viel Selbstdarstellung haben, dass jetzt jemand eine Redezeit hat, wenn ich eine Stunde sage für einen Call. Dass jemand sagt, ich habe jetzt 30 Minuten erzählt, was ich alles Tolles gemacht habe. Also da gehört, wenn es dann in der Gruppe ein bisschen aus dem Ruder läuft, so eine Art Moderator. Das ist aber nicht, dass es jetzt einen Moderator haben muss. Nochmal, es kommt immer auf die Gruppe an. Aber solche kleinen Spielregen: Anfangszeit, Endzeit, was sind die Themen, die anstehen. Ich mach jetzt nach einem Seminar, da habe ich einen Kunden, mit dem machen wir regelmäßig solche Statuscalls, also auch eine Art Mastermind, was hat für jeden funktioniert. Da sind wir z.B. mit 12 Leuten innerhalb von einer Stunde durch. Da hat jeder wirklich fünf Minuten Redezeit, die ist durchgetaktet, da ist jetzt nicht viel Austausch. Da ist wirklich, das habe ich gemacht, das funktioniert nicht, das habe ich die nächste Zeit vor. Und wenn jemand nachher noch Fragen hat, dann kann er den gerne kontaktieren.

Steffen: Okay. Das ist noch mal so ein anderes Format im Grunde. Das ist erst mal rausposaunen, kurzen Statusupdate und der Austausch passiert dann im Nachgang. Also man merkt, man ist schon sehr variabel in den Möglichkeiten. Von erstmal 12-mal fünf Minuten total komprimiert erzählen bis hin zu Jeder hat mal so 20 Minuten. Dann, so kenne ich es häufig, fünf Minuten ungefähr Intro geben, was ist Sache und dann 15 Minuten sich Feedbackimpulse reinholen. Gemeinsames Brainstorming oder ähnliche Vorgehensweisen.

Michael: Genau. Bei uns in der Mastermind, da hatte es sich jetzt mit dem Schwerpunkt etwas verlagert. Wir reden jetzt nicht mehr die ganze Zeit über Podcasts. Das hatte sich ein bisschen aufgelöst und erweitert das Thema, dann einfach auch mal zu sagen: Ist das okay für euch? Ich meine, es ist ja okay, dass sich die Mastermind-Gruppen einfach auch mal in eine andere Richtung orientieren. Und auch da kenne ich es so, dass auch eine gewisse Fluktuation mit dabei ist. Dass dann jemand sagt: Ich kriege das gerade nicht unter. Es tut mir leid und dann passt es. Aber ich finde einfach, es gehört eine gewisse Art von Struktur dazu. Das darf die Gruppe zu Beginn einfach selbst mal definieren und auch festlegen. Deswegen finde ich schon, wenn jemand da Erfahrenes mit dabei ist, der kann zu Anfang auch Unerfahrene in so einem Mastermind oder Erfahrungsaustausch mitleiten und dann ist alles gut.

Steffen: Okay. Bastienne, du aus der Community heraus, hast du ein Gefühl dafür, wie groß solche Mastermind sind? (00:35:19)

Michael sprach gerade von 12 in einem Topf. Das ist meine persönliche größte Zahl, die ich von einer Mastermind-Runde gehört habe. Zumindest bei dem Format. Hast du so ein Gefühl, wie häufig das oder wie viele da in der Regel drin sind?

Bastienne: Also ich bin immer bisher ganz gut gefahren mit vier bis sechs Leuten. Es kommen und gehen manchmal Leute. So der harte Kern ist schon noch da. Aber es war mal so ein Wechsel zwischendurch. Jetzt sind wir fünf und das finde ich sehr angenehm. Also sechs hatten wir auch mal. Aber das war schon fast ein bisschen too much in der Strukturform, wie wir es haben. Mit vier bis sechs, denke ich, fährt man ganz gut.

Steffen: Okay. So auf den Punkt gebracht, die drei wichtigsten Nutzen, die ihr rauszieht.

Vielleicht kann jeder von euch kurz rekapitulieren, was sind die drei wichtigsten Nutzen, Punkte, warum es sich lohnt, anderthalb Stunden in so einen Mastermind zu investieren oder auch nur eine Stunde, und sich zu kommitten. (00:36:06) Bastienne sagte gerade, es ist auch ein Commitment.

Jens: Um sich persönlich und das System weiterzuentwickeln. Was zu lernen und natürlich generell auch voran zu kommen.

