Ratgeber & Podcast

für Franchisezentralen

108 – Der 6-Stufen-Idealprozess bei plötzlichem Ausfall eines Franchisenehmers

108 – Der 6-Stufen-Idealprozess bei plötzlichem Ausfall eines Franchisenehmers

Was passiert, wenn ein ein Franchisenehmer ausfällt? Was kann ein Franchisegeber tun, dass seine Franchisenehmer ihre Unternehmen auf einen Unternehmer-Notfall ordentlich vorbereiten?

Hinter diesen beiden Fragen stehen im Detail weitere Fragen, über die wir in dieser Episode sprechen:

  • Was ist eigentlich der Idealprozess um präventiv für den überraschenden Ausfall eines Franchisenehmers aufgestellt zu sein?
  • Welche Standards kann ein Franchisesystem etablieren und
  • wie können Franchisenehmer angeleitet werden, ihr Unternehmen im Notfall überlebensfähig zu gestalten?
  • Was kann die Systemzentrale im Katastrophenfall tun, um den Ausfall eines Franchisenehmers zu kompensieren?

Hierüber diskutiere ich mit dem Notfall-Experten Thomas Schleicher von der Sorgenlos GmbH sowie dem Franchise-Experten Eugen Marquard von Die FranchiseMacher. Denn dieses Themengebiet wird gerne stiefmütterlich behandelt – solange nichts passiert. Falls doch, können diejenigen Unternehmen eher überleben, die sich zuvor mit 6 Schritten auf den Notfall vorbereitet haben.

(Audio 47:35 Min)

Bereits in der letzten Episode sprach ich mit Gerd Schmidt von Duden Institute, Marcus Melzer von e-motion und Benjamin Dawo von Town & Coutry über die Rolle der Systemzentrale bei plötzlicher Krankheit oder Geschäftsuntüchtigkeit eines Franchisenehmers. Dort berichteten sie über ihre praktischen Erfahrungen und durchaus auch Probleme in unerwarteten Notfallsituationen. Mit Thomas Schleicher von der Sorgenlos GmbH kommt nun ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet zu Wort. Dabei diskutieren wir die Frage nach dem Idealprozess, einem Notfallstandard und der Ergänzung der Franchise-Handbuch um dieses Themengebiet.

Der „Bus-Test“

Besteht Dein Unternehmen den „Bust-Test“? Diese Frage, hörte ich von einem Unternehmensberater. Der „Bus-Test“ beschreibt die Situation, dass der Unternehmer vom Bus erfasst wird und anschließend mindestens für eine Weile nicht mehr handlungsfähig ist. Im schlimmsten Fall sprechen wir hier vom plötzlichen Tod des Unternehmers.

Dieser Fall kann auch in Systemzentralen und bei Franchisenehmern eintreten. Typischerweise sind die verbleibenden Akteure im Unternehmen mit der Situation gnadenlos überfordert. Es lohnt sich also, sich vorab Gedanken zu machen:

  • Was passiert, wenn ein ein Franchisenehmer ausfällt?
  • Was kann ein Franchisegeber tun, dass seine Franchisenehmer ihre Unternehmen auf diesen Fall ordentlich vorbereiten?

Durch Corona sensibilisiert

Ein Bus könnte uns jederzeit erfassen. Doch Corona macht uns derzeit vielleicht sensibler für die Folgen eines Ausfalls. Dabei ist in vielen Fällen vermutlich nicht einmal das Virus selbst das Gefährlichste. Eher dürfte es der Druck sein, der durch Corona derzeit auf vielen Schultern von Unternehmern lastet. Was kann die Folge sein? Herzinfarkt, Schlaganfall, Burn-Out… usw.

Grund genug, sich einmal ganz grundsätzlich mit dem Thema „Ausfall eines Franchisenehmers“ zu befassen. Und wer für solche Krisensituationen gewappnet ist, der dürfte gleichzeitig auch die Freiheit haben, sich freiwillige Auszeiten zu gönnen, ohne dass in seinem Unternehmen das Chaos ausbricht. Das ist die gute Seite der Medaille.

Ausfall des Unternehmers

Zunächst einmal sind 3 Szenarien zu unterscheiden:

  1. Zeitweise Ausfall des Unternehmers / Franchisenehmers
  2. Dauerhafter Ausfall des Unternehmers / Franchisenehmers
  3. Tod des Unternehmers / Franchisenehmers

Überforderung der Verbliebenen

Für die Verbliebenen ist dies eine besondere Krisensituation, die immer zur Überforderung führt. Dabei sind 3 Überforderungsmuster zu unterscheiden:

  1. Emotionale Überforderung (im Notfall immer)
  2. Sachliche Überforderung (Es gibt unendlich viel gleichzeitig zu klären mit Versicherungen, Banken, Unternehmensentscheidungen etc.)
  3. Fachliche Überforderung (Wer kann Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen?)

6 Schritte für den Katastrophenfall

Der Idealprozess zur Prävention und auch Bewältigung von Unternehmer-Notfällen beinhaltet 6 Schritte, die auch in ein Franchise-Handbuch Einzug erhalten sollten:

  1. Der Bevollmächtigte / rechtlicher Stellvertreter
  2. Der hilfreiche Unterstützer
  3. Rechtliche Dokumente und Verfügungen
  4. Finanzielle Vorkehrungen
  5. Hilfreiche Kontakte
  6. Was im Notfall passieren muss

Dabei führen uns Thomas Schleicher und Eugen Marquard in dieser Aufnahme systematisch durch diese sechs Punkte.

Shownotes

Episode: Praktische Erfahrungen beim Ausfall von Franchisenehmern: www.franchiseuniversum.de/ratgeber-podcast/107

Thomas Schleicher, Sorgenlos GmbH: https://www.mein-sorgen-los.de/

Thomas Schleicher bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/thomas-schleicher-27a9621a5/

Eugen Marquard, Die FranchiseMacher: https://www.franchisemacher.de/

Eugen Marquard bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/eugen-marquard-0b17977b/

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