Bastienne: Bei mir ist es definitiv einmal das Umfeld.  Dass man sich irgendwie mit ähnlichen Leuten umgibt und außerhalb dieser Blase vom Businessleben. Irgendwie wird man oft für verrückt erklärt, was man da macht. Und da merkt man dann plötzlich, jetzt ist es vollkommen okay, was man macht. Dass ist irgendwie auch voll cool und man darf sich das ruhig trauen. Also definitiv einmal Umfeld. Dann bei mir auch das Kommitment zu dem, was ich sage. Also wir machen häufiger auch so eine Abschlussrunde mit: Was habe ich in der nächsten Woche vor? Das man dann in der darauffolgenden Woche sagen kann: Hey, habe ich geschafft oder habe ich auch nicht geschafft. Aber dass man das wenigstens als kleinen Antrieb hat. Und dann definitiv Inspiration von den anderen Leuten. Was erzählen sie, die Empfehlungen, die sie dir geben. Das man da auch über sich hinauswächst.

Steffen: Wird das kontrolliert, wenn du sagst, ich habe das vor, ich habe das als Ziel? Ist das so, dass du dann auch Gegenwind kriegst, wenn du es nicht machst?

Bastienne: Ich würde fast sagen, wir kontrollieren uns selbst. Meist sage ich dann schon:“ Okay, ich hatte mir das vorgenommen. Hat leider nicht geklappt.“ Also es ist jetzt nicht so, dass die anderen mit den Fingern auf mich draufzeigen müssen, sondern das ist irgendwie, man weiß im Prinzip, was man tun wollte und ich will mich jetzt ja auch hier nicht selbst manipulieren, sondern will ja weiterkommen. Also insofern bin ich da ehrlich zu mir.

Steffen: Michael, deine drei Top-Nutzen?

Michael: Also ein Top-Nutzen ist definitiv Horizont-Erweiterung. Was machen andere, was sind andere Ideen, was sind andere Impulse. Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Das finde ich einfach extrem hilfreich für mich. Der zweite Punkt ist auf jeden Fall, zu sehen, wie Menschen unterschiedlich dann an so Unternehmen und auch an Businessfragestellungen rangehen. Das ist so komplett unterschiedlich, wie die Bedenken aus den unterschiedlichen Bereichen. Und auch das einfach mal, um zu sehen: „Stimmt, so könnte ich es auch machen.“ Also aus dieser reinen Suppe einfach mal herauszukommen. Und dann gab es noch nie, wenn es jetzt noch nicht ein Fokusthema war oder wenn ich an dem Abend mal nicht konkret eine Frage hatte, dass ich aus irgendeinem Mastermind-Treffen rausgegangen bin und ich habe gesagt, ich habe nichts mitgenommen. Das gabs noch nie. Irgendwas nehme ich immer mit und wenn es einfach mal so ein kleiner Funke ist, der dann doch zu etwas Größerem wird. Das find ich einfach toll.

Steffen: Ja, okay. Ich möchte noch einen Punkt hinzufügen, von dem ich sehr stark zehre, und das ist nämlich das Geben.(00:38:53)

Also dieses in meinen Worten, ich nenne es immer Glück teilen, Zufriedenheit fördern. Das ist das, wonach ich mich da ausrichte. Und dieses Glück teilen, diese kleinen Impulse, die man jemandem anderen gibt, das ist genau nichts anderes. Und am meisten profitiere fast ich davon, weil es mich zufrieden macht, wenn ich an meinem Gegenüber sehe, dass er gerade lächelt, dass er so ein kleines Aha-Erlebnis hatte oder einfach nur zum Nachdenken gebracht wurde. Und das müssen nicht nur die ganz großen Dinge sein, dass können die kleinen Überlegungen sein, die kleinen Querdenker. Und das einfach mit rauszugeben, neben dem Nutzen, dass ich selber viel für mich reinziehen kann. Dass ich den Perspektivenwechsel vornehmen kann, was mir sehr wichtig ist. Verschiedene Leute, verschiedene Brillen. Aber ganz zentral für mich ist eben auch dieses geben können. Und das hat irgendwie was mit Energiegesetzen oder so zu tun. Das klingt manchmal ein bisschen esoterisch, aber wenn man viel nach draußen gibt und so, dann wird früher oder später man mindestens von den Menschen oder auch von anderen Menschen einfach auch genau das Entscheidende wieder zurückerhalten und somit das Ganze in einem sehr zufriedenstellenden Ausgleich kommen. Das ist mir noch ganz, ganz wichtig. So, ich glaube, wir nähern uns langsam dem Ende. Der Aufruf nochmal an Franchisegeber, Franchise-Manager, die Lust haben, sich auszutauschen, regelmäßig. Also der Jens hätte großes Interesse, genau das zu tun, was wir hier gerade zu viert mit vier verschiedenen Brillen auch diskutieren. Ein Thema auf regelmäßiger Basis. Ihr könnt dann selber schauen, ob alle zwei Wochen, alle vier Wochen, ob eine Stunde, ob zu zwölft oder zu sechst. Und all die Themen, die wir jetzt gerade hier diskutiert haben, alles noch frei flexibel, machbar und organisierbar. Jens hätte großes Interesse daran. Schreibt mir eine E-Mail an: steffen@franchiseuniversum.de. Ich stelle gerne den Kontakt her. Und Jens, hast du schon so ein paar Ideen über erste Themen, über die es sich lohnen würde sich auszutauschen unter Franchisegebern?

Jens: Ja natürlich, sagen wir mal, dadurch dass wir ja alle die gleichen Herausforderungen haben, wenn man größer und älter wird als Franchise-System bzw. die Franchise-Partner gutes Geld verdienen. Stellt sich ja immer die Frage, warum würde ich bei dem Franchisegeber bleiben. Das ist ja schon eine Kernherausforderung, die wir alle zu meistern haben.

Steffen: Also die Vertragsverlängerung sicherstellen gewissermaßen.

Jens: Genau.

Steffen: Mit den Partnern sich zu binden wäre ein sehr interessantes Austauschthema in der Tat. Wie macht ihr das so?(00:41:25)

Was habt ihr da für Möglichkeiten? Da gibt es mit Sicherheit 20 Millionen Varianten, wie man das angehen kann. Ja okay. Das System Wachstum, glaube ich, ist mit Sicherheit auch ein Thema, egal ob man gerade frisch einsteigt, seine ersten drei, vier Partner hat und auf 20 kommen möchte. Wie macht man das? Mit welchem Franchise-Partnern passiert das üblicherweise? Oder auch wenn man groß ist und möchte weiterwachsen, aber hat natürlich dann auch herausfallende Partner zu kompensieren. Oder auch regionale Anforderungen bis hin zu, könnte ich mir vorstellen, eine Art Interessentenaustausch. Also wenn jemand sagt, ich hab da einen Interessenten in München, aber München ist komplett belegt, und jemand anderes sagt: „Hast du das Gefühl, dass der sehr interessant als Lead ist? Vielleicht magst du ihn mal fragen, ob du den Lead an mich weiterleiten kannst. Ich hätte Interesse an einer Person, die starten möchte.“ Also selbst abseits des reinen Wissenstransfers könnte ich mir vorstellen, dass da auch durch eine Regelmäßigkeit und vor allem ein hohes Vertrauen auch viel Spielraum ist.

Jens: Ja doch. Ich denke mal, wie ich vorhin schon erwähnt habe, je größer das System wird, umso mehr neue Herausforderungen gibt es auch immer wieder. Ich weiß ja, wie es bei uns war, als wir 10, 20 Franchise-Partner hatten, heute 110. Was dazwischen alles so passiert ist. Dann natürlich auch, klar, woher kriegen wir die neuen Franchise-Partner? Ist ein alter weg, neue kommen dazu. Das ist ja fast schon Daily Business für alle Franchisegeber. Was wir machen müssen. Ein Thema wäre vielleicht auch noch Post-Marketing. Wie kann man sich gegenseitig unterstützen. Das haben wir schon mit dem ein oder anderen System mal gemacht. Weil man halt eine andere Branche, aber trotzdem in der medialen Welt aufwächst, voneinander profitieren kann.

Steffen: Das heißt, du gehst mit Gastronomieunternehmen zusammen? Kalorien rein und ihr macht die Kalorien wieder raus, ja?

Jens: Genau. Der ewige Teufelskreislauf.

Steffen: Sehr gut.

Steffen: Genau. Bastienne kommt mit Ernährung mit rein. Was meinst du, Michael?

Michael: Das meinte ich, genau. Dass halt Ernährung und Sport auch sehr gut miteinander passen würden.

Steffen: Ja, genau, perfekt. Also selbst in dieser Mastermind von sehr durchmischten Leuten, wo zwei relativ wenig bis keine Berührungspunkte zum Franchising haben, und selbst da bin ich mir ziemlich sicher, dass wir neben dem Thema Mastermind, das wir gerade diskutiert haben, auch noch viele Querverbindungen finden würden. Kunden begeistern muss man auch im Fitness. Über Ernährung und Fitness, die Brücke müssen wir gar nicht erst diskutieren, die ist ziemlich eindeutig. Also je heterogener, desto mehr ist trotzdem möglich, musss man ja wirklich sagen. Ja, ihr drei, vielen herzlichen Dank für diese sehr sympathische, nette Runde. Es hat mir viel Spaß gemacht. Danke, dass ihr dabei wart.

Wollt ihr kurz abschließen, noch ein kleines Abschlussstatement machen und vielleicht auch sagen, wie man euch kontaktieren kann, wenn man das möchte. Jens, magst du loslegen?(00:44:19)

Jens: Ja, klar. Ich kann ja nun einen Aufruf starten an alle Mitfranchisegeber in Deutschland, Österreich, Schweiz und auch weiter weg. Easyfitness hat Interesse an einem ehrlichen Austausch. Gerne auch regelmäßig, so dass wir alle auch für uns weiterkommen. Deswegen meldet euch beim Steffen oder auch gerne bei mir unter jt@easyfitness.club. Wir würden uns auf jeden Fall freuen über einen regelmäßigen Austausch.

Steffen: Super, vielen Dank. Bastienne!

Bastienne: Mein Statement ist definitiv euch zu ermutigen. Mastermind-Gruppen zusammenzufinden, hat bei mir sehr viel bewirkt, sehr viel verändert. Deswegen mein Aufruf an euch, wagt euch, wagt es aus der Komfortzone herauszukommen und sich auszutauschen. Es ist unglaublich wertvoll. Also dann noch mal ermutigende Worte von mir und sonst. Mich findet ihr größtenteils über meinen Podcast. „Ernährungspsychologie leicht gemacht“, heißt der und da gibt es auch schon fast alles. Weitere Infos findet ihr auf meiner Website, die heißt wie ich. Bastienne-neumann.de. Das sind so meine Punkte, wo man mich, mehr über mich finden kann.

Steffen: Super, vielen Dank. Michael, deine Abschlussworte?

Michael: Ja, es ist genauso. Trau dich. Trau dich auf diese Mastermind, lass dich drauf ein, erwarte nicht unbedingt, dass es beim ersten Mal sofort irgendwie funkt. Vertrauen braucht einfach, das ist einfach in so einer Gruppe, die zusammenkommt, da darf ich der ganzen Sache ein bisschen Zeit geben und das ist, glaube ich, so der Aufruf. Es gibt heutzutage mit digitalen Sachen richtig coole Sachen, dass man sich austauschen kann, wenn es die gleichen Interessen sind. Es muss nicht das gleiche Business sein. Aber wenn die Interessen gleich sind, findet sich jede Gruppe zusammen und wer dann auch an offenem und ehrlichen Austausch interessiert ist, dann kann das richtig cool fließen. Ich mag es nicht mehr missen, unsere Mastermind-Calls. Auch wenn die Tage abends mal lang sind. Wenn wir dann noch mal einen loslegen, ist es immer noch, wo ich sage, ja, das machen wir jetzt trotzdem. Und das ist so der Aufruf, trau dich, pack es an. Und mich kann man kontaktieren unter michael@fokuskunde.com. Wer mehr wissen möchte, wie man die Kunden noch mehr begeistert. Das ist alles.

Steffen: Vielen, vielen Dank. Dann von meiner Seite auch. Also ich empfinde sowohl das Thema Glück teilen, sich gegenseitig unterstützen als ganz zentral. Das passiert in Masterminds und es passiert im Franchising. Denn Franchising ist nichts anderes als netzwerken, sich gegenseitig zu unterstützen. Vom Franchisegeber zum Franchise-Partner. Die Franchise-Partner untereinander. Jens sagte es eben, tauscht euch untereinander aus. Der Franchisegeber fordert es in der Regel von seinen Franchise-Partnern. Dann kann der Franchisegeber das mit anderen Franchisegebern auch so machen und mit gutem Beispiel vorangehen. Und irgendwann kriegen wir es dann vielleicht auch hin, dass der Franchise-Nehmer sich mit einem Franchise-Nehmer von einem anderen Franchise-System austauscht. Auch das ist eine Konstellation, die ich mir sehr gut vorstellen kann. Ja, das ist es für heut: Ehrlicher Austausch unter Franchisegebern. Mein Name ist Steffen Kessler. Ihr findet alle Infos im Franchise-Portal oder unter franchiseuniversum.de. Das ist eine Lösungsplattform für Franchisegeber und Franchise-Manager, für System-Geber, auch Lizenzsysteme. Und dort ist auch der Blog, wo diese Aufzeichnung bald zu finden sein wird. Als Podcast zum Hören, beim Autofahren, beim Kochen oder im Büro. Da findet ihr auch alle Kontaktdaten und ansonsten schreibt mir gerne eine E-Mail mit Fragen, mit Anregungen, oder wenn ihr Lust habt eine Mastermind zu starten, an: steffen@franchiseuniversum.de. Das wars für heute. Ich bedank mich ganz herzlich bei euch. Es hat mir viel Freude gemacht und wünsche euch allen eine gute Woche, eine gute Zeit und bis bald. Macht es gut!

 

 

 

SHOWNOTES

 

Über die Gesprächsteilnehmer:

Michael Heitkötter
www.biz-mentoring.de

Bastienne Neumann
www.bastienne-neumann.de

Jens Tappe
www.easyfitness.club

 

Schickt uns gerne Fragen zum Thema an steffen@franchiseuniversum.de.